Die am meisten nachgefragten Klone

Soft Secrets
01 Jun 2018

Willkommen in der großartigen Welt der Stecklinge, Klone, Zweige etc., die jeder Cannabisgrower kennen muss. Fall dies in Ihrem Fall nicht zutrifft, werden Sie demnächst alles darüber erfahren. In diesem Artikel geht es jedoch nicht darum, wie Stecklinge gemacht, Bewurzelungshormone verabreicht werden, oder etwas in dieser Art. Er ist über die begehrtesten Stecklinge, die nur für eine Gruppe weniger Glücklicher erhältlich sind und welche es aufgrund grenzüberschreitender Probleme nicht auf die andere Seite des Planeten schaffen.


Sie werden mit den vier Namen, auf die ich gleich näher eingehen werde, vertraut sein, ob als individuelle Sorte oder als mit ihnen gekreuzte Hybride, als Bezeichnung oder Teil eines Namens, die von Züchtern verwendet werden, um eine bestimmte Sorte, die sie erzeugen, zu kennzeichnen. Aber nun genug von diesem müßigen Gerede, beginnen wir mit der ersten. Die folgenden vier beschriebenen Pflanzen sind nicht die Top Four, aber ich kann versichern, dass sie gegenwärtig sehr stark nachgefragt werden. In einer späteren Ausgabe werde ich weitere 4 Pflanzen besprechen.

Girl Scout Cookies (Thin Mint)

Beginnen wir mit einer besonderen Varietät, benannt nach den Keksen, die in den USA von Pfadfinderinnen verkauft werden. Obwohl mit ausgeprägten Kush-Eigenschaften versehen bewahrt die Struktur offenkundig Merkmale einer Sativa. Die Lady entstammt einer wunderbaren Kreuzung OG Kush x Durban Poison, wobei es sich bei letzterer theoretisch um einen reinen Stamm aus Durban (Afrika) handeln könnte. Wegen des Ausmaßes der Hybridisierung im Verlauf der Geschichte von Cannabis wage ich nicht zu behaupten, sie sei eine völlig reine Sativa aus Durban, vor allem angesichts der Tatsache, dass diese Sorte in den 1970er Jahren in Holland ankam und von Generation zu Generation einige Anpassungen durchmachte.

Wenn man weiß, von wo ihr Sativaanteil herkommt, ist eine wohltuende Wirkung auf Geist, Seele und Körper schon zu erwarten. Sie wächst mit einer ausreichenden Anzahl von Zweigen, die sich gut als Stecklinge verwenden lassen. Ihre Blätter werden gegen Ende der Wuchsphase dunkelgrün und färben sich amethystviolett während der Blühphase. Harz mit einem besonderen Mint-Hintergrund wird in geradezu abnormen Mengen produziert und die Potenz ist so stark, dass selbst sehr erfahrene Grasraucher davon überwältigt werden können. Exzessive Ernten sind dennoch nicht zu erwarten, aber das Endprodukt ist auf jeden Fall von bester Qualität.

Wenn Sie viel Glück haben und es Ihnen gelingt, sich diesen Steckling zu beschaffen, sollten Sie nicht zu viele Dünger verwenden - und die besten Ernten werden durch einen Sea-Of-Green-Anbau vollbracht. Beim Anbau gebrauchen wir Dünger in bescheidenen Mengen. Auch die Potenz dieser Sorte sollte berücksichtigt werden. Sie ist kraftvoll und sieht sehr gut aus - wahrlich ein Juwel (im wörtlichen und übertragenen Sinn). Als Arzneimittel ist sie ideal geeignet, um akute Schmerzen, Entzündungen, Brechreiz, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit zu heilen. Besorgten Nutzern, die sich den originalen Klon nicht besorgen können, bleiben die folgenden Alternativen: Cookies Kush (Barney´s Farm): Girl Scout Cookies x OG Kush Girl Scout Cookies (Cali Connection): Girl Scout Cookies (Thin Mint Cut) S1

Gorilla Glue #4

Wir machen weiter mit einem anderen Monster, das rein zufällig zustande kam. Die Geschichte, die über diese Varietät in den sozialen Netzwerken verbreitet wird, ist die folgende: Ihr Züchter, bekannt als Joesy Whales, hatte nach dem Anbau verschiedener Genotypen (einschließlich Chem Sis) festgestellt, dass sich einige Versuchspflanzen in Hermies verwandelt hatten und seine Sour Dubb (eine Sativasorte unbekannter Herkunft, die er damals ebenfalls anbaute) von ihnen bestäubt wurden.

