THC Vaping nach ungeklärten Todesfällen unter Beobachtung

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Die Sicherheit des Vapings (Dampfens), insbesondere des Vapings von THC-Produkten, wird in den USA genauer untersucht, nachdem sieben Menschen an den Folgen einer schweren Lungenerkrankung gestorben sind, die entweder chronisch war oder als eine direkte Folge des Konsums von THC/Cannabis-Vapingprodukten vermutet wird.

Überall in den USA, in 33 Bundesstaaten, berichteten Gesundheitsbehörden über 483 Fälle von Lungenerkrankungen und bringen sie in Verbindung mit Vaping – denn die Patienten hatten erst vor Kurzem mit dem Vaping begonnen, worauf die Krankheit eintrat. Die Anzahl dieser Fälle ist innerhalb einer Woche von 450 auf
483 gestiegen!

Dr. Lee Norman, Secretary of the Kansas Department of Health and Environment, sprach über einen der Todesfälle und sagte, dass die Patientin “eine Grunderkrankung hatte, wobei keinesfalls vorherzusehen war, dass bei ihr – eine Woche nachdem sie zum ersten Mal mit einer E-Zigarette gedampft hatte – ein voll entwickeltes akutes Atemnotsyndrom auftreten und sie daran sterben würde.”

Das akute Atemnotsyndrom tritt auf, wenn sich die Lunge einer Person mit Flüssigkeit füllt. Die Symptome sind Husten, Kurzatmigkeit, Fieber, Müdigkeit und Magen-Darm-Probleme; Patienten kamen auf die Intensivstation und es wurden ihnen Beatmungsgeräte angelegt. Alle gaben an, sie hätten in den Tagen oder Wochen, bevor sie erkrankten, Nikotin, THC oder eine Kombination von beiden gedampft.

Angesichts dieser plötzlichen Krise wurde eine Anhörung im US-Kongress zu diesem Thema angesetzt, und das CDC (Centre for Disease Control) rät den Bürgern, auf den Konsum von Vaping-Produkten zu verzichten, während die Gefahren und Risiken untersucht werden. Als Reaktion auf die aktuelle Lage und die allgemeine gesundheitliche Besorgnis im Zusammenhang mit Vaping hat Michigan als erster Bundesstaat den Verkauf von aromatisierten Vape-Ölen verboten.

Die FDA (Food and Drug Administration) arbeitet intensiv daran, eine Marke, einen Inhaltsstoff oder eine Substanz zu identifizieren, womit sich die Symptome erklären ließen; in einer Stellungnahme wies sie darauf hin, dass “Antworten auf die mit Vaping verbundenen Krankheiten zu finden oberste Priorität hat”.

Auch wenn konkret kein Gerät oder eine Zutat mit den ganzen Fällen in Zusammenhang gebracht wird, haben doch viele der Patienten eingestanden, THC gedampft zu haben, bevor sie krank wurden. Ein Untersuchungsbericht im New England Journal of Medicine legt dar, 84% von 53 Patienten mit Lungenerkrankungen in Illinois und Wisconsin hätten angegeben, THC-Vape-Produkte konsumiert zu haben, bevor sich die Symptome entwickelten.

Von diesen 41 Patienten gebrauchten 24 eine Marke namens “Dank Vapes”, die Vitamin E-Acetat enthält. Dies ist ein Mittel, das von einigen mit wenig Skrupel behafteten Cannabisöl-Herstellern verwendet wird, um THC-Vape-Öl für maximalen Profit zu verdünnen. Das CDC hat seitdem die Möglichkeit eines Zusammenhangs untermauert; es hat erklärt, dass “einige Labore Vitamin E-Acetat in Produktproben identifiziert haben, die von Patienten verwendet wurden, deren Lungenerkrankung möglicherweise mit der E-Zigarette zusammenhängt.”

Cannabis-Vape-Produkte haben einen der größten Wachstumsschübe auf dem legalen US-Cannabismarkt mitgemacht. Leider variiert die Produktqualität aufgrund der fehlenden einheitlichen Regulierung extrem stark. 

Die FDA rät, solange die Wirkung von Vitamin E-Acetat auf die Lunge ungeklärt ist, inoffizielle Vaping-Produkte zu meiden, die außerhalb seriöser Geschäfte verkauft werden – oder, wenn möglich, das Vaping jeglicher Art ganz einzustellen, bis die Ursache für diesen alarmierenden Ausbruch eindeutig festgestellt worden ist.

Die CDC hat kürzlich getwittert, es sei ihnen bewusst, dass “die Menschen, die E-Zigaretten verwenden, wegen Lungenerkrankungen besorgt sind. Wir denken an die Familien der Betroffenen und arbeiten mit US FDA & State Partners zusammen, um herauszufinden, was die Menschen krank macht”. (RH)

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