Vaporisieren: Cannabis, BHO und Krötenschleim

softsecrets Cannabis Vaporizer als Hilfe

Die Technik des Verdampfens (Vaporisieren) ist heutzutage beileibe nichts Neues mehr. Immer mehr Cannabisgenießer konsumieren ihre Hanfprodukte per Verdampfer.

Nun kommen findige Cannabisfreunde aber immer wieder auch auf interessante Ideen, die zuweilen über den Konsum von Hanfprodukten hinausgehen.

So hatte einstmals jemand die Idee, im Verdampfer auch andere Kräuter zu vaporisieren als Gras und Haschisch – oder besser gesagt: Der Verdampfer wurde ursprünglich sogar entwickelt, um medizinisch wirksame, nicht psychoaktive Pflanzen darin zu vaporisieren.

Der heilkräftige Küchensalbei ist zum Beispiel so ein Gewächs, das über den Vaporizer ganz hervorragend verdampft und inhaliert werden kann und gleichzeitig eine maximale Ausbeute an Wirkstoff mit sich bringt.

Jetzt spinnen wir die Idee mal weiter und fragen uns, was wohl passiert, wenn wir einen handelsüblichen Extraktor nehmen und darin eben nicht nur Cannabis, sondern auch andere Kräuter extrahieren.

Denkt man eine Weile darüber nach, wird schnell klar, dass es sowohl möglich ist, einen Misch-Extrakt herzustellen, der aus Cannabis und anderen Pflanzen besteht.

Dem Cannabisextrakt kann überdies ein besonderer Geschmack verliehen werden, etwa, wenn wir das Oil von getrocknetem Lavendelkraut mit dazugeben. Oder einen Extrakt des oben genannten Salbeis.

So ein vaporisiertes BHO kann dann in der Tat mannigfaltige heilsame Effekte aufweisen, was sicherlich für viele eine praktische Sache ist.

Fakt ist: Mit dieser Form der Flüssigextraktion und der zusammenführenden „Alchemie“ des Vaporisierens steht ein weites Feld für eigene Forschungen zur Verfügung.

Sandoval Isaac hat eine Studie mit verdampftem Sekret der Colorado-Kröte (Incilius alvarius) durchgeführt und in seinem Buch „The God Molecule“ von 2016 dokumentiert.

Die Studie wurde innerhalb zehn Jahren mit 1600 Probanden im Alter von 17 bis 96 Jahren veranstaltet, die je 20 bis 250 mg Krötensekret im Vaporizer verdampft hatten.

Alle Probanden hatten zwei Wochen vor der Erfahrung keine MAO-Hemmer eingenommen und drei Tage vor der Erfahrung keinen Sex, aßen kein Fleisch und keine Konserven und verzichteten auf berauschende Stoffe jeder Couleur.

Personen mit AIDS, Krebs, Multipler Sklerose, Autoimmunstörungen, Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen, Schilddrüsenleiden und Drogenproblemen wurden nicht aus der Studie ausgeschlossen, wohl aber Patienten mit psychischen Störungen wie Schizophrenie usw.

Die Resultate: In den ersten drei Minuten nach Einnahme des Vapors von getrocknetem Krötenschleim zeigte sich eine unbedeutende Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz sowie eine verminderte Sauerstoffsättigung, die aber niemals 88 % unterschritt.

Eine Durchbrucherfahrung ist ab 100 mg zu erwarten. Ab 120 mg resultiert ein rückwirkender Gedächtnisverlust. Milde psychedelische Effekte sind von 50 bis 70 mg zu erwarten und die minimale Dosis, um überhaupt einen Effekt zu verspüren, liegt bei 20 mg.

Die Probanden berichteten über lebensverändernde Erfahrungen und Einsichten, verbesserte soziale Integration, gesteigerte mentale Befindlichkeit und eine bessere Fähigkeit, Probleme zu lösen.

Viele Probanden berichteten, mit der Substanz die »stärkste religiöse Erfahrung ihres Lebens« gemacht zu haben. Siehe dazu auch das Buch „DMT – Forschung, Anwendung, Kultur“ von Markus Berger (AT Verlag 2017).

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