Weltdrogentag: Kinderärzte warnen vor Cannabis-Legalisierung

S.A.D. (Sweet Afghani Delicious) Der große Zwerg

Kinderärzte: Cannabis-Legalisierung nicht gut für Jugend?

Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2019 warnten Kinderärzte vor einer Legalisierung von Cannabis. Mit einer Freigabe würden auch Kinder und Jugendliche leichter an psychoaktives Cannabis gelangen. Das berichtete unter anderem das Ärzteblatt Online am 25. Juni 2019.

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Dabei ist dieses Argument natürlich an den Haaren herbeigezogen und vollkommener Blödsinn. Denn die Weiterführung des Gedankens würde implizieren, dass auch der Jugendschutz in Bezug auf Alkohol und Tabak nicht greifen kann. So etwas würden aber nur Personen von sich geben, die nicht in der Lage sind, ihre grauen Hirnzellen zu benutzen.
Alkohol und Tabak sind in Deutschland für Kinder und Jugendliche nicht käuflich zu erwerben. Und das ist gut und richtig so. Verkäufer, die sich an die Regeln des Jugendschutzes nicht halten, werden entsprechend bestraft. Dass aber auch trotz dieser sinnvollen Gesetzgebung trotzdem so mancher Minderjährige über Freunde, Bekannte oder gar Familie an Zigaretten, Bier und Schnaps kommen kann, liegt in der Natur der Dinge. Wir teilen nun mal einen Lebensraum, und so kann es passieren, dass trotz strenger Jugenschutzgesetze hin und wieder ein junger Mensch an Substanzen gelangt, die nicht für ihn gedacht sind. Daraus aber zu folgern, dass Alkohol und Tabak komplett verboten werden sollen, wäre hirnrissig, denn dann entstünde ein Schwarzmarkt, der sich jeglicher Kontrolle entzieht – und die Kinder und Jugendlichen erhielten künftig eben verstreckte Drogen.
Genau dieses ist auch auf Cannabis anzuwenden. Heutzutage kommen Kinder auf dem Schulhof leichter an Weed und Co. als Erwachsene im Club. Dabei ist die Qualität des Stoffs komplett dem Schwarzmarkt überlassen. Wenn dann ein abenteuerlustiger Jugendlicher Lust auf einen Joint bekommt, ist der den Dealern und Produzenten ausgeliefert. Im Falle eines kontrollierte Markts wäre das Gras zumindest von guter Qualität – und die Gefahr, dass Minderjährige solchen Stoff kaufen, ist auch nicht größer als im Fall von Alkohol- und Tabakerzeugnissen.
Es geht also wie immer um die Vernunft und den sachgemäßen Umgang. Verbote können niemanden schützen. Das sollte irgendwann auch mal bei jenen ankommen, die einseitig verteufeln und hoffen, mit rabiaten und totalitären Maßnahmen die Welt zu verbessern. Dies ist nämlich so nicht möglich.
Hier geht es zum Artikel der Ärztezeitung online: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104146/Kinder-und-Jugendaerzte-warnen-vor-Legalisierung-von-Cannabis

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