Die besten Sorten für Outdoor-Growing in extremer Umgebung

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Jetzt beginnt wieder die Jahreszeit, in der Cannabis-Grower die Komfortzone des Indoor-Growraums  verlassen, um sich draußen die mächtigste Lichtquelle des gesamten Universums zunutze zu machen! Buds, die im natürlichen Sonnenlicht saftig und fett geworden sind, haben das gewisse Etwas, sind sehr speziell in Sachen Geschmack und Wirkung.

Es ist noch sonderlich lange her, dass der Außenanbau für Cannabisfreunde in nördlicheren Gegenden nicht viel mehr als ein Traum war. Heutzutage sieht die Sache jedoch anders aus, denn etablierte Samenbanken wie Paradise Seeds – mit mehr als 27-jähriger Erfahrung in Sachen Forschung und Entwicklung – bieten etliche Cannabissorten an, die sich für den Anbau in solchen Regionen eignen. Aus dieser F&E-Arbeit sind aber auch Sorten hervorgegangen, die mit gegensätzlichen, hohen Temperaturen zurechtkommen, wie sie die intensive Sommerhitze in südlichen Gebieten mit sich bringt.

Paradise Seeds gibt hier einige Empfehlungen für die besten Sorten für Cannabis-Anbauer in jeder dieser typischen Grow-Umgebungen.

Gute Outdoor-Sorten für den Anbau in kalter und nasser Umgebung

Paradise Seeds war stets bestrebt, Sorten zu entwickeln, die man problemlos im eigenen Garten anbauen kann, was im Falle der Niederlande eine kalte, nasse Witterung mit regelrechtem Sonnenentzug bedeuten kann! Durga Mata (auch als CBD-reiche 1:1-Variante erhältlich) ist für eine solche Umgebung eine exzellent geeignete Outdoor-Sorte. Sie ist eine robuste und vielseitige Indica, dank ihrer Kombination von Genetik aus dem Hindu Kush-Tal. Diese Pflanze besitzt eine hohe Widerstandskraft gegen Schädlinge und Krankheiten, und bietet eine Zen-artige Wirkung sowie einen Geschmack, der schon oft mit Türkischem Honig verglichen worden ist!

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Die zweite Empfehlung ist die Sativa-dominante (60:40 Sativa/Indica) Hybride Nebula. Diese preisgekrönte Sorte ist bekannt für ihren wunderbaren honigsüßen Geschmack und ihr großes Ertragspotenzial. Ihre Genetik ist ein Mix aus Afghani, White Widow und Californian Haze, was zu einer Pflanze führte, die sehr harzig ist und ein reichhaltiges Terpenprofil aufweist, das durch Caryophyllen, Beta-Pinen and Terpinolen geprägt wird.

Nebula erweist sich draußen als unglaublich geradlinig – es ist jene Art von Pflanze, die Du in den Gartenboden steckst, und um die Du Dich dann bis zur Ernte nicht mehr kümmern musst (wobei sie natürlich großartig auf gute Pflege anspricht und den Grower entsprechend belohnt!). Sie performt nachweislich gut in Gegenden mit starken Temperaturschwankungen und Klimaverhältnissen, die in der Reifephase durch starken Wind und Regenfall geprägt sind – ihre mittelgroßen Buds sind mit einer guten Schimmelresistenz ausgestattet.

Hier noch eine Extra-Empfehlung: Hole aus der Intensität der Hochsommer-Sonne das Maximum heraus, indem Du einige Autoflower-Sorten anbaust. Auto Kong 4 ist eine Kreuzung aus GG4 (ehemals als Gorilla Glue bekannt) und Pandora (eine unserer originalen ertragreichen Autos). Ein starker Ertragsbringer mit einem markant süßen und säuerlichen Geschmack.

Die besten Outdoor-Sorten für den Anbau in trockener und heißer Umgebung

Wir haben schon draußen angebaute Dutch Dragon-Pflanzen gesehen, die höher als drei Meter gewachsen waren! Bei dieser Einleitung bist Du sicher neugierig geworden… schauen wir uns unsere erste Empfehlung für heißes Klima mal genauer an. Dieser originale Paradise Seeds-Klassiker ist eine Pflanze, in der ein mediterranes Herz schlägt. Sie ist eine sonnenliebende Sativa, aufgrund ihrer Swaziland-Wurzeln (dieses südafrikanische Land ist berühmt für seine Sativas) aber buschiger als viele andere ihrer Art. Sie performt sehr gut bei intensiver Sonnenstrahlung und heißen Temperaturen. Ihre Buds sind süß und fruchtig, ihr Terpenprofil wird von Limonen und Caryophyllen dominiert.

