Wedding Cake

wedding-cake

„Einmal Blütentorte mit reichlich Harz-Zuckerguss, bitte!“

Text & Fotos: Green Born Identity – G.B.I

Ein weiterer ungemein beliebter Strain aus der Süßspeisen-Abteilung der Cannabissorten ist Wedding Cake, die Hanf-Hochzeitstorte aus Los Angeles, ursprünglich kreiert von Seed Junky Genetics. Deren Wedding Cake ist aber eine selektierte Klon-Pflanze, es gab sie nie als reine Samensorte zu kaufen, sondern nur als Bestandteil einer Kreuzung. Doch wie bei allen anderen „Clone only“-Sorten auch kann man als sehr gut vernetzter Cannabiszüchter an einen originalen Steckling von Wedding Cake gelangen, und es überrascht nicht, dass dies Derry, dem Inhaber und Breeder von Barney’s Farm, dank seiner exzellenten Kalifornien-Connection gelungen ist. Doch Derry wollte sich nicht damit begnügen, Wedding Cake als bloße Nachbau-Sorte herauszubringen, denn das wäre nicht der Stil von Barney’s Farm. Stattdessen beschloss er, die ursprüngliche Kreuzungskonstellation von Wedding Cake – Cherry Pie x Girl Scout Cookies – zu erweitern, indem er etwas OG Kush hinzukreuzte und das Original somit stärker Indica-dominant machte (80% Indica / 20 %Sativa). Das Ergebnis ist ein Champion-Strain mit grandiosen Eigenschaften: Innerhalb von lediglich 55-60 Blütetagen produziert Wedding Cake à la Barney’s indoors auf einem Quadratmeter bis zu opulente 650 Gramm, draußen können es unter Idealbedingungen gar bis zu 2 kg pro Pflanze werden, schon Ende September können Outdoor-Grower die Ernteschere zücken. Überdurchschnittlich hohe Werte erzielt diese mittelhoch wachsende Sorte auch beim THC-Gehalt, der mit stolzen 24% zur Kategorie „ziemlich heftig“ zu zählen ist. Und dann soll diese Pflanze auch noch sehr leicht anzubauen sein, mit einem Schwierigkeitsgrad von 1 auf einer Skala von 1 bis 5, was eine gute Nachricht für Grow-Anfänger ist. Wedding Cakes Aroma hält für den Konsumenten ein markantes süß-saures, erdiges Bouquet bereit, das mit Skunk- und Vanille-Noten angereichert ist. Die Wirkung dieses Strains ist sowohl von entspannender als auch euphorisierender Natur und dank des hohen THC-Gehalts sehr intensiv und von langer Dauer.

Die vegetative Phase: Ein sehr vitaler Beginn der „Hochzeitsreise“

Der weltweite Hype um Wedding Cake war natürlich auch The Doc nicht verborgen geblieben, und wie viele andere Grower war er verdammt scharf darauf. Und da er auf Barney’s Farm-Genetik steht, fackelte er nach dem Erscheinen dieser Sorte nicht lange und setzte zwei der flugs bestellten feminisierten Samen zur Keimung an. Welche fix aus den Startlöchern kamen, nach weniger als drei Tagen konnte die „Hochzeitsreise“ beginnen. Der erste Abschnitt dieser Reise war die vierwöchige vegetative Phase, in der sich die beiden Jungpflanzen sehr gut entwickelten, sich früh verzweigten, vital und einheitlich heranwuchsen. Als The Doc nach vier Wochen die Blütephase einläutete, hatten sie mittelbreite dunkelgrüne Blätter und waren von dichter buschiger Statur, mit Höhen von 29 und 32 cm.

