Schwarzmarkt: Pestizide im Straßengras

Die am meisten nachgefragten Klone

Pestizide: Immer wieder ist Marijuana schwer mit Schädlingsvernichter verseucht

Wieder eine Blüte des Schwarzmarkts: Immer wieder sind auf der Straße Cannabisprodukte im Angebot, die nicht nur eigenartig schmecken und Kopfschmerzen verursachen, sondern darüber hinaus auch richtiggehend gesundheitsschädlich sind. So tauchte in Berlin und in anderen Großstädten in den vergangenen Jahren immer wieder unsachgemäß gezogenes Marijuana auf dem Schwarzmarkt auf, das entweder mit synthetischen Cannabinoiden oder aber mit nicht zugelassenen und gesundheitsgefährdenden Pestiziden behandelt worden ist. Solches Gras sollte niemand rauchen oder auf anderem Wege konsumieren, da es zu ernsthaften Risiken kommen kann. Die verwendeten Pestizide sind dabei nicht immer legal, sondern können schon mal selbst vom Schwarzmarkt stammen.
Das Phänomen ist allerdings nicht neu: Schon vor fünf Jahren waren 90 Kilo Marijuana von der Polizei Oberhausen sichergestellt worden, sind untersucht worden, und was dabei herauskam, ließ selbst die Chemiker der Polizei mit Erstaunen zurück. Das konfiszierte Gras war nach Polizeiangaben schwerst mit verbotenen Pestiziden verseucht, die aufgrund ihrer Bedenklichkeit schon damals lange nicht mehr auf dem deutschsprachigen Markt gewesen waren. Das berichtete unter anderem das Nachrichtenportal Der Westen bereits im Oktober 2013.
Diese gefährlichen Mittel werden zum Beispiel in Albanien, aber auch anderswo im professionellen Schwarzmarkt-Growing verwendet, um Schädlinge zu bekämpfen, damit möglichst viele Cannabispflanzen möglichst schnell und ergiebig gedeihen, um anschließend ordentlich Geld in die Kasse der Produzenten zu spülen. Die Gesundheit der Konsumenten ist den Verbrechern egal, es geht ausschließlich ums Geldverdienen.
Hier zeigt sich wieder einmal, wie dringend nötig eine Veränderung der Drogenpolitik ist, damit Konsumenten nicht auf Ware von der Straße angewiesen sind, sondern sich in Fachgeschäften mit ihren Cannabisprodukten versorgen können. Wäre die Haltung der Rechtssprechung gegenüber Hanfprodukten liberaler, müssten sich Polizei und User nicht mit Marijuana herumschlagen, das eindeutig gesundheitsschädliche Wirkungen herbeiführt.
Hier geht es zu dem Artikel von 2013, der erklärt, wieso mit Pestiziden verseuchtes Gras überhaupt bei uns auf der Straße angeboten werden kann: https://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/marihuana-extrem-stark-mit-pestiziden-verseucht-id8565280.html

BRAUCHEN SIE HILFE BEI EINEM DROGENBEZOGENEN PROBLEM? WENDEN SIE SICH SO SCHNELL WIE MÖGLICH AN IHRE ÖRTLICHE UNTERSTÜTZUNGSSTELLE. BEI UNMITTELBAR LEBENSBEDROHLICHEN UMSTÄNDEN SOFORT DEN NOTRUF WÄHLEN!

Eine Antwort hinterlassen

Neueste Beiträge

Über Soft Secrets

Soft Secrets ist die führende Quelle für Cannabisanbau, Legalisierung, Kultur und Unterhaltung für sein engagiertes und vielfältiges Publikum auf der ganzen Welt. Der Schlüssel liegt darin, Menschen durch relevante und aktuelle Informationen mit dem gleichen Interesse an Gesundheit, Lebensstil und Geschäftsmöglichkeiten, die die Cannabiskultur zu bieten hat, zu verbinden.