Cannabispatientin von Justiz schikaniert

Soft Secrets
05 Jun 2018

Magda Sebelka lebt mit ihrem Lebensgefährten und Kind in Offenbach und ist Cannabispatientin.


Magda Sebelka ist Cannabispatientin - Polizei stürmte ihre Wohnung

Weil sie sich die Medizin auf Privatkosten nicht leisten kann, immerhin 3000 Euro im Monat, baut sie einige Hanfpflanzen zuhause an, um sich selbst zu versorgen. Magda Sebelka leidet unter Epilepsie, ADHS und Asthma, insbesondere ihr epileptisches Leiden macht ihr das Leben schwer. Deshalb ist Magda Sebelka auf Cannabis angewiesen, wie auch ihr Arzt Manfred Van Treek bestätigt. Nur diese Medizin hilft der Mutter, ein einigermaßen normales Leben zu führen und für ihre Familie da zu sein. Am 16. Mai wurde die Wohung von Magda Sebelka von der Polizei gestürmt, ihr Lebenspartner Heiko Hartnagel wurde für drei Wochen in Untersuchungshaft gesteckt. Mittlerweile ist er wieder frei. Der Schock und die Angst sitzen aber tief. Deshalb hat sich Magda Sebelka an die Medien gewendet - wo prompt im Extra Tipp am 4. Juni ein Artikel erschien, der die Geschichte erzählte. Was war passiert? Staatsanwaltschaft und Polizei hatten über das Internet davon erfahren, dass Magda Sebelka in ihrer Wohnung Cannabis anbaut, denn die Patientin hatte kurz vor der Stürmung einen Youtube-Kanal (Cannabis Family) aufgesetzt und dort ihre Pflanzen sogar gezeigt. Auch auf Facebook zeigte Sebelka Fotos von sich und ihrem Grow und löste damit einige Kontroversen aus - immerhin ist der Anbau von Cannabis, auch für Patienten, in Deutschland verboten und wird mit Strafverfolgung belegt. Deshalb scheint es nicht besonders verwunderlich, dass sich die Cannabispatientin Ärger mit der Staatsgewalt einhandelte. Magda Sebelka ist aber - verständlichwerweise - auch Aktivistin, die sich für die Legalisierung des Hanfs einsetzt. Die dafür kämpft, dass endlich Vernunft in der Drogenpolitik die Oberhand gewinnt. Und die sich nicht verstecken will. Letztlich sorgen solche Aktionen auch immer für Öffentlichkeit, was am Ende für ein Umdenken innerhalb der Gesellschaft vonnöten ist. Hier geht es zu zwei Artikeln, die zu dem Fall erschienen sind: Extra Tipp:

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