Liberty Haze

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Frei und high: Die grüne Kopf-Rakete

Liberty, Freiheit – Zumindest in der westlichen Welt leben wir in einer Zeit voller persönlicher Freiheiten: Meinungsfreiheit, Redefreiheit, politische Wahlfreiheit, Freiheit bei der Berufs- und Partnerwahl, im Konsumbereich unbegrenzte Freiheit bei der Wahl online verfügbarer Produkte aus der ganzen Welt, Bewegungsfreiheit und Reisefreiheit (wenn die Welt nicht gerade von einer Virus-Pandemie heimgesucht wird). Einerseits. Andererseits gibt es aber auch vieles auf dieser Welt, was unfrei ist oder in seinem freiheitlichen Bestand akut hochgradig gefährdet ist: Gesellschaften, die (weitgehend) frei von Gewalt, Rassismus, Rechtsextremismus, Populismus und autokratischen, demokratiefeindlichen Bestrebungen seitens ihrer Staatsführer sind.

Eine etwas andere Haze als pflanzliche Hommage an die Freiheit

Vor diesem Hintergrund gehen einem bei einer Sorte namens „Liberty Haze“ derzeit viele Gedanken durch den Kopf, positive wie eben leider auch negative. Doch genaue diese sollten spätestens beim Genuss von Liberty Haze-Rauch oder -Dampf optimistisch weggeblasen sein, denn diese euphorisierende Sorte von Barney’s Farm ist eine pflanzliche Hommage an die Freiheit – grün ist die Freiheit, grün ist die Hoffnung! Genetisch verbirgt sich hier hinter dem Begriff „Haze“ indessen etwas anderes als man gemeinhin damit verbindet – Liberty Haze ist das leicht Sativa-dominante (60%) Ergebnis der Hybridisierung von G13 mit ChemDawg 91, zweier Sortenlegenden der Cannabiswelt. Die Pflanzen sind von mittlerer Höhe (indoors meist nicht mehr als gut 1 m) und blühen mit ca. 8-9 Wochen ziemlich flott. Ihre hohe Indoor-Ertragsleistung wird von Barney’s auf 600 g/m2 g beziffert. Barney’s Farm beschreibt Liberty Haze angesichts einer Reifezeit zwischen der ersten und zweiten Oktoberwoche darüber hinaus auch als sehr gute geeignete Outdoor-Pflanze. Die langgezogenen dichtgepackten Buds bringen also viel auf die Waage und verfügen zudem über ein attraktives rot- bis lilafarbenes Farbpotenzial, das beim Anbau nicht selten aufblitzt. Liberty Haze hat bis zu 25% THC im Tank und zählt damit zu den überdurchschnittlich potenten Strains. Entsprechend intensiv und langlebig ist die fast umgehend einsetzende prickelnd-euphorisierende Wirkung, die sich beim Konsum der Blüten einstellt. Aromatisch sticht bei dieser Pflanze geruchlich und geschmacklich ein frischer Zitronenflavour heraus. In den Blütenduft können auch noch erdige, moschusartige und skunkige Noten mit hineinspielen, beim Geschmack kommen zusätzlich kieferartige und kräuterige Komponenten vor.

Kraftvolles vegetatives Wachstum und viel Elan in der frühen Blütephase

The Doc, ein großer Freund edler klassischer Cannabisgenetik, nahm sich Liberty Haze zu Testzwecken vor und säte zwei feminisierte Samen aus. Wie alle Samen von Barney’s Farm, die er bisher ausprobiert hatte, keimten auch diese beiden perfekt und brachten nach knapp drei Tagen zwei gesunde, schnell wachsende Sämlinge hervor. Nach 14 Tagen Wachstum wurden sie in 11 Liter-Töpfe umgepflanzt. The Doc berichtete nach 21 Tagen: „Bisher eine schöne, kraftvoll heranwachsende Sorte mit gut gebauten Seitenzweigen. Die Höhen liegen jetzt, bei Einleitung der Blüte, bei 34 und 39 cm.“ Nach 28 Tagen Blüte verkündete er sodann: „Ich bin jetzt schon ein Fan von dieser Sorte! Sie erweist sich bisher als sehr stabil – die beiden Pflanzen sehen auch jetzt noch hübsch einheitlich aus – und blüht schon nach vier Wochen wie der Teufel, überall sind jetzt die dicht-kompakten Blütenknospen so richtig „aufgeplatzt“ und haben Massen von weißen Härchen freigesetzt, die sich zu äußerst verheißungsvollen Tops formiert haben. Außerdem schimmert schon jetzt ein dichter Belag von kleinen Harztröpfchen auf den jungen Kelchen und Blütenblättern, sie kleben bereits ganz schön stark!“

