Hatte Bob Marley ein Lieblingsweed?

Valentina Lentz
06 Feb 2024

Anlässlich seines Geburtstags gedenken wir der Legende.


Wenn die Reggae-Legende Bob Marley heute noch leben würde, wäre er 79 Jahre alt geworden. Als poetisches Genie und unermüdlicher Kämpfer für die Freiheit verbrachte der verstorbene Sänger einen Großteil seines Lebens damit, Lieder über Frieden, Liebe und Glück zu singen. Cannabis ist eines der Dinge, die sein musikalisches Genie genährt haben. Wenn ihr euch fragt, welche Sorten Bob Marley am meisten genossen hat, dann sucht nicht weiter als seine Heimat Jamaika.

Es wird weithin spekuliert, dass Bob Marleys Lieblingskraut Lamb's Breath war. Es handelt sich um eine Cannabis-Landrasse mit Wurzeln in Jamaika, der Heimatinsel des Sängers.

Lamb's Bread, wie sie auch genannt wird, ist eine kräftige, erhebende Sativa, die die Kreativität ankurbelt und auf eine gute Art nachdenklich und introspektiv macht. Sie hat einen lustigen, grasigen Duft und einen starken Geruch. "Wenn du es rauchst, offenbart es dich dir selbst", so lautet angeblich ein Zitat von Bob Marley über Lamb's Breath oder Bread.

Die einzigartige Sorte sorgt für einen Rausch erhebender Energie und einen harten, zerebralen Buzz, der den Blues abschüttelt. Deshalb haben die Menschen sie auch verwendet, um Depressionen zu überwinden.

Welche anderen jamaikanischen Strains gibt es?

Das Rauchen von Lamb's Breath ist definitiv ein Weg, um Bob Marleys Geburtstag zu ehren. Aber es gibt noch ein paar andere besondere Sorten von Gras, die von der Insel stammen, auf der die Reggae-Ikone geboren wurde.

Cannabis ist ein wichtiger Teil der jamaikanischen Kultur. Auf den Inseln wie Montego Bay, Ocho Rios oder Negril gibt es viele sachkundige Farmer, die einige der besten lokalen Sorten anbieten. Das Rauchen jamaikanischer Sativas in einer entspannten karibischen Atmosphäre könnte die perfekte Idee für euren nächsten Cannabisurlaub sein.

Neben Lamb's Breath gibt es in Jamaika noch weitere Sorten:

Jamaican

Dies ist eine weitere Landrasse, die auf den karibischen Inseln heimisch ist. Es gibt mehrere Sorten von Jamaican und alle sind tendenziell Sativa, vor allem wegen des lokalen Inselklimas, das das Wachstum von höheren Pflanzen ermöglicht. Aus den jamaikanischen Landrassen wurden verschiedene andere Sorten gezüchtet, die man heute in verschiedenen Ländern der Welt findet. Ein berühmtes Beispiel ist Jamaican Dream, zu 90% Sativa, die seit langem auf den Speisekarten der Amsterdamer Coffeeshops zu finden ist.

King's Breath

So wie es Lamb's Breath gibt, gibt es auch King's Breath (oder King's Bread, wie ihr anderer Name lautet). Es ist eine weitere Sativa-Sorte, die in den Blue Mountains von Jamaika beheimatet ist. Das Rauchen von King's Breath liefert einen euphorischen, zerebralen Schlag mit einem zitrusartigen Geschmack, der genau das sein könnte, was ihr braucht, um Stress und Schmerzen zu lindern. Es wird angenommen, dass King's Breath eine Elternsorte von Lamb's Breath ist, aber leider gibt es einen Mangel an Informationen, um viele der einzigartigen jamaikanischen Kultivare korrekt zu identifizieren.

Jamaican Yarders

Es handelt sich um eine Cannabis-Hybridsorte, aber auch ihre Elternsorten sind nicht gut dokumentiert. Es ist nur bekannt, dass einer ihrer Elternteile eine jamaikanische Landrasse ist. Sie hat ein reichhaltiges Geruchs- und Geschmacksprofil: fruchtig, würzig, erdig, sauer, kiefernartig. Zu den Wirkungen gehören Euphorie, Kreativität und ein Gefühl der Ruhe. Es ist eine großartige medizinische Sorte, die auch andere coole Züchtungen hervorgebracht hat, einschließlich Jamaican Lion, die leicht psychoaktiv ist und die man leicht in Orten wie Kalifornien finden kann.

Jamaican Pearl

Jamaican Pearl lässt sich auf eine Sativa der alten Schule zurückführen, die als Early Pearl bekannt ist. Es ist eine Pflanze, die mit verschiedenen jamaikanischen Sorten gekreuzt wurde, um ihre Genetik zu stärken. Die energiegeladene Wirkung dieses Weeds versprüht karibische Vibes, egal wo man es raucht. Ihr süßes und würziges Geschmacksprofil erinnert an die fernen sonnigen Länder der Tropen. Ist es nicht das, was jeder während der langen kalten Wintertage gebrauchen könnte?

Bob Marleys Erbe in Jamaika und auf der ganzen Welt wird von seinem Sohn und Unternehmer Rohan Marley fortgeführt, der seine eigene Cannabislinie und Lifestyle-Marke namens Lion Order ins Leben gerufen hat.

Wenn ihr nach Jamaika reisen und mehr über den King of Reggae erfahren möchten, solltet ihr unbedingt einige Orte besuchen, darunter seine letzte Ruhestätte, das Bob-Marley-Mausoleum in St. Ann, sowie ein Museum zu Ehren seines Namens in der Hauptstadt Kingston.

Bob Marley Tribute

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Valentina Lentz