Anbau von CBD-Hanf

Quick Dinamed CBD COVER

Cannabis-Strains, die mehr CBD als THC enthalten, wirken anders als die typischen Marijuana-Sorten, die in aller Regel auf optimale THC-Werte angelegt sind.

Weil CBD die Psychoaktivität des THC drückt, prägen diese Sorten meistens ein nicht so starkes High aus wie THC-dominierte. Sorten, die mit höheren CBD-Werten daherkommen, werden gern als „medizinisch bedeutsam“ dargestellt, obwohl es dafür keine echte Grundlage gibt.

Fakt ist, dass nicht alle Cannabis-Patienten mit ihren vielfältigen Krankheiten und Symptomen vom gleichen Cannabis profitieren – im Gegenteil: Die einen benötigen mehr CBD, während andere von höheren THC-Werten profitieren.

Bedrocan – und es gibt noch mehr

Manches Leiden kann mit CBD besser, manches mit THC und manches mit einer Mischung aus beiden behandelt werden. Dies ist eine jeweils sehr individuelle Angelegenheit, weshalb es beispielsweise vom niederländischen Medizinalbreeder Bedrocan unterschiedliche Sorten gibt:

Bedica ist eine Indica-Varietät und enthält 14 Prozent THC und weniger als ein Prozent CBD.

Bediol ist eine Sativa-Varietät und enthält nach Angaben der Bedrocan etwa 6,5 Prozent THC und 8 Prozent CBD (Achtung: Die Inhaltsstoffe schwanken auch hier regelmäßig.

Wirkstoffe abfragen

Auf der Website der Bedrocan, www.bedrocan.nl, kann man die Wirkstoffkonzentrationen der jeweils aktuellen Chargen abfragen).

Bedrobinol ist eine sativa-Genetik und enthält 13,5 Prozent THC und weniger als ein Prozent CBD. Bedrocan (Jack-Herer-Strain) ist mit ungefähr 22 Prozent THC die stärkste aller Medizinalsorten des Hauses.

Bedrolite ist die nicht psychoaktive CBD-Sorte der Bedrocan B.V. und enthält etwa 9 Prozent CBD bei gerade mal 0,4 Prozent THC.

Schauen wir uns also einige Strains CBD-Hanf an.

Sorten und Strains

Der US-amerikanische Strain Harlequin ist eine sativa-dominierte Züchtung (75 zu 25 Prozent) aus Colombian Gold, Nepali indica, Thai und einer Schweizer Landrasse, die vor allem für Schmerzpatienten von Interesse sein kann. Die Pflanzen enthalten einen hohen Anteil an CBD (das CBD-zu-THC-Verhältnis wird mit fünf zu zwei angegeben) und sind deshalb als Medizinalsorten besonders geeignet.

Die Sorte Doctor Cookies vom Northstar Holistic Collective wurde aus einer GSC und einer Medi Haze gekreuzt und enthält etwa 10 bis 11 Prozent CBD und 5 bis 7 Prozent THC. Doctor Cookies hat am NorCal Medical Cannabis Cup in den USA den zweiten Platz belegt, wirkt nur schwach psychoaktiv und ist ein guter Schmerzstiller.

Die Sunkiss CBD vom Produzenten California Growers Guild hat interessante genetische Vorfahren, nämlich eine Cagg OG, die mit einer Cannatonic x Afghan-Skunk-Hybride gekreuzt wurde. Sunkiss CBD ist von den Werten der Doctor Cookies ähnlich und enthält etwa 10 bis 12 Prozent CBD und 5 bis 7 Prozent THC. Sunkiss CBD hat am NorCal Medical Cannabis Cup den dritten Platz belegt.

Der Strain CBD OG vom Breeder C.R.A.F.T. hat am World Cannabis Cup 2015 und am NorCal Medical Cannabis Cup des selben Jahres jeweils den ersten Platz in der Kategorie „CBD Flowers“ geholt. Die Pflanze wurde aus einer Trident und einer Skywalker OG gekreuzt und weist etwa 19 bis 21 Prozent CBD und etwa 6 bis 9 Prozent THC auf. CBD OG soll ein nur leichtes High erzeugen und besonders wirksam gegen Schmerzen sein.

Die feminisierte Sorte Tora Bora vom Produzenten Reserva Privada/DNA Genetics (MMJ America Downtown & The Vault Genetics) entstammt den Genetiken einer LA Confidential und einer X18 Pure Pakistani und ist damit eine mostly-indica-Sorte (um 99 Prozent). Tora Bora ist für seine relaxierende, schlaffördernde und beruhigende Wirkung bekannt und hat auf dem Denver Cannabis Cup 2015 den ersten sowie am World Cannabis Cup 2015 und am Colorado Cannabis Cup 2016 den jeweils zweiten Platz in der Kategorie „CBD Flowers“ belegt. Tora Bora soll ein echter Couchdrücker sein und weist ein Cannabinoidprofil von etwa 8 bis 12 Prozent CBD und etwa 4 bis 7 Prozent THC auf.

