Ist das Cannabisverbot zeitgemäß?

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Gedanken zum immer noch aktuellen Cannabisverbot

Obwohl immer mehr Länder und Staaten dazu übergehen, ihre Hanf- und Drogenpolitik zu überdenken und dem Zeitgeist anzupassen, hat das Cannabisverbot doch nach wie vor in den meisten Gegenden der Welt Bestand. Hierzu ein paar Gedanken.

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Zwar gibt es trotz des Verbots und War on Drugs die Möglichkeit, Forschung an Cannabis und Cannabinoiden zu betreiben. Mit einer Legalisierung wäre aber vieles leichter. Die Pharmaunternehmen haben an der Erforschung der medizinischen Qualitäten des Hanfs aus patentrechtlichen Gründen kein großes Interesse (eine Pflanze lässt sich nicht patentieren), aber die medizinische Wissenschaft wird den Cannabiswirkstoffen noch so manches Geheimnis entlocken. Mit legalem Hanf wären die Hürden für Forscher selbstverständlich nicht mehr so hoch.
Der Eigenanbau würde vieles erleichtern – für Patienten und aber auch für das Gesundheitssystem. Viele Patienten würden sich freuen, ihre Medizin in Eigenverantwortung anbauen zu dürfen, ohne mit Knast oder sonstiger Repression rechnen zu müssen. Wer sich im eigenen Garten oder in der Wildnis mit Heilpflanzen versorgt, zum Beispiel mit Kamille, Weißdorn, Lungenkraut usw., um seine Leiden und Symptome zu behandeln, der tut dies erstens auf eigene Gefahr, gefährdet damit zweitens keinen anderen und entlastet drittens im Zweifel sogar die Krankenkasse, weil er sich die benötigte Arznei eben nicht verschreiben lässt, sondern sich selbst um Beschaffung und Zubereitung kümmert. Wieso darf der mündige Mensch also sein Heilkraut nicht selbst ziehen, wenn es sich um Hanf handelt? Bisher konnte auf diese Frage keine akzeptable Antwort gegeben werden. Regierung, Ärzte und Apotheker reden von einer Unzumutbarkeit für Patienten, sich ihre Heilmittel selbst herzustellen. Da schließt sich der Kreis zur Kamille, zum Weißdorn und zum Lungenkraut. Die Argumente der Legalisierungsgegner sind schlichtweg lachhaft.
Wer in aller Welt nimmt sich eigentlich das Recht heraus, erwachsenen Menschen vorzuschreiben, was sie zu sich nehmen dürfen und was nicht? Ist das nicht ungeheuerlich und vermessen? Und wir sind als brave Bürger mittlerweile so hirngewaschen, dass wir eine solche Konsum- bzw. Genussdiktatur tatsächlich akzeptieren? Dabei nehmen wir mit den Drogengesetzen die reine Willkür einfach so hin – sämtliche Substanzverbote sind absolute Fantasieprodukte. War früher in den USA der Alkohol verboten und noch früher in zahlreichen Regionen Europas der Kaffee, so sind Tabak, Alkoholika und Psychopharmaka heute ins System eingebettet, dafür geht man für ein paar Hanfpflanzen in den Knast. Wie wir oben bereits gelernt haben, hat das Cannabisverbot ja damals die Alkoholprohibition abgelöst – auch dies geschah willkürlich.
Fakt ist: Es gibt nicht einen einzigen Grund, den Eigenbedarfsbesitz und Konsum von psychoaktiven Stoffen unter Strafandrohung zu verbieten.

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