Cannabis-Extraktion mit Lecithin

Lecithin eignet sich als Grundlage für Cannabis-Auszüge

Was früher den Cannabis-Alchemisten vorbehalten war, ist heute in aller Munde. Nicht erst seit der Bekanntwerdung von Cannabis-Extrakten mit Lösungsmitteln wie Butan, Dimethylether und anderen ist die professionelle und effektive Herstellung von Cannabisauzügen auch in der heimischen Küche angekommen. Schon vorher hatte es Produkte gegeben, die völig neuartig waren und dem Laien eine Möglichkeit an die Hand gaben, ihr Gras oder Haschisch sinnbringend zu extrahieren. Die Rede ist von Hilfsmitteln für die Extraktion auf der Basis von Lecithin.
Lecithin-Extraktoren?
Es gibt nämlich heutzutage gleich mehrere Produkte, die die Herstellung eines gut wirksamen Cannabis-Extrakts ermöglichen und die lipophilen (fettliebenden) Cannabiswirkstoffe in eine wasserlösliche Form überführen. Hula Solution aus Österreich und Lecithol von einer Berliner Firma des selben Namens sind solche Innovationen. Beide arbeiten mit Lecithin, um aus den Cannabiswirkstoffen eine Emulsion zu bilden, die dann wasserlöslich ist und in allen möglichen Speisen und anderen Formen für die orale Aufnahme verwendet werden kann.
Zur kurzen Erklärung: Es gibt Stoffe, die – vereinfacht ausgedrückt – die Wasserlöslichkeit von lipophilen Verbindungen erhöhen. Lecithin ist so ein Stoff, und auch Polysorbat 80 (ein Emulgator, der z. B. für die Herstellung von Speise-Eis verwendet wird) eignet sich dafür. Beide Stoffe sind zusammen mit Ethanol und Sesamöl Zutaten des Produkts Lecithin, und auch Hula Solution arbeitet auf ähnliche Weise.
Wie funktioniert’s?
Um nun einen solchen Extrakt herzustellen, benötigt man neben dem Cannabis eine hochprozentige Ansatz-Spirituose, zum Beispiel Alkohol aus der Apotheke, und Lecithin. Eine mögliche Rezeptur besteht aus Alkohol, Lecithin (z. B. Sojalecithin-Granulat oder flüssiges Lecithin aus der Apotheke oder dem Reformhaus) und einem Cannabisprodukt. Ein Esslöffel des Lecithins wird mit 50 Millilitern Alkohol vermischt. Am besten mindestens einen Tag lang warten, bis der hochprozentige Schnaps eine bernsteinfarbene Färbung angenommen hat. Dann etwa ein Gramm Gras oder Dope in ungefähr 40 Millilitern der Lösung einlegen und das Ganze etwa sieben Stunden (besser zwölf) stehen lassen. Anschließend das Cannabismaterial abfiltern, und der Extrakt ist fertig. Manche verwenden auch einfach statt des reinen Lecithins das Stärkungsmittel und Wellnessprodukt Vita Buerlecithin. Das enthält zwar neben dem Lecithin zusätzliche Inhaltsstoffe, trotzdem funktioniert die Methode damit genauso.
Lest einen Artikel über Lecithin und essbares Cannabis: https://www.royalqueenseeds.de/blog-lecithin-in-essbaren-cannabisprodukten-warum-du-es-benotigst-n655

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