Die Sorte V.C.D.C. vom Breeder Moxie Seeds & Extracts ist eine Kreuzung aus einer Viper City OG und einer ACDC, enthält etwa 9 Prozent CBD und 4 Prozent THC und hat am SoCal Medical Cannabis Cup 2015 den ersten Platz belegt. V.C.D.C. hat leicht psychoaktive und schmerzlindernde sowie relaxierende und sedative Effekte.

Der Strain The Nubia von den Produzenten Aficionado / FreeBorn Selections hat am Denver Cannabis Cup 2015 den zweiten Platz belegt und enthält etwa 10 bis 12 Prozent CBD und bis etwa 8 Prozent THC. Die genetische Linie ist unbekannt. The Nubia ist ein beruhigender und eher drückender Strain, der leicht nach Lavendel duftet und etwas nach Pfeffer schmeckt.

Den zweiten Platz am selben Cup hat die Vitamin CBD von Growers Guild geholt. Der Strain ist eine Kreation aus einer Cannatonic x Afghan-Skunk-Hybride und einer OG Kush und enthält etwa 10 bis 12 Prozent CBD und 5 bis 7 Prozent THC. Die Sorte soll sich besonders gut rauchen lassen und einen angenehmen Geschmack haben. Patienten berichten von einer mild relaxierenden und „guten medizinischen Wirkung“, was immer das auch heißen mag.

Der Strain Vegan Buddha Milagro von den Breedern Greenwolf LA und Vegan Buddha ist eine Züchtung unklarer Herkunft mit guter relaxierender und beruhigender Wirkung. Vegan Buddha Milagro enthält etwa 7 Prozent CBD und 3 Prozent THC und hat am SoCal Medical Cannabis Cup 2015 den dritten Platz belegt.

Die sativa-dominante Sorte Juanita la Lagrimosa vom spanischen Breeder Reggae Seeds wurde aus einer Reina Madre und einer Diesel gekreuzt und enthält nach Angaben des Züchters 8,8 Prozent CBD und 6,8 Prozent THC (zu diesen sehr genauen Werten siehe unseren Exkurs zur Angabe der Inhaltsstoffe).

Die feminisierte CBD Medi Haze von den Breedern der CBD Crew ist eine sativa-dominierte Kreuzung mit etwa 8 Prozent CBD-Anteil und 4 Prozent THC, es soll aber auch Exemplare geben, die ein CBD-zu-THC-Verhältnis von eins zu eins aufweisen. Die Sorte wurde aus Super Silver Haze, Nevil Haze und einem CBD-reichen Strain gekreuzt und soll nach Angaben der CBD Crew besonders für medizinische Zwecke geeignet sein.

Auch aus der medizinischen Schmiede der CBD Crew kommt der Strain CBD Sweet ‘n’ Sour Widow, der auf einer White-Widow-Genetik basiert. Die indica-dominierte Sorte enthält zwischen 6 und 8 Prozent CBD und etwa 5 Prozent THC.

Die sativa-dominante Nebula II CBD vom holländischen Breeder Paradise Seeds wurde in Zusammenarbeit mit der CBD Crew entwickelt. Die Pflanzen sollen nach Angaben der Breeder exquisite und nicht psychoaktive Medizinalgewächse sein, die mit 8 bis 12 Prozent CBD und 4 bis 8 Prozent THC daherkommen. Paradise Seeds nennt die Nebula II CBD das „Mutterschiff“ der medizinischen Cannabissorten und bezeichnet den Strain „als praktische Allround-Sorte. Sie funktioniert gut in Indooranlagen, wobei sie dazu neigt, sich dem Licht entgegenzustrecken und erfordert damit ein gewisses Pflanzenmanagement. Grower, die draußen anbauen wollen, profitieren von der Vielseitigkeit ihrer Gene“.

Der feminisierte Strain Durga Mata II CBD stammt gleichfalls von Paradise Seeds und der CBD Crew. Die indica-dominanten Pflanzen sollen 8 bis 12 Prozent CBD und etwa 5 bis 9 Prozent THC enthalten und relaxierend, schlaffördernd und schmerzstillend wirken.

Der sativa-dominante, feminisierte Strain CBD Mango Haze ist wiederum ein Produkt der CBD Crew und enthält 8 bis 10 Prozent CBD bei 6 bis 8 Prozent THC. Aufgrund dieser Werte verspricht die CBD Crew, „dass die berauschende Wirkung viel weniger ausgeprägt ist, als sie normalerweise von THC-reichen Sorten ausgelöst wird, während die körperbezogenen Effekte viel deutlicher sind“.

Die Hawaiian Dream vom Produzenten Sticky Finger Seeds ist eine sativa-dominante Kreuzung aus Blue Dream, Ken Estes GDK und Maui Superplant und enthält nach Angaben der Breeder etwa 6 bis 12 Prozent CBD und 4 bis 8 Prozent THC. Die Hawaiian Dream soll gute Effekte bei Schmerzen, Schlafproblemen, Entzündungen, Appetitlosigkeit und Angstzuständen zeigen.

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