Die Blütephase: Starke Streckung und früh einsetzende „Zuckerguss“-Produktion

Nach 28 Tagen Blüte berichtete The Doc: „Hui, diese beiden Wedding Cakes legen eine ausgeprägte Streckungsfreudigkeit an den Tag! Hätte ich nicht gedacht, angesichts von 80% Indica. Aber von OG Kush weiß man ja, dass sie eine Indica mit starker Streckung ist, offenkundig macht sich ihr Einfluss hier bemerkbar. Jedenfalls sind die Zwei geradezu explodiert und haben sich bis zu Höhen von 73 und 79 cm emporgewunden. Was mit einer Öffnung ihrer Gestalt einherging, die deutlich weiteren Internodien haben für mehr Luft, Raum und damit auch Licht im Pflanzeninneren gesorgt. Gleichzeitig haben es die beide Pflanzen aber auch nicht versäumt, sich der Blütenbildung zu widmen, man sieht jede Menge schöne knubbelige Tops im Indica-Stil. Und wie es sich für diese berühmte Hochzeitstorte unter den Hanfsorten gehört, ist auch schon die „Zuckerguss“-Produktion gut angelaufen, da schimmern bereits jede Menge klebrige Harztröpfchen.“

wedding-cake

 

Es kommt Farbe ins Spiel, sowie ein ganz besonderer Duft

Die beiden Wedding Cakes blühten sechs Wochen, als The Doc notierte: „Herrlich, der Zuckerguss strömt immer reichlicher aus den Blüten heraus. Welche mittlerweile schön füllig geworden sind, sie haben diese rundlich-knollige Indica-Form. Die beiden Wedding Cake-Exemplare sehen nach wie vor sehr einheitlich aus und zeugen von der Stabilität dieser Sorte. Der einzige nennenswerte Unterschied besteht darin, dass die Buds bei einer Pflanze angefangen haben, teilweise purple zu werden, während die der anderen offenbar komplett grün bleiben. Doch unabhängig von der Farbgebung geht von allen Buds ein ganz besonderer Duft aus, der sich wie beschrieben eindeutig als süß-sauer definieren lässt. Ich musste etwas überlegen, um meine Geruchswahrnehmung zu konkretisieren, doch dann kam ich drauf: Dieses Aroma roch wie eine Mischung aus Mandarine und Gurke, ziemlich abgefahren!“

Reif und super-klebrig: Zwei absolute Sahneschnitten

Fast schon strebermäßig pünktlich erreichten die zwei Pflanzen die Erntereife, nach genau 59 Tagen war es bei beiden soweit. Am Ende ragten sie 88 und 96 cm in die Höhe. The Doc: „Zwei Hochzeitstorten, bei denen nun wirklich nicht an der klebrig-süßen Glasur gespart wurde! Die Blüten sind massiv eingezuckert, zu weiten Teilen sogar die obersten Laubblätter. Echt der Hammer, diese beiden Wedding Cakes sind zwei absolute Sahneschnitten geworden!“ Die zusammen 148 Gramm trocken auf die Waage brachten, wie zuckerglasiert aussehende, köstlich duftende Genießer-Buds. Nach der Trocknung und leichten Fermentierung hatte sich das Blütenaroma noch mal etwas verändert, präsentierte sich aber nicht minder extraordinär: Es roch nun laut The Doc wie „Vanille-Milch mit einem Schuss Mandarine und einem Topping aus gerösteten Haselnüssen.“ Zugegeben, das klingt wie aus dem Reich der blühenden Fantasie, zeigt aber nur, wie stark dieser außergewöhnliche Wedding Cake-Duft The Docs Sinne beflügelte…

wedding-cake

 

Der Konsumtest: Wie aus der Dampf-Molekularküche, wärmend, exquisit und euphorisierend

