Wiesbadener Fibromyalgie-Patient kämpft um Cannabismedizin

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Fibromyalgie-Patient benötigt Hanf aus der Apotheke

Timo K. ist Fibromyalgie-Patient. Der Wiesbadener klagt über unerträgliche Schmerzen, die ihn Tag und Nacht quälen – seine Krankenkasse verweigert aber die Übernahme der Kosten für Cannabismedizin aus der Apotheke. Das berichtete das Wiesbadener Tagblatt am 22. November 2017.
Es ist ein einziges Trauerspiel, das Cannabispatienten dieser Tage in Deutschland durchmachen. Seit im März die Gesetzesänderung für den Umgang mit Cannabis als Medizin in Kraft getreten ist, berichten die Medien annähernd täglich von Menschen, die unter unheilbaren Krankheiten leiden und diese mit Cannabis oder Cannabinoiden in den Griff bekommen könnten, wenn nicht von allen Seiten Steine in den Weg der Kranken gelegt werden würden. So ergeht es auch dem Fibromyalgie-Patienten Timo K. aus Wiesbaden, der weit davon entfernt ist, ein “Kiffer” zu sein, der sich mit einem Joint im Mund gar als “Asozialer” fühlt und der trotzdem von seiner Krankenkasse die Kosten für seine Cannabismedizin nicht bezahlt bekommt.
Wie das Wiesbadener Tagblatt berichtete, würde Timo K. seine Medizin gern verdampfen, ein Vaporizer ist allerdings teuer und für ihn unbezahlbar – seine Kasse wird ihm diesen aber ebenfalls nicht finanzieren. Timo K. hatte vor der Veränderung des Betäubungsmittelgesetzes eine Ausnahmeerlaubnis von der Bundesopiumstelle innerhalb des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die ihm gestattete, seine Cannabismedizin auf eigene Kosten in der Apotheke zu erwerben. Mit der Gesetzesänderung sind medizinische Cannabisblüten jedoch um einiges teurer geworden (Soft Secrets hatte diverse Male darüber berichtet), so dass die meisten Patienten nicht in der Lage sind, ihre Arzneimittelkosten selbst zu tragen.
Die Krankenversicherer weigern sich indes vehement, die Anträge der meisten Patienten auf Kostenübernahme positiv zu bescheiden. Auch eine zuvor erteilte Ausnahmegenehmigung von der Bundesopiumstelle ändert für viele Betroffene nichts an der Situation. Deshalb geht der seit 2015 krankgeschriebene Timo K. nun den Weg, den viele gebeutelte Patienten gehen: Er versucht, vor dem Sozialgericht sein Recht zu erstreiten. Denn nur Cannabis – das sieht auch sein behandelnder Arzt so – kann Timo K. helfen, die Symptome, insbesondere die Scherzen, einzudämmen und ein annähernd normales Leben zu führen.
Lest den Artikel des Wiesbadener Tagblatts auf http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/behandlung-mit-cannabis-wiesbadener-schmerzpatient-kaempft-um-uebernahme-der-kosten_18335594.htm

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