Nachdem die Natur ihm so übel mitgespielt hatte, stellte er das Zuchtprojekt ein und verschenkte das Saatgut an einen Freund, bekannt als Mardogg. Der brachte die Samen einige Jahre später zum Keimen und es gelang ihm, 4 sagenhafte Phänotypen zu selektieren, aber unter ihnen gab es einen, nämlich die Nummer vier, die einer anderen Galaxy angehörte.

Einige Zeit später äußerte sich Joesy Whales zu diesen Erlebnissen: "Die Leute stellten mir zu Gorilla Glue 4 eine Menge Fragen, und jetzt will ich erzählen, was wirklich geschah. Vor einigen Jahren baute ich Sour Dubb, Chem Sister und andere Sorten an. Chem Sis produzierte einige männliche Bananen und deren Pollen landeten auf der Sour Dubb. Ich bewahrte deren Samen ein Jahr lang auf und entschloss mich schließlich, 5 von ihnen zum Keimen zu bringen. Es gelang mir, einen guten Phänotypen zu bekommen, aber alle anderen vier wurden zu Hermaphroditen, die alle meine Anbaupflanzen bestäubten.

Ich war total genervt und warf alles weg, gab die Samen meinem Freund Mardogg, der viele von ihnen behielt, und ein Jahr später bauten wir sie gemeinsam an. Er brachte 6 dieser Samen zum Keimen. Ich war sehr besorgt, es könnten Hermies werden und setzte keinerlei Hoffnungen in sie. Am Ende erwies sich die Nachkommenschaft durchweg als weiblich und nach einer Selektion behielten wir die Phänotypen 1, 3, 4 - einen weiteren bezeichneten wir als "Runt". Sie waren alle verblüffend, doch letztendlich entschieden wir uns, die Nummer 4 zu behalten, die am ehesten den strengen Kriterien entsprach. Der Verdienst dafür gebührt meinem Freund Mardogg, aber wir hatten auch Glück."

Es mag einem etwas paradox vorkommen, dass sie aus diesem Kuddelmuddel eine solch außergewöhnliche Pflanze selektieren konnten. Und falls es Ihnen gelingt, sich den originalen Steckling zu besorgen, werden Sie ihn ganz bestimmt niemals weggeben, sondern ihn bei den anderen Müttern ihm Pflanzraum für immer bewahren... . Was kann man denn von ihm erwarten? Alles! Eine Pflanze mit formidablem Wachstum, zufriedenstellendem Ertrag und einer unfassbaren Menge an Harz. Die Pflanzen werden ganz weiß, aber nicht vor Angst. Nun ja, die Wirkung beim Rauchen ist zweifellos Schrecken erregend.

Sie kann etwa bis Woche 10 in der Blüte gehalten werden, auch wenn wir (von Dr Underground) sie lieber schon in Woche 9 in Stücke schneiden. Bei einem angegebenen THC-Gehalt von sage und schreibe 30% handelt sich um eine äußerst potente Sorte, auch wenn er abhängig von dem Anbauverfahren und den Bedingungen variieren kann. Und tatsächlich, nach dem Probieren sind solche THC-Werte für uns nicht mehr überraschend. Das Aroma lässt einen ins Grübeln kommen, es variiert zwischen Schokolade, Diesel und irgendetwas Süßem. Und die Wirkung ist klar, rein, zerebral.

