Corona und die Coffeeshops

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Weil durch die weltweite Panik rund um Corona und die Pandemie das öffentliche Leben nach und nach zum Erliegen kommt, sahen sich niederländische Coffeeshop-Betreiber kurzfristig durch die Regierung genötigt, ihren Betrieb einzustellen. Dies wird zum Glück aber nicht um jeden Preis durchgesetzt.

Am 15. März 2020 verkündeten die holländischen Gesundheits- und Bildungsminister im Rahmen einer Pressekonferenz, dass Kindergärten, Schulen, Kneipen, Restaurants, Fitness-Studios, Sexclubs und viele andere Shops von Montag (16. März 2020) an bis auf Weiteres – zunächst bis zum 6. April 2020 – schließen müssen. Das hatte zur Folge, dass nicht nur in den Supermärkten “gehamstert” wurde, sondern auch, dass Cannabisfreunde versuchten, sich noch schnell mit Material einzudecken, bevor die Coffeeshops endgültig die Läden dicht machen.

Lange Schlangen vor den Shops waren die Folge. Immerhin dürfen Coffeeshops pro Person nur 5 Gramm auf einmal verkaufen, weshalb sicherlich einige Dopeheads gleich mehrere Coffeeshops in Folge besuchten, um sich in Zeiten des Corona möglichst viel Vorrat zu sichern.

Der österreichische Kurier schreibt am 16. März 2020 zum Thema (Agenturmeldung, die in vielen Medien gedruckt wurde):

Obwohl Gesundheitsminister Bruno Bruins dabei betont hatte, es sei “unnötig”, Dinge zu horten, spielten sich ähnliche Szenen im ganzen Land ab. In Online-Netzwerken wurden etwa Fotos von wartenden Menschen vor Coffeeshops in Amsterdam oder Utrecht veröffentlicht.

https://kurier.at/chronik/welt/coronavirus-niederlaender-hamstern-cannabis/400782530

Am selben Tag der Pressemeldung, Montag, den 16. März, ruderten die Verantwortlichen aber schon wieder zurück. Denn gerade in Sachen Cannabis ist die Situation heikel. Schließen die Coffeeshops, haben die Straßendealer potenziell Hochkonjunktur, denn der Bedarf an Cannabis ist bei der niederländischen Bevölkerung (sowie bei den Touristen) mit Corona nicht weniger geworden. Und ein kurzfristiges Aufblühen des Schwarzmarkts wollen die niederländischen Bürgermeister nicht forcieren, weshalb viele direkt versucht hatten, eine Ausnahmeregelung für die Cannabisshops zu etablieren.

Diese Ausnahmeregelung ist nun bekannt geworden: Coffeeshops und Take-Away-Restaurants dürfen an der Theke weiterhin verkaufen. Der Einlass in die Geschäfte ist allerdings weiterhin verboten.

Quelle: https://keinwietpas.de/2020/03/16/coffeeshops-duerfen-wieder-verkaufen/

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