Cannabis bald umsatzstärker als Alkohol?

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In Nordamerika haben die Menschen mittlerweile die Wahl, für welches legale Genussmittel sie sich entscheiden. Noch vor wenigen Jahren lag Alkohol hier ganz klar vorne - doch nun setzt Cannabis zum Überholvorgang an.

Der Alkoholumsatz in den USA lag 2019 bei über 250 Milliarden US-Dollar, im Vergleich dazu verkaufte die mittlerweile legale Cannabis-Industrie gleichzeitig Cannabis im Wert von rund 10 Milliarden US-Dollar. Logisch, die alteingesessene Alkoholindustrie ist in jedem Staat vollkommen legal, auch wenn die Vorschriften dazu von Bundestaat zu Bundesstaat variieren. Die Cannabis-Industrie ist dagegen in vielen US-Bundesstaaten immer noch verboten ist (insbesondere, wenn es um Cannabis für den Freizeitgebrauch Erwachsener geht). Die legale Cannabis-Industrie wird sich aber in Zukunft immer weiterentwickeln – und so lässt sich heute schon absehen, dass die legale Cannabis-Industrie eines Tages die Umsätze der Alkoholindustrie übertreffen wird. Hier vier Gründe, warum das höchstwahrscheinlich so kommen wird:

1.) Cannabis als Medizin

Die Cannabispflanze ist eine der vielseitigsten Pflanzen der Welt und wird seit Tausenden von Jahren (und aus gutem Grund) als Medizin verwendet. Viele Studien haben aufgezeigt, dass Cannabis bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen gut helfen kann – von chronischen Schmerzen bis hin zu Diabetes. Bemerkenswert ist auch immer wieder, dass bisher noch niemand an einer THC-Vergiftung gestorben ist – bei Alkohol ist das eine ganz andere Geschichte, denn Alkohol ist die dritthäufigste vermeidbare Todesursache in den USA. Jahr für Jahr sterben rund 88.000 Menschen an Alkoholvergiftung.

Cannabis kann nun (wie Alkohol auch) in Nordamerika als Freizeitrauschmittel von Erwachsenen verwendet werden. Die Verwendung von Cannabis für medizinische Zwecke ist allerdings noch viel weiter verbreitet und sie wird zweifellos im Laufe der nächsten Jahre kontinuierlich zunehmen, während die Stigmatisierung von Cannabis und Cannabis-Konsumenten weiter nachlassen wird. Immer mehr Menschen erkennen mit der Zeit die medizinischen Vorteile von Cannabis – und das kann man nicht über Alkohol sagen.

2.) Cannabis für Haustiere

Die Wirtschaftsweisen sind sich einig: Der Sektor der Cannabis-Industrie, der sich darauf konzentriert, Haustieren zu helfen, wird in den kommenden Jahren exponentiell anwachsen. So, wie die Cannabispflanze dem Menschen helfen kann, kann sie auch verschiedensten Haustieren helfen. Die passende Dosierung ist bei Haustieren natürlich etwas anders als bei Menschen, denn sie muss an die jeweilige Größe und Biologie der einzelnen Haustiertypen angepasst werden. Das Hauptprinzip von Cannabis als Medizin ist jedoch für alle Arten von Lebewesen gültig – es muss allerdings noch viel Forschung betrieben werden, um die Wirksamkeit von Cannabisprodukten für Haustiere zu verbessern. Und das machen viele Hersteller bereits, denn sie wissen: mit der steigenden Nachfrage nach Cannabis-Haustier-Produkten wird auch die Entwicklung neuer Cannabis-Haustier-Produkten zunehmen. 2018 wurde der Markt für Tierpflegeprodukte in den USA bereits auf über 70 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dieser Umsatz bezieht sich nicht in Gänze auf verschiedene Tier-Arzneimittel und -Wellnessprodukte – ein großer Teil davon aber schon. Insofern werden Cannabisprodukte für Haustiere in Zukunft einen sehr lukrativen Sektor im stetig wachsenden Cannabis-Markt darstellen, während dies für Haustier-Produkte mit Alkohol nicht gilt.

3.) Cannabis und Sport

Cannabis für Leistungssportler steckt noch in den Kinderschuhen, aber die Cannabis/Sport-Revolution wurde bereits Ende 2015 von dem pensionierten NBA-All-Star Clifford Robinson in Gang gesetzt, als er bekannt gab, Cannabis als Entspannungsmittel nach einem heftigen Training oder Wettkampf zu nutzen. Seitdem sind eine Reihe weiterer Profisportler seinem Beispiel gefolgt – und ständig kommen weitere dazu, denn Cannabis kann tatsächlich Teil eines aktiven Lebensstils sein und Sportlern eine ganze Reihe von Wellness-Vorteilen bieten. Es ist ja kein Geheimnis, dass Athleten der verschiedenen Sport-Disziplinen immer mal wieder Beulen und Blutergüsse sowie Schmerzen und Beschwerden haben. Cannabis ist in solchen Fällen sicherer und wirksamer, als viele Wellnessprodukte und Medikamente, die üblicherweise in Sportlerkreisen vermarktet werden. Daher ist es nur logisch, dass viele Amateursportler mit der Zeit auf Cannabis und Cannabis-Produkte umsteigen. Zwar ist auch Alkohol bei Sportlern zu Erholungszwecken beliebt – doch das gilt auch für Cannabis, welches zusätzlich auch in der Lage ist, Athleten dabei zu helfen, gesund zu bleiben. Dies ist ein Hauptgrund, warum Cannabis in Zukunft bei Menschen, die einen aktiven, sportlichen Lebensstil pflegen, wahrscheinlich deutlich beliebter sein wird als Alkohol.

4.) Cannabis – die sichere Alkoholalternative

Cannabis ist 114 mal sicherer als Alkohol und damit eine sichere Alternative dazu – und zwar für jeden. Cannabis verursacht auch am Tag nach intensivem Konsum keinen Kater und ist auch sonst in vielerlei Hinsicht deutlich wünschenswerter als Alkohol. Natürlich werden die Menschen auch in Zukunft noch Alkohol konsumieren – und das ist auch ihr gutes Recht. Viele Millennials haben jedoch berichtet, dass sie bereits Alkohol durch Cannabis ersetzt haben – wenn dieser Trend für Millennials und deren nachfolgenden Generationen von jungen Erwachsenen anhält, werden die Zahlen der legalen Cannabis-Industrie nicht nur die aktuellen Zahlen der Alkoholindustrie auf- und überholen, sondern sie in den kommenden Jahren weit hinter sich zu lassen.

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