Kinderwerbung auf Hanfprodukten

Den Gegnern Tür und Tor weit aufgerissen
Unter Cannabisfans wünscht sich vermutlich der absolute Großteil die Cannabislegalisierung. Die einen wollen ohne Angst durch ihr Leben gehen, die anderen möchten eine bessere Versorgung mit potenten Hanfprodukten, und viele würden ganz legal ihre eigenen Pflanzen pflegen. Wer sich schon für die wichtige Legalize-Arbeit eingebracht hat, der hat ziemlich schnell seinen eigenen Blickwinkel auf die internationalen Geschehnisse. Viele Entwicklungen stechen einem schmerzhaft ins Auge, und die Frage lautet, wieso wir uns in unseren eigenen Reihen immer wieder so kontraproduktiv Steine in den Weg werfen, dass es einem beim Anblick schon weh tut. Es tut nichts zur Sache, ob Cannabisprodukte potent sind, ob überhaupt Cannabinoide enthalten sind oder ob es sich einfach nur um Hanfgebäck handelt: Absatzsteigernde Kinderwerbung mit Stars aus Zeichentrickfilmen mit Joints im Mundwinkel machen unseren Gegnern Tür und Tor weit auf. Diese Werbung hat auf den Stoner durchaus ihre Wirkung, auf Kinder im Kindergarten oder der Grundschule allerdings auch. Das Problem im Vergleich zur typischen Alkoholwerbung lautet: Kinder fühlen sich durch solche Werbung sehr direkt angesprochen. Es ist doch ganz offensichtlich, dass so aufgemachte Cannabisprodukte bei Kindern in diesen Altersstufen den Eindruck erwecken, dass Marijuanakonsum etwas total Harmloses und Lustiges ist, was man damit auch machen kann. Für die meisten Erwachsenen mag das auch so sein, nicht aber für Kinder. [caption id="attachment_8284" align="alignnone" width="800"]

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