Anbautipps für den Sommer

Anbautipps für den Sommer
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Für diejenigen, die nicht den Raum haben oder einfach nicht drinnen Cannabis anbauen, wollen ein paar Tipps, welche den Erfolg der diesjährigen Outdoor-Ernte garantieren – Tipps und Praktiken, die beachtet werden sollten. Dann werden die Cannabispflanzen in diesem Jahr genug Blüten produzieren, dass sie für den ganzen Winter reichen.
Marihuana einfach irgendwo pflanzen reicht nicht aus. Die Wahl des richtigen Ortes für den (Guerilla)Anbau ist von größter Bedeutung für den Erfolg der Ernte. Ob es nur wenige oder ein Dutzend Gewächse sind, es ist der Pflanzort, der den Erfolg sicherstellt.
Die Stelle sollte abgelegen genug sein, damit aufmerksame Augen die Anbaupflanzen nicht erspähen und sie womöglich vernichtet werden. Es ist gut, wenn der Boden feucht, aber nicht nass ist, daher überprüfen, ob sich an der gewählten Stelle Wasserpfützen bilden. Wenn sich ganz nahe an der vorgesehenen Anbaufläche Pfützen befinden, überprüfen, ob das stehende Wasser alt oder verschmutzt ist. Durch abgestandenes Wasser kann die lokale Wasser führende Schicht im Boden kontaminiert werden. Achten Sie darauf, dass stehendes Wasser mindestens zehn Schritte vom Anbaubereich entfernt ist. Eine gute Drainage ist wichtig, da Marihuana Wasser mag, aber nicht gerne in stehenden Pfützen wächst – die Wurzeln werden dann schimmlig. Wenn Sie Insekten oder sogar Frösche in stehenden Wasser sehen, wird das Wasser wahrscheinlich immer da sein.
Halten Sie Ausschau nach Bereichen mit vielen großen Unkräutern, da sie gerne unter den gleichen Bedingungen wie unser Lieblingsgrünzeug wachsen. Solche unkrautbewachsenen Flächen werden “gerodet”, indem wir das Unkraut samt Wurzeln herausreißen. Dann wird in die frei liegende Erde eingepflanzt – oder in der Fläche Pflanzlöcher ausheben und mit Substrat gefüllte Töpfe verwenden. Wenn sich bereits ein Sämling im Topf befindet – ihn nicht herausnehmen, sondern zusammen mit dem Topf eingraben. Durch Entnahme aus den Töpfen würden die Wurzeln beschädigt, egal wie vorsichtig man dabei vorgeht.
Ein weiterer Tipp betrifft das Pflanzmedium. Da ein täglicher Besuch des Anbaus nicht zu empfehlen ist, sollte es viel Wasser aufnehmen können. Nehmen Sie eine Mischung aus 50% Blumenerde, 25% Torf, 10% Guano und 15% Vermiculit. Vermiculit ist ein weißliches, aufgeblähtes, glasartiges Material, das Feuchtigkeit gut zu speichern vermag. Guano ist einfach der Mist eines beliebigen Tieres (meistens Fledermausguano).
Anbautipps für den Sommer
Nützliche Kleintiere können erheblich zum Erfolg von Outdoor-Pflanzen beitragen. Ein Beispiel für solche Nützlinge ist der Wurm. Wurmhumus ist hervorragend geeignet für das Nährmedium. Und wenn sich Würmer durch das Substrat graben, bleibt das Material locker und luftig. Vier bis sechs Würmer sollten sich in jedem Topf befinden.
Falls Samen gepflanzt werden, ist zu kontrollieren, ob die Erde gut durchlüftet ist; man muss sie vorher auflockern, damit später die jungen Wurzeln darin ohne Mühe hindurchwachsen können. Bis 20 cm tief sollte sie gut durchlüftet sein. Ein paar Würmer in die aufgelockerte Fläche legen. Sie werden in der lockeren Erde bleiben, da es in ihr für sie einfacher ist, sich durchzukämpfen. Die Anbaufläche nicht noch einmal auflockern, denn dadurch könnten die Wurzeln beschädigt werden. Ein großes und ausgedehntes Wurzelsystem zeugt von einer sehr gesunden Pflanze.
