Haschisch herstellen

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Ideal an trockenen, frostigen Wintertagen

Haschisch gibt es in historischen Anbauregionen seit Jahrhunderten in verschiedenen Qualitätsstufen. Es gab keine Elektrogeräte oder Klimatisierung. Dennoch haben sich in verschiedenen Kulturen historisch gewachsene Techniken herausgebildet. Die Prinzipien können uns noch heute helfen, große Mengen Marijuanas zu Haschisch zu verarbeiten.

Teils wächst Hanf einfach wild wie in Nepal. Häufig ernten die Bewohner die Pflanzen nicht. Die Blüten werden mit den Händen gerieben, die Harze bleiben kleben, werden zu Nepal Temple Balls verarbeitet und müssen nachtrocknen. Es sind schwarze, klebrige Kugeln von überzeugender Qualität. Auf die Anbaufläche umgerechnet bringt diese Technik nur geringe Erntemengen. Wegen der steigenden Nachfrage durch Touristen oder Exporteure etablieren sich inzwischen andere Techniken.

Diese anderen Techniken zur Gewinnung von Haschisch sind in Afghanistan oder im Rif-Gebirge von Marokko historisch gewachsen. In diesen und weiteren Regionen werden die Pflanzen geerntet, getrocknet und gelagert. Der Trick lautet, dass passendes Wetter abgewartet wird. Die Trichome beziehungsweise Harzkristalle müssen beim Ausklopfen der Blütenstände abfallen. Mit geringer Luftfeuchte und frostiger Temperatur klappt die Harzernte besser. Genau diese Wetterlage gibt es in Afghanistan wie auch im Rif-Gebirge oder einigen anderen Anbauregionen im Winter.

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Outdoor – wenig Zeit und sehr viel Ernte

Im Rif-Gebirge wird traditionell ein Stoff mit passender Maschenweite über ein Gefäß gespannt. Auf diesem werden die Blütenstände ausgeklopft, und die Harzkristalle fallen durch den Stoff. Es gibt auch die Technik, in einem fensterlosen und geschlossenen Raum die Blütenstände auszuklopfen. Der Staub heißt Skuff. Dieser wird am Boden zusammen geschoben und häufig erst gelagert. Dieser Skuff wird traditionell mit der Hand geknetet, wodurch die Trichome aufbrechen und das Haschisch seine Qualität gewinnt. Das Kneten ist mühselige Handarbeit.

In diesen und weiteren traditionellen Anbauregionen wurde und wird Haschisch gewonnen. Doch einst war ein Großteil für den Eigenbedarf oder die heimischen Märkte. Mit den Hippies setzte ein Drogentourismus in diese Anbauregionen ein.

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Alu-Grinder mit Pollenfach

Bei der Produktion von Haschisch fallen zuerst die hochwertigsten Harzkristalle beziehungsweise Trichome aus. Es wird deswegen von Siebungen gesprochen. Der Skuff wird nach der ersten Siebung entnommen, oder die Blütenstände werden erst zur Seite gelegt, um mit frischen weiterzumachen. Deswegen gibt es in diesen Anbauregionen Begriffe für Qualitätsstufen. Die besten Qualitäten behalten die Bauern und örtlichen Händler, um alles andere in den Export zu geben. Viele Althippies werden bestätigen, dass Marokkaner, Afghane, Libanese und andere Hasch-Sorten in den Anfangsjahren weit stärker waren. Das nachfolgende und teils nur mittelklassige Haschisch wurde inzwischen zum Großteil von Kunstlicht-Gras abgelöst.

Zur Vollständigkeit: Eine weitere historische Methode ist das Pressen der harzigen Blütenstände, wie es z.B. in Vietnam häufig gemacht wird. Das ist zwar kein richtiges Haschisch, aber auch kein richtiges Marijuana, sondern irgendwas dazwischen.

Über historische Anbaugebiete und deren Qualitätsstufen wurden bereits Bücher geschrieben. Die entscheidende Information ist hier aber bereits enthalten – wer Erntereste, eine große Outdoorernte oder auch eine versamte Ernte hat und verarbeiten möchte, sollte kühle und frostige Wintertage abwarten. Ein Pollinator mit Siebtrommel und Elektromotor kann in einer stillen Ecke auf dem Balkon, in der Garage oder einem versteckten Garten aufgestellt werden.

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Zu viel Arbeit: Wasserhasch im Siebsack

Die erste Siebung sollte nur 150 Sekunden dauern, die nächste zehn und die dritte 30 Minuten. Entscheidend bleibt, die Pflanzenteile so wenig wie möglich zu brechen, schneiden oder zerreiben, da sonst zu viel zerpulvertes Pflanzenmaterial im Skuff landet. Der gewonnene Skuff wird anschließend mit einer Presse zu Haschisch gepresst.

Für kleinere Mengen würde auch ein Gefrierfach genügen. Richtig trockene Blütenteile werden in einer Dose eingefroren und dann in die Siebtrommel gegeben. Noch besser ist es, wenn auch die Siebtrommel vorher im Kühlschrank lag. Für größere Mengen ist ein frostig kalter Wintertag perfekt. Das einzige Problem wäre, dass alle Erntereste oder Blüten zuerst gelagert werden müssen.

Wer die Gewinnung von Haschisch testen möchte, kann einen Grinder aus Metall mit Fach unter einem Metallsieb verwenden. In diesen wird trockenes Marijuana gegeben, um den eingetüteten Grinder vor der Arbeit für zehn Minuten in das Gefrierfach zu legen. Schon lösen sich die Harzkristalle viel besser ab.

Fazit: Nur die ersten Siebungen oder Siebungen mit Maschenweiten unter 90 Mikron sind richtig gut, die restlichen eher mäßig. Doch zusammen mit einer guten Presse lassen sich im Gegensatz zur Gewinnung von Wasserhasch mit Siebsäcken sehr schnell große Mengen verarbeiten. Wer im Herbst große Mengen ernten, trocknen und kurz einlagern kann und zugleich gerne Haschisch raucht, könnte seinen ganzen Eigenbedarf spielend an einem frostig kühlen Wintertag herstellen und an sicherem Orte lagern. Diese Strategie ist also perfekt für große Outdoor-Ernten.

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