Medikamente und Schmerzen: Hanfmedizin

Hanfblüten-Essenzen

Cannabis-basierte Medikamente und Schmerzen: Neue Studie bietet Überblick über potenzielle Synergie- und Entourage-Effekte

Eine kürzlich veröffentlichte Studie, die im Magazin Pain Management erschienen ist, befasst sich mit Cannabis-basierten Medikamenten und deren Wirksamkeit bei Schmerzen. Die Untersuchung bietet einen Zusammenfassung der möglichen synergetischen und Entourage-Effekte.

Grund der Untersuchung ist die jüngste Legalisierung von medizinischem Cannabis in mehreren Ländern. Diese hat die Entwicklung von therapeutischen Formulierungen für chronische Schmerzen vorangetrieben.

THC vs. Vollspektum

Im Gegensatz zu reinem Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten Vollspektrumprodukte natürlich vorkommende Cannabinoide und zeigen Berichten zufolge eine verbesserte Wirksamkeit oder Verträglichkeit, die auf Synergien zwischen Cannabinoiden und anderen Bestandteilen der Cannabispflanze zurückzuführen sind.

Obwohl “Synergie” darauf hinweist, dass zwei oder mehr Wirkstoffe eine additive oder kombinierte Wirkung erzeugen können, die größer ist als ihre individuelle analgetische Wirkung, wurde die Potenzierung der biologischen Wirkung eines Wirkstoffs durch verwandte, aber inaktive Verbindungen in Kombination als “Entourage-Effekt” bezeichnet.

Hanfbasierte Medikamente und Schmerzen

In dem Paper zur Studie werden die aktuellen Belege für potenzielle synergistische Effekte und Entourage-Effekte von Cannabinoiden bei der Schmerzlinderung untersucht. Endgültige klinische Studien und in vitro Funktionsstudien sind jedoch noch erforderlich.

Die Forscher fassen zusammen:

Medikamente auf Cannabisbasis werden seit Jahrtausenden verwendet, und neuere Studien haben ihre Hauptbestandteile zur Schmerzlinderung, Delta-9-Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol (CBD), identifiziert. Cannabis enthält jedoch Hunderte anderer potenziell aktiver Verbindungen, und ihre kombinierten Wirkungen könnten die Ursache dafür sein, dass einige Patienten Cannabinoidextrakte gegenüber reinem Delta-9-Tetrahydrocannabinol bevorzugen. Außerdem können Medikamente auf Cannabisbasis mit Endocannabinoiden interagieren, die im Körper produziert werden und mit den in Cannabis gefundenen Verbindungen verwandt sind. Wir haben die Evidenz für Cannabinoide in Kombination und mit anderen Medikamenten zur Schmerzlinderung überprüft. Obwohl es einige Hinweise für einen Vorteil von Kombinationen gibt, sind noch Grundlagenforschung und klinische Studien erforderlich.

https://www.futuremedicine.com/doi/10.2217/pmt-2020-0110

Studie: Anand, U., Pacchetti, B., Anand, P. und Sodergren, M.H. (2021): Cannabis-based medicines and pain: a review of potential synergistic and entourage effects. Pain Manag. Mar 11. doi: 10.2217/pmt-2020-0110. Epub ahead of print. PMID: 33703917.

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