Können Hunde durch Cannabis high werden?

Mercedes.Frank
01 Jul 2026

Es gibt hierzulande Schätzungen zufolge ca. 10 Millionen Hunde, wobei ein nicht geringer Teil davon gar nicht registriert ist. Ein Teil dieser Hunde wird in Haushalten leben, in denen auch Cannabis konsumiert wird.


Und auch Hunde können high werden. Denn wer immer sich in einem kleinen, schlecht belüfteten Zimmer aufhält, in dem geraucht wird, weist messbare THC-Werte im Blut auf. Das zeigen Studien. In einem geschlossenen Fahrzeug  geht es sogar noch schneller, also dass sich messbare THC-Werte im Blut finden lassen.

Hunde reagieren empfindlicher auf THC als der Mensch

Hunde jedoch nehmen das THC nicht nur über die Lunge auf, sondern auch über das Fell. Rauchpartikel setzen sich im Fell ab, und beim Putzen leckt der Hund einen Teil davon wieder ab. So kommt neben der Inhalation auch eine orale Aufnahme hinzu.

Und ein Unterscheid zwischen Hund und Mensch ist das Gehirn. Hunde besitzen eine weitaus höhere Dichte an CB1-Rezeptoren als Menschen im Gehirn. Und an genau diese Rezeptoren dockt das THC an. Daher reagieren Hunde oftmals schneller und früher auf das THC als ein Mensch.

Symptome beim Hund

Wenn der Gang des Hundes schwankend wirkt, wenn die Pupillen erweitert sind und das Tier überempfindlich auf Geräusche und Berührungen reagiert, kann man davon ausgehen, dass eine Überdosis THC der Auslöser war.

Auch kann es zu Zittern kommen, oder einer verlangsamten Herzfrequenz. Krämpfe und Erbrechen können in schweren Fällen auch auftreten. Bei solchen Fällen ist es dann sinnvoll, einen Tierarzt aufzusuchen. Und diesem dann auch über den Sachverhalt Cannabis zu berichten. Das hat keine rechtlichen Konsequenzen.Im Normalfall erholt sich ein Hund in ein bis drei Tagen wieder von einer THC-Überdosis.

Richtiges Verhalten

Man sollte also, wenn ein Hund zum Haushalt gehört oder in der Nähe ist, immer für gute Durchlüftung sorgen, wenn man THC rauchend konsumiert. Man sollte sowieso immer darauf achten, dass der Hund Cannabis in keiner Form abbekommen kann. Und wenn man Kekse oder Ähnliches gemacht hat, ist es wichtig, dass der Hund nicht an die Kekse rankommt. Denn Hunde reagieren wie schon geschrieben noch empfindlicher als Menschen auf Cannabis. Das Wohl des Tieres sollte immer Priorität haben.

Siehe auch

CBD reduziert Tumorwachstum bei Hunden

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