Gifte im Zigarettenpapier

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In der modernen Welt, in welcher wir heute leben, strebt der Cannabis-Konnaisseur nach Perfektion. Er will nicht nur "high" werden, sondern dazu ein sicheres qualitatives Top-Erlebnis. Sie wollen wissen, was sie rauchen, wo und womit es angebaut wurde. Man ist nicht nur auf der Suche nach besserem Geschmack, sondern interessiert sich auch aus gesundheitlichen Gründen.
Haben Sie sich schon einmal näher mit den von Ihnen verwendeten Zigarettenpapieren oder Umhüllungen beschäftigt? Nun, nachdem Sie dies gelesen haben, werden Sie es vielleicht tun wollen. Eine kürzlich von SC Labs California durchgeführte Studie ergab, dass 1 von 10 Zigarettenpapier-Produkten (bei insgesamt 118 getesteten) potenziell schädliche Mengen an Schwermetallen und Pestiziden enthielt. Die Untersuchung wurde an Produkten durchgeführt, die bei Amazon und in Raucherläden in Kalifornien gekauft wurden, und umfasste traditionelle Zigarettenpapierprodukte, vorgedrehte Cones (vorgedrehte, trichterförmige, leere Blättchen in Jointform – A.d.Ü.), Hanfpapiere, Zellstoff-Zigarettenpapiere und Blunt-Hüllen. Auslöser für die Tests war die Tatsache, dass in den SC Labs große Mengen vorgedrehter Joints bei einer abschließenden Analyse durchfielen. Die Vorgedrehten wurden positiv auf ein gefährliches Pestizid namens “Chlorpyrifos” getestet, wobei das Cannabis in den vorgedrehten Joints zuvor überprüft und als frei von Schwermetallen und Pestiziden befunden worden war. Im Gegensatz zu vielen anderen “legalen” US-Bundesstaaten sind die Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften für Cannabis in Kalifornien sehr streng. Während es derzeit keinen anderen Bundesstaat gibt, der auf das separate Testen von Zigarettenpapier-Material besteht, beharrt Kalifornien darauf, alle legalen Cannabisprodukte in ihrer “fertig verpackten Form” zu überprüfen, anstatt nur das Cannabis selbst zu testen. Die Untersuchung beurteilt Potenz, Reinheit und Kontamination des Cannabisprodukts insgesamt und ist ein großartiges Beispiel dafür, wie sich der Rest des legalen Marktes verhalten sollte. In dieser Studie wurden Cannabisprodukte auf Blei, Kadmium, Arsen und Quecksilber sowie 66 verschiedene Pestizide und 5 Mykotoxine untersucht. Der Gefahren, sich Schwermetallen auszusetzen, gibt es viele, und dazu gehören mögliche Schädigungen der Funktion wichtiger Organe wie Gehirn, Lunge, Leber und Nieren sowie ein erhöhtes Krebsrisiko. Die Auswahl der Proben bei SC Labs bestand aus 70 Zigarettenpapieren, 20 Umhüllungen, 25 vorgefertigten Cones und 3 Zellstoff-Zigarettenpapieren. Die Ergebnisse deckten auf, dass in 91 von 101 getesteten Produkten Spuren von mindestens einem Schwermetall vorhanden waren, 8% davon eine Kontamination aufwiesen, die hoch genug war, um bei den strengen kalifornischen Cannabisstandards vollständig durchzufallen. Was Pestizide betrifft, so enthielt fast 1 von 5 Produkten Spuren davon, wobei 1 von 20 eine über den Vorschriften liegende Konzentration hatte! rolling-paper-poisons Am schlechtesten in Bezug auf Schwermetalle schnitten die Zellulosepapiere ab, obwohl die SC Labs nach der Analyse von nur 3 Proben (welche alle die kalifornischen Vorschriften nicht erfüllten) mitteilten, dass sie eine weitere umfangreichere Studie durchführen müssten, um die Ergebnisse abzuklären. Aromatisierte Blunt-Hüllen und Hanfpapiere kamen als nächste, wobei 40% (8 von 20) von diesen getesteten wegen hoher Kadmium-, Arsen- und Bleiwerte scheiterten. Ein möglicher Grund dafür ist die Dicke des Produkts im Vergleich zu normalem Zigarettenpapier. Herkömmliche Zigarettenpapiere und Cones selber schnitten nicht allzu schlecht ab, denn obwohl Spuren von Pestiziden und Schwermetallen gefunden wurden, wurde nur bei einem Produkt ein Schwermetallgehalt festgestellt, der hoch genug war, um beim Test tatsächlich vollständig zu scheitern. Sie fragen sich, wie Pestizide und Schwermetalle in Zigarettenpapier-Produkten landen? Nun, Zigarettenpapiere und Umhüllungen stammen eben von Pflanzen, und diese sind (wie alle anderen auch) anfällig für die Aufnahme von Chemikalien, welche – als Dünger ausgebracht – in den Boden gelangt sind oder als Pestizid versprüht wurden. Es ist daher überhaupt nicht verwunderlich, dass Zigarettenpapier Spuren von Schwermetallen und Pestiziden enthält. Vielmehr gibt einem die schiere Varianz in diesem Ausmaß zu denken. Es unterstreicht auch die Tatsache, dass vielleicht mehr legale Bundesstaaten dem Beispiel Kaliforniens folgen sollten, indem sie Cannabisprodukte in ihrer letzten verpackten Form testen anstatt nur die Blüten alleine. Die Botschaft lautet hier statt in Panik zu verfallen sich einfach mehr bewusst zu machen, was man gebraucht. Der Markt für Zigarettenpapiere hat derzeit einen Wert von 1,2 Milliarden Dollar, und es gibt viele skrupellose Firmen, die davon profitieren wollen, indem sie auf Qualität weniger Wert legen, um mehr Profit zu erzielen. Ganz zu schweigen von den vielen gefälschten Versionen von Qualitätsmarken, die es anscheinend gibt. Während die Branche weitgehend unreguliert ist, müssen die Hersteller von Zigarettenpapier ihre Inhaltsstoffe auflisten. Seien Sie also vorsichtig, denn was immer in diesen Papieren oder Umhüllungen ist, wird jedes Mal, wenn Sie sich einen anzünden, von Ihren Lungen aufgenommen! Was wäre also mein Rat? Nun, ich würde beherzigen, was der Vorsitzende von SC Labs, Josh Wurzer, zu sagen hatte. “Würde ich selber ganz damit aufhören, alles in einer Blunt-Hülle zu rauchen? Nein, aber ich würde erwägen, weniger häufig davon Gebrauch zu machen. Es scheint, als sei normales altes Zigarettenpapier ziemlich sauber. Vielleicht würde ich einfach dazu übergehen, eher dieses zu benutzen.”

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