Kein Homegrowing für Cannabispatient

Cannabispatient aus Deutschland hat vor Gericht verloren

Ein Cannabispatient aus Deutschland, dessen Name der Redaktion bekannt ist, hatte bis vor Kurzem ein Verfahren laufen, bei dem es um den Eigenanbau von Marijuana ging. Der Mann ist im Besitz einer Ausnahmegenehmigung für den medizinischen Konsum von Hanfblüten. Weil diese über die Apotheke aber so teuer sind, hatte der Patient beantragt, sich seine Medizin zuhause selber anbauen zu dürfen. Jetzt hat das Verwaltungsgericht Münster die Klage des Mannes abgewiesen. Der Patient solle zunächst die verfügbaren Cannabispräparate testen, bevor er sich in seinen eigenen vier Wänden Cannabis anbauen dürfe. Damit wird die Gerichtsentscheidung zum Homegrowing durch Cannabispatienten bis auf weiteres in weite Ferne verbannt. Die Entscheidung des Gerichts zieht auch für andere Patienten, die zurzeit ähnliche Verfahren laufen haben – zum Beispiel Günter Weiglein aus Würzburg -, ihre Kreise. Von dem Urteil, von dem erwartet worden war, dass es zugunsten des Patienten gesprochen werde, hängt auch für andere Patienten, die auf ihre Hanfmedikation angewiesen sind, einiges ab. Es sollte hiermit eine Art Präzedenzfall geschaffen werden – das ist nun gescheitert. Nähere Auskunft zu dem Cannabisverfahren werden wir in Kürze hier publizieren.

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