Sollte man auf Vaporizer umsteigen?

Mercedes.Frank
06 Mar 2024

Mit dem technischen Fortschritt und einem besseren Verständnis der Nachteile des Rauchens sind Geräte wie der Vaporizer zu einer immer beliebteren Alternative zu den traditionellen Rauchmethoden geworden.


Vapes sind heute in den meisten Ländern ein alltäglicher Anblick, nicht nur zum Tabakrauchen, sondern auch für Cannabis. Vapes vermeiden den schädlichen Rauch, der mit brennbarem Pflanzenmaterial verbunden ist, durch einen Dampf, der ebenfalls eingeatmet wird, aber als viel weniger gesundheitsschädlich gilt. Es gibt eine breite Palette verschiedener Produkte, die verwendet werden können, von Ölen und Haschisch bis hin zu getrockneten Cannabisblüten. Der Vaporizer dient primär Letzterem.

Um uns den Zugang zu den wertvollen Cannabinoiden und Terpenen von Cannabis zu ermöglichen, verwenden Vaporizer relativ niedrige Temperaturen, um die Verdampfung der Cannabinoide auszulösen und gleichzeitig die negativen Auswirkungen der herkömmlichen Rauchmethoden zu vermeiden. Vaporizer sind aufgrund der Gesundheitsrisiken, die mit dem Einatmen von Cannabisrauch verbunden sind, besonders bei medizinischen Anwendern beliebt.

Einige Studien deuten zwar darauf hin, dass Cannabisrauch nicht so gesundheitsschädlich ist wie Tabakrauch; aber alle pflanzlichen Stoffe setzen bei der Verbrennung toxische Verbindungen frei, die schädlich sein können. Insbesondere bei Cannabis wurde Cannabisrauch mit Funktionsstörungen der Atemwege in Verbindung gebracht. Dazu gehört auch die Umwandlung von Zellen der Atemwege in einen präkanzerösen Zustand. In einer Studie aus dem Jahr 2021 wurde festgestellt, dass Cannabisrauch den Gehalt an potenziell schädlichen Nebenprodukten und Chemikalien erhöht, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als Tabakrauch.

Beim Verdampfen von Cannabis wird dieser potenziell schädliche Rauch beseitigt und durch einen cannabinoidreichen Dampf ersetzt, der für den medizinischen Gebrauch viel besser geeignet ist. Es sind noch weitere Analysen erforderlich, um die gesundheitlichen Auswirkungen des Verdampfens von Cannabis besser zu verstehen. Jüngsten Forschungsergebnissen zufolge scheinen Vaporizer jedoch in der Regel weitaus weniger schädliche Folgen zu haben als das Rauchen.

Cannabiskonsumenten, die in der Vergangenheit geraucht haben, werden mit der Härte im Hals vertraut sein - vor allem, wenn es mit Tabak gemischt wird. Doch selbst wenn es unabhängig inhaliert wird, deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass Cannabisrauch den Rachen und die Lunge schädigen kann, was möglicherweise zu chronischer Bronchitis, Husten, Lungenüberblähung und akuter Bronchitis führt. Im Vergleich dazu sind viele der Meinung, dass die kühleren Temperaturen, die in einem Vaporizer verwendet werden, für ein insgesamt viel sanfteres Raucherlebnis sorgen. Ein typischer Cannabis-Joint kann Temperaturen von 400°C überschreiten, während Verdampfer Cannabinoide und Terpene bei Temperaturen von nur 120°C freisetzen können (der Siedepunkt von THC liegt bei 157°C). Wenn Sie sich also für einen Vaporizer entscheiden, können Sie die Reizung der Lunge reduzieren. Manche sind auch der Ansicht, dass das Dampfen einen besseren Geschmack und ein besseres Aroma bietet.

Zudem ist Rauchen zwar eine praktische Art der Aufnahme von Cannabinoiden und Terpenen, aber nicht die effizienteste. Die hohen Temperaturen können einen beträchtlichen Teil der Cannabinoide und Terpene zerstören, bevor man überhaupt die Gelegenheit hat, sie zu genießen. Man stelle sich vor, wie viel THC und andere Verbindungen bei Temperaturen von über 400 °C zerstört werden könnten. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Dampfen den Erhalt der Inhaltsstoffe fördert und den Konsumenten die Möglichkeit gibt, das Maximum aus dem Cannabis herauszuholen. Dies bedeutet, dass eine geringere Menge Cannabis benötigt wird, um die gleiche Wirkung wie beim Rauchen zu erzielen. Und so kann man auch noch Sparen.

Es gibt jedoch einen potentiellen Nachteil: Eine solche THC-Belastung könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man die ungünstigeren Wirkungen von THC, wie z. B. Angstzustände, erfährt.

Für diejenigen, die eine hohe Toleranz haben, könnte die Verwendung eines Verdampfers jedoch eine große Ersparnis bedeuten. Der Haken an der Sache ist, dass man mit einem Vaporizer zwar langfristig Geld sparen, die anfänglichen Kosten aber recht hoch sein können. Wenn man diese Anschaffung jedoch als eine Investition in die Gesundheit betrachtet, wird man vielleicht feststellen, dass sie das Geld wert sein kann.

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Mercedes.Frank