Cannabis-Kapitalismus: Oettinger produziert Hanfbier

Soft Secrets
20 May 2019

Hanfbier ist der neue Trend auch in Deutschland

Hanfbier aus Deutschland: Jetzt wo der Hanf in aller Munde ist und alle die Produkte mit Cannabiszusatz haben wollen - wir denken an die Artikel der Drogerien dm, Rossmann und anderer sowie an die zahlreichen neuen Produkte auf Hanfbasis, die in jedem Supermarkt erhältlich sind -, möchten auch die Getränkehersteller mitmischen. Der Trend, Limonaden und Alkoholika mit Cannabis zu versetzen, kommt aus den USA und Kanada und wird nun auch im deutschsprachigen Raum zum Business-Leader dieses neuen Lifestyle-Hypes rund um Hanf. So bringt die günstige Biermarke Oettinger jetzt ein Hanfgetränk auf den Markt, das darauf abzielt, die Bierfans mit dem boomenden Cannabis zu versorgen. Das Cannabisbier "Hanfkiss" wird auf der Grundlade eines hellen Vollbieres hergestellt und dann mit Cannabisextrakten verfeinert. Natürlich handelt es sich dabei nicht um potentes Cannabis, sondern um Faserhanf mit einem maximalen THC-Anteil von 0,2 Prozent. Eine hanfige Wirkung ist von dem Bier deshalb nicht zu erwarten. Trotzdem wird das Produkt sich absetzen lassen, denn zurzeit läuft auf alles, was ein Hanfblatt ziert, ein wahrhaftiger Run. Eine der Gesellschafterinnen der Fima Oettinger, Pia Kollmar, hatte im Interview mit dem Fachmagazin „Getränkefachgrosshandel“ über das "Hanfkiss"-Biermischgetränk gesprochen und ganz richtig betont, dass Getränke auf Basis von Cannabis uralt seien - und sogar älter als das deutsche Reinheitsgebot. Damit hat Pia Kollmar absolut Recht. Sie erläuterte gegenüber der Zeitschrift weiter: "Hanf ist eine Kulturpflanze, die in der Nahrungsmittelindustrie aktuell neu entdeckt wird. Die Zeit ist also mehr als reif für Bier mit Hanf jenseits des Nischendaseins von Craftbieren" (Quelle) Das Faze Magazin berichtet: "Oettinger hat sich für das Mischgetränk entschieden, da Hanf von Grund auf eine herbe Note aufweist. Man zielt mit dem neuen Biermischgetränk vor allem auf eine jüngere, liberalere Zielgruppe ab" (ebd.). Bleibt abzuwarten, wie sich das neue Bier etabliert und ob die Politik nicht dafür sorgt, dass Oettinger den Trunk wieder aus seinem Programm nehmen muss. Auch das würde uns nicht verwundern. Hier geht es zum Artikel des Faze Magazins: https://www.fazemag.de/biermarke-oettinger-verkauft-ab-sofort-cannabis-bier/?fbclid=IwAR29DmcPKOi0BZY-bAR4O7Z0Js0kjeLue1Ozp_C1AfGv8WK6fA6iItF5WTQ
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