Für den mit Spannung erwarteten Konsumtest schnitt sich The Doc ein ordentliches Stück vom Hochzeitskuchen ab – „die einzige Art von Kuchen, bei dem mir ein halbes Gramm gut reichen sollte“, merkte er grinsend an. Als er eine erste große Wedding Cake-Wolke aus seinem Crafty+-Verdampfer in seine Lungen sog, löste sie ein „seidiges“, cremig-weiches Geschmackserlebnis in seinem Mund aus, „schmeckt wie Quark-Mandarinen-Torte aus der Dampf-Molekularküche, ein delikat süß-saurer, fruchtiger Cannabis-Gourmet-Geschmack!“, entzückte sich The Doc. Die hohe THC-Dosis sorgte dafür, dass dem Geschmacks- sehr schnell das Wirkungserlebnis folgte: Nach wenigen Crafty+-Hits fühlte sich The Doc, als wenn er sich vor ein Heizungsgebläse gestellt hätte, als wenn sein ganzer Körper in einen warmen Umschlag gewickelt worden wäre – Wedding Cake hatte ein wärmendes, schön behagliches Indica-Feuer entfacht. Dieses warme Körpergefühl ging mit einem starken Entspannungsfaktor einher, der die durch einen langen Arbeitstag entstandene physische Verspannung einfach wegzuschmelzen schien. Aber auch die psychische – The Doc’s zuvor ziemlich schlechte Laune wich einer glücklichen Erleichterung, mit einem aufseufzenden „haaaa, herrlich“ quittierte er die euphorisierende Wirkung des Wedding Cake-Grases. Sein Konsumtest wurde also zu einer wonnigen Relax-Session, die von langer Dauer war, deutlich über zwei Stunden währte. „Wie die Genetik dieser Sorte, so ist auch ihr Turn deutlich Indica-dominant, dies aber nicht in überwältigender Knock Out-Manier: man ist, wenn auch begrenzter, geistig noch aufnahmefähig und bei Bedarf auch gesellschaftsfähig – okay, dann wäre es aber schon besser, wenn alle stoned sind…“, berichtete er lachend.

wedding-cake

 

„Einmal Blütentorte mit reichlich Harz-Zuckerguss, bitte! Wedding Cake hat bei mir ab sofort einen festen Platz auf der Bestellkarte“, bilanzierte The Doc. „Dieser Strain hat in allen Bereichen voll geliefert und die vielen Vorschusslorbeeren samt und sonders gerechtfertigt. Barney’s Farm ist mit seiner Wedding Cake-Version mal wieder eine großartige Adaption einer aktuellen Trend-Sorte gelungen.“

www.barneysfarm.com

Kulturdaten:

Genetik

Wedding Cake à la Barney’s (Cherry Pie x Girl Scout Cookies x OG Kush)

Wachstumsphase

Vier Wochen (nach Keimung)

Blütephase

59 Tage / allgemein 55-60 Tage

Medium

Plagron Grow Mix-Erde, 11 Liter-Töpfe

pH

6,2-6,6

EC

1,2–1,8 mS

Licht

bis zu 8 x SANlight Q6W = 1720 Watt

Temperatur

19-28°C

Luftfeuchtigkeit

40-60%

Bewässerung

manuell

Düngung

Organic Bloom Liquid von Green Buzz Liquids

Zusätze/Stimulanzien

Living Organics, More Roots, Humin Säure Plus, Big Fruits, Fast Buds und Clean Fruits von Green Buzz Liquids

Eingesetzte Geräte

CleanLight Pro zur Schimmelprävention

Höhe

88 und 96 cm

Ertrag

zusammen 148 Gramm

Kürzliche Posts

Über Soft Secrets

Soft Secrets ist die führende Quelle für Cannabisanbau, Legalisierung, Kultur und Unterhaltung für sein engagiertes und vielfältiges Publikum auf der ganzen Welt. Der Schlüssel liegt darin, Menschen durch relevante und aktuelle Informationen mit dem gleichen Interesse an Gesundheit, Lebensstil und Geschäftsmöglichkeiten, die die Cannabiskultur zu bieten hat, zu verbinden.
BRAUCHEN SIE HILFE BEI EINEM DROGENBEZOGENEN PROBLEM? WENDEN SIE SICH SO SCHNELL WIE MÖGLICH AN IHRE ÖRTLICHE UNTERSTÜTZUNGSSTELLE. BEI UNMITTELBAR LEBENSBEDROHLICHEN UMSTÄNDEN SOFORT DEN NOTRUF WÄHLEN!

Eine Antwort hinterlassen