Cannabis und Covid-19: Erste Ergebnisse

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Kürzlich hatten wir über eine Umfrage der Fachhochschule Merseburg zum Thema Cannabis und Corona (Covid-19) aufmerksam gemacht. Umfrage-Leiterin Professor Dr. phil habil. Gundula Barsch hat nun auf der Website www.freies-ganja.de ein erstes Resümee zu der anonymen Erhebung veröffentlicht.

Vielen Dank an alle, die als Covid-19-positiv-Getestete an unserer Umfrage zu „Selbstinitiierte Behandlungen von durch Covid-19 betroffene Patientinnen und Patienten mit Cannabis“ (https://survey.hs-merseburg.de/index.php/133554?lang=de) teilgenommen und uns ihre Erfahrungen mit Cannabis als Medizin in dieser Lebenslage mitgeteilt haben.

Hier erste Ergebnisse zu unserer deutschsprachigen Umfrage, nachdem diese zwei Wochen online war. Eine englischsprachige Fassung ist erst seit Ostern verfügbar, zu kurz, um dazu schon etwas zu sagen. Aber wir sind gespannt, was darüber mitgeteilt wird, und stellen die Ergebnisse auch dazu hier vor und zur Diskussion. Ja, wir haben zu den ermittelten empirischen Daten eine Reihe Fragen und wollen mit Euch gemeinsam zu einer schlüssigen Interpretation kommen – deshalb die Einladung, uns dazu Kommentare zu geben, die weitere Erläuterungen erbringen.

www.freies-ganja.de

Bis zum 14. April 2020 hatten am deutschsprachigen Teil 595 Personen teilgenommen, von denen jedoch “nur 96 Personen auch wirklich bis zum Ende alle Fragen bearbeitet haben.” Ein Großteil der Befragten brach die Umfrage jedoch vor Erreichen des Fragebogenendes, nämlich ab den Fragen zur medizinischen Verwendung von Cannabis, ab.

56 % aller TeilnehmerInnen stellten ihren Status in Bezug auf eine Covid-19-Infektion leider nicht dar. Einige verwiesen darauf, dass sie trotz typischer Krankheitssymptome nicht getestet wurden, Viele kommentierten, dass sie deutliche Krankheitssymptome bemerkten, aber dem allgemeinen Rat folgten und keine Teststelle oder Arztpraxis aufsuchten, sondern die Erkrankung „auf eigene Faust“ bewältigt haben (12 %). Die meisten erklärten sich dazu allerdings nicht. Wir wissen aber, dass viele auch Angst vor einschneidenden ordnungspolitischen Isolationsmaßnahmen hatten/haben und deshalb einer Testung aus dem Weg gingen.  Wir fragen uns deshalb, was sind die Gründe dafür, nicht beschreiben zu können oder zu wollen, wie genau sie von Covid-19 betroffen sind/waren.

ebd.

Wer jetzt noch an der Umfrage teilnehmen möchte und sich nicht scheut, anonymisiert Fragen zu beantworten, der oder die sollte noch rasch auf https://survey.hs-merseburg.de/index.php/133554?lang=de surfen und mitmachen.

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