Da Cannabispflanzen gut mit Feuchtigkeit versorgt sein müssen, kann es vorkommen, dass man sie von Hand gießen muss bzw. künstliche Bewässerung erforderlich ist. Faustregel: Hat es drei sonnige Tage lang nicht geregnet, müssen sie gegossen werden. Zuerst soll die Feuchtigkeit nur etwa 3 cm tief in das Pflanzmedium eindringen. Beim Gießen mit der nahesten Pflanze beginnen und dann weitermachen bis zur am weitesten entfernten. Warten Sie, bis das Wasser von der letzten Pflanze aufgenommen wurde, dann arbeiten Sie sich zurück zur ersten Pflanze und gießen die Pflanzen auf dem Rückweg erneut. Auf diese Weise wird das Pflanzmedium behutsam gegossen. Wenn viel Wasser auf einmal auf die Pflanzen gegossen wird, besteht die Gefahr, dass die Wurzeln freigespült werden. Auch schockt der plötzliche Schwall kalten Wassers die Wurzeln der Pflanze; dadurch wird das Wachstum verlangsamt, bis sich die Wurzeln wieder erwärmt haben.
Anbautipps für den Sommer
Sollte sich die Pflanzung an einem sehr unzugänglichen Ort in der Wildnis befinden, wollen Sie diese natürlich wiederfinden. Es gibt ein paar Dinge, die man tun kann, damit dies klappt. Die meisten Guerilla-Grower legen ihre kleinen Plantagen gerne an Orten abseits der Wege an. Es ist ratsam, sich auf einen Fußmarsch von zehn Minuten bis zur Fläche, die bepflanzt werden soll, einzurichten. Finden Sie zurück zum Weg, indem Sie 20 cm breite bemalte Steine während des Fußmarsches fallen lassen. Der letzte Stein ist natürlich besonders wichtig – wenn er nicht zu sehen sein sollte, einen weiteren Stein fallen lassen. Dieses “Brotkrümelverfahren” ist die einfachste Methode, in einer unzugänglichen Wildnis zu navigieren. Wenn dichtes Laub die Sicht auf den Boden versperrt, legen Sie den farbigen Stein in die Gabel eines Baumastes.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Bäume oder Sträucher so zu markieren, dass leicht wiederzuerkennen ist, wie der richtige Weg verläuft. Wenn es keine großen Bäume in der Gegend gibt, sollten Sie vielleicht in einem Bäumchen einen Knoten binden. Oder man kann etwas anderes tun, beispielsweise lange Gräser zusammenziehen und damit einen Knoten machen. Gehen Sie kreativ und geschickt vor, dann wird die Ernte nie verloren gehen.
Es ist ratsam, 10 bis 12 Setzlinge zu pflanzen. Bei so vielen werden am Ende der Saison 5 oder 6 Pflanzen übrig bleiben und geerntet. Denn einige werden wohl durch Tiere und Insekten verloren gehen. Das Aussortieren der männlichen Pflanzen lässt ebenfalls die Anzahl der reifenden Pflanzen weniger werden, wenn die Erntezeit naht.
Noch ein Wort zur Ernte der reifen Cannabispflanzen. Der einfachste und sicherste Weg, eine reife Pflanze zu ernten, besteht darin, die stehende Pflanze mit einem großen Müllsack zu überziehen, sie dann möglichst weit unten zu umgreifen und aus der Erde zu ziehen. Für jede Pflanze sollte es einen Sack geben. Passen Sie auf, das keine der Blüten tragenden Zweige beschädigt werden.
Diese Tipps sind sehr hilfreich für den Outdoor-Cannabisanbau. Das Befolgen der einfachen Regeln wird den Anbau zu einer nützlichen und erfreulichen Erfahrung werden lassen. Viel Glück!

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