Cansativa: Vertrieb für Medizinalhanf

Die-Baustelle-wird-drei-Jahre-alt!

Cansativa ist ein 2017 gegründetes Startup aus in Mörfelden-Walldorf in der Nähe von Frankfurt (Hessen, Deutschland). Das Unternehmen wurde von den Brüdern Jakob und Benedikt Sons ins leben gerufen – nun können die beiden ihren ersten großen Erfolg feiern und genießen: Cansativa hat als einzige Firma überhaupt vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Erlaubnis erhalten, den Vertrieb für in Deutschland hergestelltes Medizinalcannabis zu übernehmen. Dies meint die Logistik, den Großhandel und entsprechende Services.

Dazu gehören die Kommissionierung, Lagerung und Versendung von Medizinalhanf an deutsche Apotheken. Zu diesem Zwecke hat Cansativa einen vier Jahre währenden Vertrag bekommen, der ein Volumen von bis zu 10,4 Tonnen medizinischen Cannabis umfasst.

Das hessische Startup hat dabei unter anderem Verträge mit den Firmen Bedrocan (Niederlande), Aurora, Aphria, Tilray, Canopy Growth und Demeca. Das Unternehmen erklärt dazu auf seiner Website:

Wir vertreiben Produkte aus der EU und dem außereuropäischen Ausland. Denn Single-Sourcing, also das Beziehen von Cannabis aus nur einer Quelle, ist für uns kein nachhaltiges Modell. Unsere Arzneimittel entsprechen den gesetzlichen Qualitätsstandards und stammen von etablierten pharmazeutischen Herstellern (derzeit: Aurora, Bedrocan, Canopy Growth und Tilray).

(…) Zusätzlich bieten wir hoch-professionelle, integrierte Lösungen für den wachsenden Medizinalcannabis-Markt: Abdeckung von Import, Herstellung, firmeneigenem und vollständig zertifiziertem Betäubungsmittel-Lager sowie Vertrieb an Großhändler und Apotheken.

cansativa.de

Die Produktion des deutschen Medizinalhanfs sowie die Dienstleistungen der Firma Cansativa werden von der dem BfArM unterstellten Deutschen Cannabisagentur überwacht. Das bisher genehmigte Volumen von bis zu 10,4 Tonnen auf vier Jahre wird aller Voraussicht nicht im Ansatz ausreichen, um den Bedarf der deutschen Cannabispatienten zu decken. Es bleibt also definitiv weiterhin spannend, wie es in Zukunft mit der Produktion von Medizinalhanf weitergehen wird.

Hier geht es zur Website der Firma Cansativa.

Hier geht es zu einem Artikel des Handelsblatts zum Thema.

Und hier geht es zu einem Artikel der FAZ zum Thema.

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