White-Widow
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Diese einfach anzubauende indicadominante Pflanze bringt in kurzer Zeit großartige Ernten mit riesigen, kompakten Blütenständen. Das viele Harz, welches die Blütenstände bedeckt, gepaart mit einer erstaunlichen medizinischen Wirkung, machen sie zu einer der beliebtesten Cannabissorten weltweit.

In den 1990er Jahren wurde White Widow in der ganzen Welt wegen der große Menge an Harz berühmt, das mit bloßem Auge an den Blütenständen zu sehen ist. Sie ist eine Pflanze, die sich in kurzer Zeit auf einfache Weise anbauen lässt und hat zudem vielfache medizinische Eigenschaften, die dazu beitragen, Angstzustände, Schlaflosigkeit oder Stress zu bekämpfen.

Die Samenbank Dinafem vermarktet eine feminisierte Version von einem 1997er Elite-Klon dieser sagenumwobenen Sorte, welche die ganze Potenz und das Aroma der originalen Pflanze bewahrt. Das Indica/Sativa-Verhältnis der White Widow von Dinafem beträgt 65/35%. Sie ist eine mittelgroße Pflanze, die im Freien allerdings höher als 2,5 Meter wachsen kann. Die White Widow ist außerdem sehr robust, kompakt und bildet kräftige Zweige.

Durch ihre kleinen, dunklen Blätter hebt sie sich von anderen Pflanzen ab. Sie blüht schnell und ist, drinnen angebaut, nach nur 8 Wochen Blühphase erntereif, während sie im Freien zwischen Anfang und Mitte Oktober geerntet werden kann.

Obwohl sie sich in gemäßigtem Klima optimal entwickelt, passt sie sich allen Arten von Anbaubedingungen vollkommen an, solange die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist und die Blüten deshalb anfaulen. Die Ernten von White Widow sind äußerst ergiebig mit Erträgen von mehr als 500 g/m2 in Innenräumen und bis zu einem Kilo pro Pflanze im Freien.

Die Blüten sind kompakt, oval, sehr haarig und von einer mächtigen Schicht weißem Harz überzogen, was dem Namen der Pflanze Gerechtigkeit widerfahren lässt. Der THC-Gehalt liegt zwischen 12 und 16%, die Wirkung ist sehr angenehm – beruhigend und entspannend. Das Aroma ist frisch, der Geschmack ausgezeichnet, gleichzeitig bittersüß und fruchtig. Es ist ratsam, einen guten Geruchsfilter zu verwenden, damit der Duft, den die Pflanzen während der Blütezeit abgeben, sich nicht bis in die Nachbarschaft ausbreitet.

White-Widow
Tiefere Blütenstände

Keimung und Wachstum

Wir hatten schon früher einige Packungen White Widow Samen von Dinafem mehrmals und in verschiedenen Umgebungen gepflanzt und stets hervorragende Ergebnisse bei einer Keimungsrate von 100% erzielt.

Wir legten unsere Samen zwischen nasse Tücher und nach 24 bis 48 Stunden waren alle gekeimt. Dann wurden die Keimlinge in Töpfe mit einem Fassungsvermögen von etwas weniger als einem Liter gepflanzt – das verwendete Substrat war nährstoffarm. Wir ließen sie in diesen Töpfen für ca. 10-12 Tage wachsen. Für die ersten Bewässerungszyklen hatten wir einen Wurzelstimulator hinzugefügt. Nach fast zwei Wochen wurden die Sämlinge in größere Töpfe (normalerweise 18-Liter-Töpfe mit nährstoffreicher Erde) umgepflanzt. In den neuen Töpfen gaben wir dem Gießwasser mehr Wurzelwachstumsstimulator hinzu, um gute Wurzelballen zu erhalten, die in der Lage sind, große Pflanzen zu ernähren.

Nach und nach begannen wir auch damit, ihnen kleine Dosen Wachstumsdünger zu verabreichen, die allmählich erhöht wurden, ohne es zu übertreiben, da White Widow keine großen Mengen an Dünger benötigt.

Etwa einen Monat nach der Keimung hatten die Pflanzen eine bemerkenswerte Größe erreicht, die Stängel und Zweige waren breit, die Blütenknospen zahllos. Wir sahen auch die ersten Stempel und dachten, es sei an der Zeit, einige Stecklinge zu entnehmen und die Pflanzen in den Blühraum (unter 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit) zu bringen.

Blühphase

Wenige Tage nach Umstellung der Photoperiode erlebten unsere White Widows einen letzten Wachstumsschub; bei 12 Stunden Beleuchtung mit 600-W-Lampen wurde ihr Potential vollständig ausgeschöpft. Sie waren nicht zu groß, aber sehr breit, kräftig und robust, mit einem ziemlich kurzen Internodienabstand.

Nachdem wir die Anzahl der Lichtstunden herabgesetzt hatten, begannen wir die Gewächse mit einem Dünger und einem speziellen Stimulator für diese Phase zu gießen und sahen, dass sich die ersten Gruppen von Blütenknospen bildeten. Später waren die Blütenstände von ovaler Form, haarig und mit einer eindrucksvollen weißen, klebrigen Harzschicht überzogen.

Die Blütenstände waren nicht zu groß, aber sehr kompakt, schwer und über die ganze Pflanze verteilt. Zwei Wochen vor der Ernte spülten wir die Wurzeln durch, um alle Spuren von Dünger im Endprodukt zu beseitigen, und warteten bis die Trichome voll ausgereift waren, um schließlich zu ernten. Am Ende der Blütezeit waren die Pflanzen ziemlich drall, mit reichlich Blüten, die ein sehr frisches Aroma ausströmten.

White-Widow
Gesamtansicht

Ernte und Kostprobe

Die Blätter, die an dieser Pflanze wachsen, sind klein und spärlich vorhanden. So war das Abschneiden aufgrund des niedrigen Blatt-Knospen-Verhältnisses recht einfach und ging schnell. Auch die Ernte war recht schnell erledigt und sie war ergiebig.

Die Konzentration des Harzes auf den Blütenständen war mit bloßem Auge sichtbar. Obwohl die Blütenstände nicht so groß sind wie bei anderen Sorten, ist der Ertrag pro Quadratmeter bei White Widow aufgrund der großen Anzahl und Dichte pro Pflanze vergleichbar mit dem anderer Genotypen.

Wir ließen das Gras mindestens zwei Wochen in einem dunklen und gut belüfteten Raum trocknen, bevor wir es probierten. White Widow hat einen sehr speziellen und intensiven Geschmack – irgendwie würzig, fruchtig und bittersüß zugleich. Die Wirkung ist stark, aber nicht überwältigend und erzeugt ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Entspannung. Am Ende des Tages hervorragend geeignet, um jede Art von Spannung oder Stress zu bekämpfen.

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