Steinharte stattliche Tops mit Zucker-Look und süß-zitronigem Duft

Die Blütenentwicklung ging so ausgezeichnet weiter, wie es The Doc vermutet hatte. Nach pünktlichen 62 Tagen waren die beiden Liberty Haze-Pflanzen zu Höhen von 95 und 110 cm herangewachsen und absolut vollreif geworden. Das Rot/Lila-Farbpotenzial war zwar nur an den Stängeln und Blattunterseiten zu Tage getreten, verhalf den Pflanzen aber dennoch zu einer „poppigen“ Präsentation. sowie Die Buds hatten ein enorm hohes Blüten/Blätter-Verhältnis gezeitigt und waren saftig fett, dicht und steinhart geworden. Die großformatigen Head-Buds ragten oben lang aus der Pflanze heraus, erst in der unteren Hälfte der Pflanze befand sich ein kreisförmiges Plateau aus sehr stattlichen Side-Tops. Alle Buds waren reich mit kristallinen Trichomen überhäuft, es sah aus, als hätte sie jemand großzügig mit feinen Zuckerkörnchen bestreut. The Doc: „Und dann dieser fantastische Geruch… er wird tatsächlich von einer Zitronennote dominiert, doch passend zum Zucker-Look der Buds ist da auch eine gehörige Portion Süße mit von der Partie, sowie eine fein dosierte Prise herber moschusartiger Würzigkeit als Untermalung.“

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Nach der Trocknung: Eine formidable Ertragsleistung und geruchliche Raffinesse

Als die Ernte getrocknet war, zeigte sich beim Wiegen, dass Liberty Haze beim Ertrag nur ganz knapp an der 100er-Marke vorbeigeschrammt war, 195 Gramm schlugen für die beiden Pflanzen zusammen zu Buche – „das ist aber auch so eine wirklich formidable Leistung“, meinte The Doc lobend. „Und das Aussehen der trockenen Blüten fällt mal wieder in die Kategorie ‚Bilderbuch‘, diese Prachtstücke könnte man ohne zu Zögern bei jedem Wettbewerb einreichen.“ Der süßliche Zitrusgeruch vermischte sich nach der Trocknung nun mit einer Spur Erdigkeit, die in der Nase ins leicht Pfeffrige hineinspielte, was dem Duft zusätzliche Raffinesse verlieh – „großartig!“, befand The Doc.

Der Rauchtest: Liberty Haze zündet eine energetisierende Kopf-Rakete

Beim ersten Rauchtest mit ca. einem Dreiviertelgramm und wenig Tabak in einem feinen Spliff fackelte Liberty Haze wie von Barney’s angekündigt tatsächlich nicht lange und bewirkte bei The Doc schon nach zwei Zügen einen Ausbruch prickelnder euphorisierender Sativa-Energie. „Hui, das ging echt steil nach oben…“, berichtete er nachher staunend, „der Nacken war die Abschussbasis und der Kopf die Rakete, und dann machte es ganz fix bumm, sie hob ab und stieß dabei eine gewaltige Rauchsäule aus – durch meinen Mund! Da konnte ich keine Sekunde länger stillsitzen und von unwiderstehlichem Tatendrang erfüllt fing ich doch tatsächlich an, endlich den Riesenstapel gewaschener Wäsche zu falten und in den Schrank zu legen! Und das auch noch mit fröhlich pfeifenden Lippen, die sonst höchst ungeliebte Arbeit machte mir nun auf einmal richtiggehend Spaß. Danach kam mir in den Sinn, eine lange aufgeschobene, wichtige private Email zu tippen, dabei hatte ich einen super Schreib-Flow, tat mich leicht bei einigen schwierigen Formulierungen, mit denen ich mich sonst ewig aufgehalten hätte. Einige weitere Züge aus dem Liberty Haze-Spliff sorgten dafür, dass dieser elanvolle Drive nicht nachließ, und so erledigte ich noch diese und jene liegengebliebene Arbeit im Haus. Nach etwa einer Stunde hatte ich dann aber doch genug davon und kam wieder zur Ruhe, auch weil der Frische-Kick abgeschmolzen und einem chilligen Gefühl gewichen war, nun hieß es rauf aufs Sofa und die Füße hochlegen, es begann ein gemütliches entspannende Indica-Nachspiel, das mit großer Zufriedenheit mit dem zuvor Geleisteten einherging. Genauso toll wie die Wirkung war übrigens auch der Geschmack, bei dem das säuerliche Zitronenelement die Geschmacksknospen erfrischte, die anfängliche Süße den Gaumen verwöhnte und der darauf folgende würzig-nadelholzartige Nachgeschmack noch länger im Mundraum verweilte.“

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„Eine weitere Spitzensorte von Barney’s Farm, die mich durchweg begeistern konnte“, fasste The Doc seine Eindrücke zusammen. „Und die zur Abwechslung auch mal wieder nicht auf aktueller Trend-, sondern legendärer altgedienter Genetik beruht – damit kann man bei mir immer punkten!“, fügte der Grow-Veteran lächelnd hinzu.

www.barneysfarm.com

 

Genetik

Liberty Haze (G13 x ChemDawg 91)

Wachstumsphase

Drei Wochen (nach Keimung)

Blütephase

62 Tage / allgemein 60-65 Tage

Medium

Plagron Grow Mix-Erde, 11 Liter-Töpfe

pH

6,2-6,6

EC

1,2–1,8 mS

Licht

bis zu 8 x SANlight Q6W = 1720 Watt

Temperatur

19-28°C

Luftfeuchtigkeit

40-60%

Bewässerung

manuell

Düngung

Organic Bloom Liquid von Green Buzz Liquids

Zusätze/Stimulanzien

Living Organics, More Roots, Humin Säure Plus, Big Fruits, Fast Buds und Clean Fruits von Green Buzz Liquids

Eingesetzte Geräte

CleanLight Pro zur Schimmelprävention

Höhe

95 und 110 cm

Ertrag

zusammen 195 Gramm

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