Hanfszene vs. Substanzfaschismus

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Substanzfaschismus, was ist das? Unter Freunden des grünen Hanfgenusses gibt es immer wieder solche, die nach einem Ende der Drogenpolitik rufen, am Ende des Tages aber in die selbe Kerbe schlagen, wie jene, die das Cannabisverbot aufrechterhalten sehen möchten.

Cannabis ist eine „gute Substanz“, andere Drogen sind „schlecht“

Wer solchen Blödsinn postuliert, gehört in die Reihe der Prohibitionisten, denn er oder sie bedient sich der selben „Argumentation“ und Terminologie wie die Roboter des War on Drugs. Das ist Substanzfaschismus. Egal ob es sich um Alkohol oder welche andere Droge auch immer handelt.

Wenn Hanffreunde verkünden, wie ungemein gesund und unschädlich ihre Lieblingssubstanz und wie schlimm und fies z. B. der Alkohol ist, dann unterstreichen sie damit nur ihre Verblendung und Inkompetenz, über dies Thema überhaupt zu sprechen.

In Wirklichkeit ist jedwede Substanz – egal welche – weder „gut“ noch „schlecht“.

Faktor Mensch ist maßgeblich

Es ist immer der Mensch, der mit seinem Verhalten maßgeblich beeinflusst, ob eine Substanz heilsame oder schädliche Wirkungen auslöst. Genauso wie der Hanf für den einen vorteilhaft sein und für den nächsten ungünstig wirken kann (immer unter Berücksichtigung der korrekten Handhabe), verhält es sich auch mit allen anderen Stoffen.

Wer verkündet, Opiate seien ja schließlich „harte Drogen“ und deshalb abzulehnen, der ist offensichtlich noch niemals in die Verlegenheit geraten, von Morphin und Co. von unerträglichen Schmerzen befreit worden zu sein.

Drogen, je nach Bedarf

Kurz gesagt: In der Hand des Arztes und im Falle eines medizinischen Bedarfs sind auch sogenannte harte Drogen ein Segen. Stoffgruppen zu verteufeln und abzulehnen, nur weil sie nicht zu einer wie auch immer gearteten Philosophie passen, IST de facto Drogenprohibition der schlimmsten Klasse.

Solche „Hanffreunde“ sollten, wenn es um drogenpolitische Verhältnisse geht, tunlichst ihre Münder halten. Sie tun der Gesellschaft und sich selbst damit den größten Gefallen. Substanzfaschismus hat noch nie etwas verbessert.

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