Schlafprobleme: Hilft Cannabidiol?

Medizinalcannabis

Viele Menschen haben in diesen verrückten Zeiten Probleme zur Ruhe zu kommen und in den Schlaf zu finden – also klassische Schlafprobleme. Andere können gut ein-, aber nicht durchschlafen und erwachen mitten in der Nacht. Bei solchen Malästen können Cannabinoide helfen – auch das nicht psychotrope Cannabidiol (CBD).

Schlafprobleme lösen

Interessant ist, dass verschiedene Menschen die Wirksamkeit des CBD (wie übrigens auch des THC) gegensätzlich erleben können. Während die einen von CBD angeregt und eher wacher werden (was mit 15 Milligramm CBD auch in einer klinischen Studie herausgefunden wurde), neigen andere dazu, nach der Einnahme von CBD gut ein- und durchschlafen zu können, wobei jedoch auch die Dosierung eine Rolle zu spielen scheint. Niedrige Dosen scheinen eher anregend, hohe eher beruhigend zu wirken, eine Eigenschaft, die wir übrigens auch vom Kratom (Mitragyna speciosa) her kennen.

Im Übrigen verhält sich das auch mit der generellen psychischen Wirkung des CBD so. Die einen verspüren unabhängig von der Dosis keinerlei psychische Effekte, während andere den Stoff für beruhigend halten.

Die selben Symptome

In meinem direkten Umfeld sind mir die Fälle zweier Personen bekannt, die (sich nicht kennen und) das absolut gleiche Problem haben. Sie schlafen nach dem Zubettgehen gut ein, erwachen dann aber nach zwei bis drei Stunden und können dann nicht mehr einschlafen.

Das Problem ist bei beiden Männern kein neues, sondern eine „Altlast“ – einer schleppt es seit Jahren, der andere seit Monaten mit sich herum.

Die Dosis macht’s

Nach der Einnahme von CBD in einer minimalen Dosierung von 15 Milligramm, jeweils vor dem Zubettgehen bei sublingualer Einnahme eines öligen Extrakts bzw. Dosieraerosols (Spray), gelingt es beiden, die Schlafstörungen zu überwinden.

Sicherlich sind solche Einzelfallerfahrungen nicht das Maß der Dinge. Sie lassen aber durchaus aufhorchen und können deshalb auch von anderen, die unter ähnlichen Malästen leiden, problemlos probiert werden. Wie oben jedoch schon beschrieben, kann CBD sich auch gegenteilig auswirken und eher aufhellend wirken.

Diese aus dem Leben gegriffenen Fallbeispiele zeigen uns, wie vielschichtig die pharmakologische Wirkung eines Stoffes sein kann – und wie wenig wir, trotz intensiver wissenschaftlicher Forschungen, im Grunde noch über die Zusammenhänge wissen.

Hier geht es zur Seite über Cannabismedizin von der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabismedizin (IACM)

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