Cannabis und Tabak – eine Unart moderner Zeiten?

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Mischkonsum: Passen Cannabis und Tabak zusammen?

Viele im deutschsprachigen Raum verwenden Cannabis zusammen mit Tabak. Fast genauso viele rümpfen darüber die Nase. Ist der Mischkonsum von Hanf und Tabak eine Unart moderner Zeiten? Nein, ganz und gar nicht, wie wir gleich sehen werden.

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“Unart” aus Deutschland?

Immer wieder wird heutzutage über die Gewohnheit diskutiert, Cannabis zusammen mit Tabak zu gebrauchen. Häufig wird dann skandiert, dass diese „Unart‟ womöglich aus Deutschland stamme, und dass der Mischkonsum von Hanf und Nikotin gesundheitsschädlich und sinnlos sei.

Nikotin schwächst THC ab

Nun – in der Tat schwächt das im Tabak enthaltene Nikotin die Cannabinoid- bzw. THC-Wirkung ab. Trotzdem entfaltet der Mischkonsum von Hanf und Tabak auch Synergien, die genüsslich sein können; sonst würde es wohl niemand so praktizieren.

Alte Literatur belegt alte Gewohnheit

Dass die Gewohnheit, zum Haschisch (oder Marijuana) auch Tabak zu geben, eben nicht etwa aus Deutschland oder Mitteleuropa stammt, belegen die Autoren des klassischen Werks „Aus dem Reiche der Drogen‟:

„Der Haschisch wird sowohl geraucht, als auch innerlich genossen, und zwar das Kraut wie die daraus bereiteten Präparate. Rumphius berichtet, daß die Malaien den Hanf mit Tabak gemischt rauchen, um sich in den Hanfrausch zu versetzen. Hier wird auch von der den Geschlechtstrieb erregenden Wirkung des Hanfs gesprochen, die auch den Persern bekannt war. In Indien setzt man Kampher, Ambra, Moschus, Kanthariden, selbst Opium zu. Aber diese Zubereitungen werden nur zum Haschischessen benutzt, zum Rauchen nimmt man das Kraut oder abgekratztes Harz und raucht dies allein oder mit Tabak vermischt. Ursprünglich, d. h. vor der Entdeckung der Tabakspfeife bei den amerikanischen Indianern, benutzte man zum Haschischrauchen nur die heutzutage ja auch vielfach zum Tabakrauchen angewendete Wasserpfeife.‟

Quelle: Gilg, E. und P. N. Schürhoff, 1926, Aus dem Reiche der Drogen, Schwarzeck-Verlag
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