Europäisches Parlament: Bis 0,3 % THC?

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Hanf, der in der EU auf die Felder kommt, darf nach den aktuellen Vorschriften nur maximal 0,2 % THC enthalten. Außer in Österreich, wo die Obergrenze bei 0,3 % liegt, gilt EU-weit dieser Deckel. Das soll sich nach Ansicht des europäischen Parlaments ändern. Der Wert soll dem österreichischen angepasst werden.

0, 3 statt 0,2 Prozent?

Das Europäische Parlament hat für die Erhöhung des zulässigen THC-Wertes für landwirtschaftlichen Industriehanf von 0,2 % auf 0,3 % gestimmt. Ein wichtiger Schritt für den weiteren Umgang mit für europäischem Hanf.

Der Vorschlag, der seit langem von der European Industrial Hemp Association (EIHA) befürwortet wird, wurde kürzlich vom Parlament verabschiedet und im Rahmen der Reform einer Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) diskutiert.

Offizieller Standpunkt

Mit der Verabschiedung wird auch der offizielle parlamentarische Standpunkt festgelegt, der in den Verhandlungen mit dem Europäischen Rat und der Europäischen Kommission bei dreigliedrigen Treffen zur Anwendung kommen soll.

Vermarktungsstandards regulieren

Das Parlament stimmte auch für die Aufnahme von Hanf in die Liste der Produkte, die durch Vermarktungsstandards reguliert werden können. Es geht also um Maßnahmen, die darauf abzielen, die wirtschaftlichen Bedingungen für Produktion und Vermarktung sowie die Qualität landwirtschaftlicher Produkte zu verbessern. Auch EIHA hatte auf diese Änderung gedrängt, die, so EIHA-Präsident Daniel Kruse, “uns die Chance geben wird, an Dynamik zu gewinnen und mit der Welt gleichzuziehen.”

Diese Regeln umfassen eine Vielzahl von Normen, die beispielsweise technische Definitionen, Etikettierung, Verpackung, Stoffe und Methoden der Produktion, Art und Ort des Anbaus und andere Aspekte der Hanf-Wertschöpfungskette betreffen.

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