Drogenbeauftragte: Cannabis Concept Contest

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Deutschlands Drogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) stellte auf Facebook und anderen Social-Media-Kanälen ein neues Projekt der Bundesregierung vor, den sogenannten “Cannabis Concept Contest”. Ziel des Projekts ist, dass junge kreative Leute ein präventives Konzept der Aufklärung über Cannabis entwickeln, mit dem Jugendliche über die diversen etablierten Internetplattformen (Facebook, Twitter, Instagram und Co.) erreicht werden können.

Die Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erläutert: ” Unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, startet die BZgA einen Kreativwettbewerb zur Cannabisprävention im Jugendalter. Zielsetzung der Aktion ist die jugendgerechte Vermittlung von Wissen zu den Risiken des Cannabiskonsums, um vorrangig bei 14- bis 18-Jährigen eine kritische Haltung gegenüber Cannabis zu fördern. Aufgerufen sind kreative Akteure und Akteurinnen, Ideen für die Entwicklung und Umsetzung eines Social-Media-Konzeptes vorzulegen. Das ausgewählte Konzept wird prämiert mit 15.000 Euro und mit einem Budget von 60.000 Euro umgesetzt” (Quelle).

Daniela Ludwig erklärt dazu auf ihrem Facebook-Kanal: “Wenn über 80 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen täglich im Internet unterwegs sind, dann müssen wir sie auch dort catchen. Prävention muss auf Augenhöhe und gezielt auf Jugendliche zugeschnitten laufen und nicht abgehoben in langatmigen Broschüren.
Kinder- und Jugendschutz bedeutet ganz klar, dass weniger Kinder und Jugendliche Cannabis konsumieren und sich über die Risiken bewusst sind. Soziale Medien stehen für kurze, klare Messages, Aufklärung und Informationen. Deshalb starten wir mit dem bundesweiten Cannabis-Concept-Contest.” (https://www.facebook.com/daniela.ludwig.bundestag/photos/a.407687652701108/1728453503957843/?type=3&theater).

Der offizielle Titel des Projekts lautet übrigens “Ent­wick­lung und Um­set­zung ei­nes so­ci­al Me­dia Kon­zep­tes zur ju­gend­ge­rech­ten Ver­mitt­lung von Wis­sen zu den Ri­si­ken des Can­na­bis­kon­sums und Prä­ven­ti­ons­bot­schaf­ten so­wie Le­bens­kom­pe­tenz­stär­kung”.

Wir dürfen gespannt sein, was am Ende bei der ganzen Sache herauskommt. Jugenschutz ist dringend nötig – zumal in Zeiten der Cannabis-Prohibition ebendieser nicht in befriedigender Weise geleistet werden kann. Eine Legalisierung wäre daher ein besseres Grundgerüst für Aktionen wie diese.

Die Angebotsfrist des Projekts läuft bis zum 22. April 2020. Wer interessiert ist, an dem Wettbewerb teilzunehmen, schaue auf der Website zur Vergabe nach.

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