Mangelnder Jugendschutz aufgrund irrationaler Drogenpolitik

Ein Cannabis-Gutachter in Barcelona
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Folge verheerender Drogenpolitik: Jugendschutz nicht möglich

So sieht es nun mal aus in unserer Welt, die von einer Drogenpolitik beherrscht wird, die einzig auf Repression setzt: Ein ordentlicher Jugendschutz ist nicht möglich. Immer wieder vermeldet die Presse, dass geldgeile Dealer ihre Drogen auch an Kinder und Jugendliche verticken – so auch jetzt in Bad Zwischenahn, wie die Nordwest Zeitung Online am 23. November 2017 berichtete. Dort hatte ein Cannabisverkäufer vor dem Jugendzentrum aus seinem Fahrzeug heraus Cannabis angeboten – und Käufer gefunden.
Der 27 Jahre alte Dealer wurde auf frischer Tat ertappt und von der Polizei gestellt, wie die Nordwest Zeitung auf ihrer Internetpräsenz berichtete. Ein anonym eingegangener Hinweis hatte die Beamten auf die Spur des Hanfverkäufers gebracht. Der Kunde des 27-Jährigen war zwar mit seinen 19 Jahren selbst kein direkter Jugendlicher mehr, dennoch hat der Verkauf von illegalisierten Drogen in der Nähe eines Jugendzentrums einen schalen Beigeschmack. Auch war der 19-Jährige nach Aussagen von Zeugen offenkundig bereits berauscht mit seinem Auto beim Jugendzentrum angekommen. Die Polizei beantragte einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für das Auto und die Wohnung des Verkäufers und fand daraufhin etwa 50 Gramm Gras und mehrere Hundert Euro Bargeld, das eventuell aus Deals stammt. Nun sucht die Polizei nach weiteren Zeugen, die den 27-Jährigen belasten können.
Hätte der 19 Jahre alte Kunde des Dealers die Möglichkeit, sein Cannabis in spezialisierten Fachgeschäften oder in der Apotheke zu erwerben, wären Deals vor Jugendzentren nicht nötig. Auch weiß niemand, ob das verkaufte Cannabis nicht etwa gestreckt gewesen war oder ob der Dealer nicht auch andere Substanzen im Angebot hatte. Auch bei einer kontrollierten Freigabe an Erwachsene besteht natürlich die Gefahr, dass Volljährige Cannabis einkaufen und an jüngere Personen abgeben. Dies ist beim Alkohol und bei Tabakerzeugnissen nicht anders. Trotzdem wäre ein Jugendschutz wünschenswert, der garantiert, dass der Stoff zumindest rein und von guter Qualität ist.
Lest den Artikel der Nordwest Zeitung auf https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/bad-zwischenahn-dealer-in-bad-zwischenahn-drogenhaendler-verkauft-cannabis-am-jugendzentrum_a_50,0,653047135.html

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