Als Medizin wirkt sie ausgezeichnet gegen Schmerzen und Menstruationsbeschwerden. Die positiven Effekte dieser Pflanze gehen in die Tausende. Wenn Ihnen also diese Pflanze oder einer ihrer Hybride angeboten wird, zögern Sie nicht und greifen Sie zu. Heute werden viele Hybride mit dieser Sorte gezüchtet, dazu gehören: Future (Exotic Genetics): Gorilla Glue 4 x Starfighter F2 Gorilla OG (Dr Underground Limited Editions): Gorilla Glue #4 x Tahoe Original Cut Gorilla Glue (Auto FastBuds): Gorilla Glue #4 Auto Version

East Coast Sour Diesel (ECSD)

Diese Sorte gehört zu den absoluten Spitzenreitern. Alfred bezeichnet den Klon sogar als seine persönliche Lieblingssorte unter den hier vorgestellten Legenden.

  • Herkunft & Genetik: Die ECSD ist vermutlich ein Hybrid aus Original Diesel x DNL. Der Originalklon ist einzigartig, aber auch Nachkommen wie die S1-Version von Dr. Greenthumb fangen den Charakter der Pflanze hervorragend ein. Eng verwandt ist sie zudem mit der "Original Diesel" (auch bekannt als Daywrecker oder Headband).
  • Wirkung: Die Wirkung wird als transzendent und tiefgreifend friedlich beschrieben. Alfred nutzt das Bild einer "innigen Umarmung durch die Jungfrau Maria", um das Gefühl von absolutem innerem Frieden zu verdeutlichen.
  • Wuchs & Ernte: Die Pflanze beeindruckt durch riesige Calyxen (Blütenkelche) und eine massive Harzproduktion. Die Blütezeit beträgt idealerweise etwa 9,5 bis 10 Wochen. Besonders in Aeroponic-Systemen entwickeln sich die Seitenzweige so kräftig, dass sie dem Hauptstamm in nichts nachstehen.
  • Aroma: Ein typischer, penetranter Kraftstoffgeruch (Diesel), der für Liebhaber dieser Terpenprofile eine wahre Freude ist.
  • Alternativen: Falls der Original-Steckling nicht verfügbar ist, bieten sich die ECSD S1 (Dr. Greenthumb), ECSD Haze (Connoisseur Genetics) oder die Sour Diesel IBL (Reservoir Seeds) an.

Tahoe OG Kush (Original Cut)

Hier steht der reine Eliteklon im Fokus, der sich deutlich von den vielen auf dem Markt befindlichen OG-Hybriden abhebt.

  • Erscheinungsbild: In der Wachstumsphase wirkt der Steckling zunächst unauffällig mit halbdunklen Blättern. In der Blüte verwandelt sich die Pflanze jedoch in ein "Schneegestöber". Die Blütenstände sind so dicht mit weißem Harz überzogen, dass sie an Hagelkörner oder Schneebälle erinnern.
  • Wuchs: Eine kräftige Pflanze, die viele Nährstoffe benötigt ("tüchtiger Esser"). Durch Herunterbinden der Zweige (Training) lässt sich der Ertrag der harten, weißen Blüten maximieren. Die Blütezeit liegt bei 9 bis 10 Wochen.
  • Geschmack & Aroma: Ein intensiver Treibstoffgeruch, gepaart mit deutlichen Noten von Pinie und Zitrone. Der Geschmack bleibt nach dem Rauchen minutenlang am Gaumen haften.
  • Medizinische Bedeutung: Die Tahoe OG ist ein wahres Naturwunder für Patienten. Sie hilft bei:
    • Akuten Schmerzen, Migräne und Gastritis.
    • Angstzuständen und Panikattacken.
    • Übelkeit infolge einer Chemotherapie.
    • Unterstützung beim Entzug von gefährlichen Drogen (Schlaf- und Verdauungsstörungen).
  • Wirkung: Sehr stark und direkt spürbar, beginnend im Stirnhirn hinter den Augen, gefolgt von einer tiefen Muskelentspannung bis in die Zehenspitzen.
  • Alternativen: Wer den Klon nicht bekommt, kann auf Tahoe OG Kush (Cali Connection) oder Dark Cookie (Dr. Underground Limited Edition) ausweichen.

Alfred verabschiedet sich mit Grüßen an die gesamte Cannabis-Community und alle Mitstreiter für die Legalisierung. Die Serie wird in den kommenden Ausgaben fortgesetzt.

Alfred, Dr. Underground

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