Bekiffte Literatur: hanfige Büchertipps (5)
Bekiffte Literatur: Kochen mit Cannabis und witziger Lifestyle
Bekiffte Literatur: Kochen mit Cannabis und witziger Lifestyle
Im fünften und letzten Teil unserer Reihe "Bekiffte Literatur" zu den besten Büchern über Cannabis sehen wir uns Werke zum Kochen und Backen mit Cannabis sowie einige coole Lifestyle-Titel an.
Panama Rose (Ira Cohen): Das Haschischkochbuch
O. A.: Schitt Press 1968
Dieses „Buch“ war die erste deutschsprachige Abhandlung bzw. eine Übersetzung aus dem Englischen über das Kochen und Backen mit Cannabis. Das kopierte Konvolut umfasst Schreibmaschinentexte und handgemalte Illustrationen, Rezepturen aus Marokko und Indien sowie selbst kreierte Leckereien wie Weihnachtspudding, Faruk's Pimmel, Schokoladen-Flippers und vieles mehr.
Rezepte wie die „Black Sabbath Salve“ – eine Anleitung zum Erstellen einer „Hexensalbe“ – sind satirisch zu verstehen. Das Werk besteht aus 28 gehefteten Seiten und ist antiquarisch erhältlich – ein kostenloses Exemplar zum Download gibt es auf den Seiten der Psychedelic Library.
Hans-Georg Behr: Haschisch-Kochbuch
Darmstadt: Joseph Melzer 1970 & 74
Das Haschisch-Kochbuch von Hans-Georg Behr ist Kult. Unter diversen Namen erschienen, zum Beispiel „Nebukadnezars Traum“, finden sich in diesem Band viele Rezepte zum Kochen und Backen mit psychoaktivem Hanf.
Aber aufgepasst! Die Rezepte sind zu einem Großteil satirisch zu verstehen und sollten nicht nachgemacht werden! Ein herrliches Dokument der Freak- und Hippie-Zeitgeschichte mit ordentlich Flashback-Potenzial für ältere Semester.
Kathrin Gebhardt: Backen mit Hanf
Solothurn: Nachtschatten Verlag 2012
Die Berlinerin Kathrin Gebhardt ist Konditorin, Bäckerin und Ernährungsberaterin. Außerdem ist sie Inhaberin einer Ausnahmeerlaubnis von der Bundesopiumstelle zum Erwerb von Medizinalgras aus der Apotheke.
In ihrem Buch versammelt sie Rezepte zum Kochen und Backen mit Cannabis – und zwar sowohl mit aktivem wie inaktivem Hanf. Das Buch ist deshalb gerade für Cannabispatienten ein heißer Tipp, weil aufgezeigt wird, wie man Cannabisprodukte in der Küche fachgerecht verwendet. Ein echter kulinarischer Tipp mit vielen Praxistipps!
Ronald Rippchen: Die Hanf-Küche
Löhrbach: Werner Pieper and The Grüne Kraft 1995
Auch dieses hanfige Rezeptbuch aus Werner Piepers Edition Rauschkunde ist einen Blick wert. Gedruckt auf Hanfpapier, werden in dem Band die unterschiedlichen Arten der Hanfküche vorgestellt:
- Die nahrhafte Hanfküche
- Die psychoaktive Hanfküche
- Die gesunde, traditionelle und exotische Hanfküche
Der Band eignet sich hervorragend für Cannabispatienten sowie für gesundheitsbewusste Zeitgenossen. (128 Seiten)
Bobcat Press: Das Joint Drehbuch
Tipps, Tricks und Techniken | Solothurn: Nachtschatten Verlag 1997
Das Join Drehbuch (Titel der Originalausgabe: The Joint Rolling Handbook) zeigt anhand von verständlichen und gut gemachten Illustrationen, wie man alle möglichen Arten von Joints bastelt.
Hier wird die Bauweise des Kniewacklers, des Zauberteppichs, des Jokers, der Tulpe und vieler anderer Tüten Schritt für Schritt erklärt. Witzig gemacht und schön zum Schmökern und Nachmachen. (64 Seiten)
How High: Das Kiffer-Lexikon
Solothurn: Nachtschatten Verlag 2004
„Das ultimative ABC der Hanfkultur“ nennt sich dieses Buch im Untertitel – und es ist wirklich ein schönes Stück Literatur. Witzig und inspirierend.
Von A wie abhängen, Absturz und Acrylbong über Fachwörter wie Blubber, Exzess, Ganja und Pappfresse bis hin zu Z wie Ziese, Zippe und zocken. Hier findet der ambitionierte Kiffer all seine Lieblingsausdrücke (Vorsicht, Satire!). Illustriert von Steve Stoned.
Stephen Gaskin: Cannabis-Spiritualität
Solothurn: Nachtschatten Verlag 1998
„Die andere Dimension des Kiffens“ lautet der Untertitel dieses Smartbooks, das im praktischen Postkartenformat daherkommt.
Steven Gaskin ist ein Urgestein der Hippie-Szene aus Haight-Ashbury (San Francisco) und führt auf 120 Seiten in die spirituelle Praxis mit Hanf ein. Ein tiefgründiger Blick auf die Pflanze jenseits des reinen Freizeitkonsums.