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Die zweite Empfehlung von Paradise Seeds lautet Wappa. Diese mehrfach preisgekrönte Hybride gehört zu den beliebtesten Sorten von Paradise, und das aus guten Gründen: In ihrem Kern steckt eine Sweet Skunk, und ihre Allround-Qualitäten – hoher Ertrag, leichte Pflege, toller Geschmack und eine erhebende Wirkung – machen sie zu einem verlässlichen Performer im Outdoor-Bereich. Eine Top-Wahl für Grower in südlichen Gefilden, dank ihrer eingebauten Resistenz gegenüber sehr hohen Temperaturen. Diese Pflanze ist auch in Auto-Form erhältlich (Auto Wappa), und auch diese Variante weist jene gefeierten Eigenschaften auf.

Wichtige Vorbereitungen zum Outdoor Growing

Es wäre einfach, sich nur auf die Genetik zu fokussieren, erfahrene Outdoor-Cannabisgrower sind sich aber auch der Tatsache bewusst, dass der Erfolg eines Outdoor-Grow-Projekts einige Vorbereitungsarbeiten vor Beginn der Saison erfordert, damit über die gesamten 5-6 Monate hinweg die Realisierung von optimalen Ernteergebnissen sichergestellt wird.

Für Grower in nördlicheren Gegenden (zwischen dem 45. und 55. Breitengrad) bedeutet dies, dass sie von Anfang an die Blütephase im Visier haben müssen, die hier oft von viel Wind, Regen und plötzlichem Temperaturabfall begleitet wird, wenn der Sommer in den Herbst übergeht. Schimmel ist für die Grower in diesen Gebieten ein gefürchteter Gegner, wir von Paradise Seeds erhalten zu diesem Thema viele Anfragen. Es gibt zwar in dieser Phase gewisse Behandlungsmöglichkeiten für die Pflanzen, aber durch vorausschauende Planung kann man das Risiko von vornherein minimieren.

Unsere Top-Tipps sind hier, Sorten auszusuchen, die am besten zu Deiner individuellen Grow-Umgebung passen, und Dir zu überlegen, ob Du Deine Pflanzen nicht einmal auf andere Weise kultivierst (indem Du Erziehungsmethoden wie LST und Scrogging anwendest), um die Wuchsform flach zu halten und in die Breite zu ziehen, so dass Du Deine Pflanzen einfacher schützen kannst (z. B. an Regentagen) und eine bessere Luftzirkulation gegeben ist.

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Für Grower in südlichen Gebieten Europas (typischer Weise zwischen dem 45. und 35. Breitengrad nördlich des Äquators) hingegen besteht die Problematik in extremer Hitze und einer trockenen Umgebung – ganz zu schweigen von den Schädlingen und Krankheiten, die damit einhergehen. Zwar profitieren alle Cannabispflanzen grundsätzlich von viel Sonnenschein, aber für Grower in südlichen Regionen empfiehlt es sich, erst später in der Saison auszupflanzen, um Schädlinge wie die Rote Spinnmilbe und Weiße Fliege nicht zu früh auf den Plan zu rufen. Des Weiteren sollte sichergestellt werden, dass Deine Pflanzen bei Bedarf durch Beschattung geschützt werden können (der Anbau in mobilen Töpfen ist aus diesem Grund eine gute Sache).

Und selbstverständlich empfiehlt Paradise Seeds auch IMMER, dass Grower aufmerksam die Sortenbeschreibungen lesen sollten, um herauszufinden, welche Sorte von Cannabispflanze am besten zu ihrer jeweiligen Anbauumgebung passt. Wenn Du die grundlegenden Empfehlungen in diesem Artikel befolgst (und natürlich auch die richtigen Sorten für die Aufgabe auswählst!), wird Du in dieser Outdoor-Cannabis-Anbausaison Deinen Garten erfolgreich bepflanzen. Viel Glück und viel Spaß beim Gärtnern!

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