Ethnobotanisches Growen (4): Tabak

Nicotiana tabacum

Im vierten Teil unserer kleinen Serie zum ethnobotanischen Growing betrachten wir eine legale Schamanenpflanze, einen echten entheobotanischen Schatz, der jedoch von den meisten Menschen nicht als solcher erkannt wird.

Das liegt daran, dass die Pflanze zu den populärsten Kulturgewächsen der Welt gehört und im Alltag der Menschen als weithin bekanntes „Suchtgift“ zu den am häufigsten gebrauchten Genussmitteln gehört: Die Rede ist vom Tabak, und zwar vom Echten Tabak Nicotiana tabacum.

Auch der lässt sich in unseren Gefilden prächtig anziehen und pflegen, was Wunder, wird doch der Rauchtabak auch in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern kommerziell angebaut.

Wie funktioniert das Ganze nun also?

Der Tabak ist eine eher empfindliche Pflanze, solange er noch im Jugendstadium verweilt. Daher sollten die Pflänzchen geschützt stehen und mit Bedacht gepflegt werden.

Der Tabak benötigt viel Wärme und Licht, deshalb ist ein sonniger Standort die richtige Wahl für die Ansiedlung der Gewächse.

Anzucht aus Samen

Die Anzucht aus Samen geschieht im Zimmergewächshaus oder auf der Fensterbank – vorzüglich im März.

Das Anzuchtsubstrat sollte durchlässig und mineralisch sein, Sand eignet sich gut als Zuschlagstoff, um diese Eigenschaften zu forcieren.

Die Aussaat an sich erfolgt wie bei anderen Gewächsen: Das Saatgut wird auf die Anzuchterde aufgebracht, leicht angedrückt und eventuell vor Schimmelpilzbefall mit einer dünnen Schicht Sand geschützt.

Innerhalb von etwa drei Wochen sollten die Samen keimen, zuweilen geschieht dies schon im Verlaufe einer Woche.

Nachdem die Keimlinge ein wenig Stabilität erlangt haben, werden auch sie pikiert, das ist vereinzelt, und in größere Töpfe oder in ein Beet im Garten gepflanzt.

Pflege leicht heikel

Die Pflege des Tabaks ist etwas heikel, solange die Pflanzen noch klein sind. Sie benötigen viel Wasser, jedoch keinesfalls im Übermaß. Deshalb empfiehlt es sich, regelmäßig nach der Pflanzung zu schauen und den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens zu überprüfen. Das kann per Augenmaß, mit dem Finger oder auch mit einem speziellen, im Gartencenter erhältlichen Feuchtigkeitsmesser getan werden.

Die Pflanzen sollen niemals ganz durchtrocknen, aber auch nicht komplett mit den Wurzeln im Wasser stehen. Die goldene Mitte markiert wie so oft im Leben auch hier das rechte Maß der Dinge.

Beste Bedingungen

Wie weiter oben bereits erwähnt, braucht der Tabak viel Licht und Wärme, er bevorzugt also einen sonnigen Standort. Gerade deshalb ist auch auf die ausreichende Bewässerung der Gewächse zu achten.

Mit Dünger darf der Tabakgärtner ebenfalls nicht geizen, denn Nicotiana tabacum ist, was die Nährstoffe angeht, recht anspruchsvoll.

Deshalb sollte alle vier bis sechs Wochen eine mäßige Düngung der Pflanzen vorgenommen werden.

Sind die Gewächse erst über das Jugendstadium hinaus, entwickeln sie sich zu recht robusten Pfleglingen, die auch gärtnerischen Unzulänglichkeiten zu trotzen in der Lage sind.

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