Wie wirkt eigentlich Cannabis?

Wie wirkt Hanf – ist eine der Fragen, die Unbedarfte gerne stellen. Dabei ist die Frage gar nicht so leicht zu beantworten.

Psychoaktiver Cannabis kann unterschiedlich wirken. Dabei kommt es immer auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe an (Cannabinoide, Terpene, Alkaloide etc.).

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Cannabispflanzen vom sogenannten Sativa-Typus (das sind Pflanzen, die hauptsächlich die Cannabis-sativa-Genetik in sich bergen) sich von denen des Indica-Typus (das sind zum Beispiel die hochpotenten Kush-Sorten und andere) in der Wirkung unterscheiden können.

Haze vs. Indica

Dabei haben die Haze-Genetiken die Eigenschaft, häufig eher als Upper und in Richtung psychedelischer Aktivität zu gehen, wohingegen die Indica-Pflanzen eher sedativ und ermüdend wirken können. Ausschlaggebend ist immer die Komposition aus Cannabinoiden und anderen Terpenen und Inhaltsstoffen – wobei auch die Konzentration und das Verhältnis der einzelnen Moleküle zueinander eine Rolle spielen.

Weil die Wirkung des Hanfs für den Erfahrenen nur schwierig zu beschreiben und für den Unbedarften nur schwer nachzuvollziehen ist, schauen wir uns eine wissenschaftliche Definition zur Wirkweise des Cannabis an.

Wie wirkt also Cannabis?

„Für die psychoaktive Wirkung von Cannabis-Produkten ist vor allem delta-9-THC verantwortlich, doch auch andere Pflanzeninhaltsstoffe dürften zur Gesamtwirkung beitragen. Das Wirkbild ist stark von der Dosis (THC-Potenz), der entsprechenden Applikationsart, der Umgebung, in der die Droge konsumiert wird, der psychischen Verfassung sowie von der Gewöhnung des Konsumenten abhängig.

Wenn THC-haltiges Pflanzenmaterial geraucht wird, so erfolgt der Wirkungseintritt innerhalb der ersten Minuten. Zu Beginn werden die Umgebung und das Dasein als geschmeidiger und wohlig empfunden. Darauf kann intensive Euphorie erfolgen. Manche gehen in einen sehr humorvollen Zustand über, in dem sie viel lachen. Andere genießen die beruhigende Eigenschaft und lassen einen entspannten Zustand Einzug halten. Eine milde Sedation tritt bei Konzentrationen von 50 µg/kg Körpergewicht (geraucht) ein.

Beim Erhöhen der Dosis geht der Rausch in Euphorie über. Bei sehr hohen Konzentrationen können Verwirrungen und Pseudohalluzinationen akustischer und optischer Art auftreten (vor allem bei unerfahrenen Konsumenten).

Der Rausch klingt dann nach 3-6 Stunden angenehm ohne große Nachwehen aus. Deutlich unterscheiden sich die Wirkungen bei starken Cannabisrauchern; durch den täglichen mehrmaligen Konsum flachen die euphorischen Wirkungen ab und es tritt vor allem eine beruhigende Wirkung ein“ (Daniel Trachsel, Psychedelische Chemie 2011: 282f.).

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