Hanf in der Presse: Immer noch viel Prohibition

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In diesen Zeiten hat man den Eindruck, als werde der Umgang mit Hanf und Hanfprodukten immer lockerer – und immer akzeptierter. Dem ist auch in der Tat so – nur darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass es die Prohibition nach wie vor gibt. Und die Staatsgewalt schlägt immer wieder gnadenlos zu. Wir haben uns Pressemeldungen der vergangenen Tage angeschaut und gesehen, dass Hanffreunde immer noch gejagt werden. Und das nicht zu knapp.

So berichteten die Grafschafter Nachrichten am 16. April: “165 Gramm Marihuana bei Polizeikontrolle gefunden“.

Die Nachrichtenportal bayern.de hatte am 16. April einen Artikel des Titels “Fahrzeugkontrolle in Selb: Fahnder stellen Marihuana in der Unterhose sicher” im Programm: “Der 36-jährige Beifahrer führte das Rauschgift in seiner Unterhose im unteren zweistelligen Grammbereich mit sich. Die Fahnder entdeckten das Versteck, stellten das Marihuana sicher und zeigten den Mann aus dem Landkreis Hof wegen Betäubungsmittelbesitzes an”.

Und das Wochenmagazin berichtete ebenfalls am 16. April “4.400 Gramm Marihuana im Kofferraum versteckt” und das Portal

BGLand24.de am selben Tag über “Marihuana im Blut und im Handschuhfach – Polizei zieht 19-jährigen Mann aus dem Verkehr“.

Der Generalanzeiger berichtete am 16. April: “21-Jähriger rauchte Joint vor Polizeiwache in Köln“.

Das Onlineportal Onetz berichtete einen Tag zuvor am 15. April: “Suche nach Marihuana kein triftiger Grund für Nachtschwärmer“: “41-Jähriger läuft nachts mit Feinwaage und spitzem Dolche einer Polizeistreife in die Arme. Auch eine Joint-Runde auf einem Innenstadt-Parkplatz beenden Ordnungshüter.”

Die Neue Rottweiler Zeitung brachte gleichfalls am 15. April einen Text über “Marihuana in der Unterhose“: “Mehrere Gramm Marihuana hatte ein 19-Jähriger in der Unterhose, als er am Dienstag auf dem A81-Parkplatz “Eschachtal” von einer Streife der Verkehrspolizei kontrolliert worden war”.

Am 14. April berichtete RTL: “Marihuana in Chips-Kartons: Fünf Angeklagte vor Gericht“: “Nach einem Fund von rund 38 Kilogramm Marihuana in Kartoffelchips-Kartons stehen in Berlin vier Männer und eine Frau vor dem Landgericht. Drei der 30- bis 58-Jährigen sollen laut Anklage im Juni 2019 den Ankauf von mindestens 50 Kilogramm Marihuana in Spanien und das anschließende Einschmuggeln nach Deutschland organisiert haben. Die Lieferung sei als Kartoffelchips getarnt gewesen”.

Ebenfalls am 14. April schrieb die Mainpost in ihrem Artikel des Titels “19-Jähriger mit Marihuana und Amphetamin unterwegs“: “In der Sander Straße wurden am Montag um 18.10 Uhr zwei junge Männer kontrolliert. Beamte nahmen Marihuanageruch wahr und durchsuchten anschließend den 19-Jährigen, da er sich laut Polizeibericht sehr zittrig verhielt. Hierbei fanden sie Marihuana und ein Behältnis mit Amphetamin.”

Und TVaktuell.com hatte einen Artikel in petto, der verlautbarte: “Regensburg: 100 Gramm Marihuana bei vermeintlicher Corona-Party gefunden“.

Wir sehen: Dies war eine nur schmale Auswahl an Artikeln, die über die auch heute noch gängige Praxis der Prohibition berichten. Die präsentierten Pressebeiträge stammen allesamt von nur drei Tagen – vom 14. bis 16. April 2020. Bis wir für einen wirklich normalen Umgang mit Cannabis bereit sind, wird doch sicherlich noch eine Weile vergehen.

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