Frankreich soll Cannabis legalisieren

Viele Thesen im Nebeldunst

Fachleute raten dem französischen Staat, von der Repression des Cannabis abzulassen

Cannabis gilt in Frankreich mehr als woanders als böse Droge. Die repressiven Tendenzen sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache. Bis vor Kurzem waren zum Beispiel Merchandise mit Hanfblättern wie auch Bücher, die ein Cannabisblatt ziert, streng verboten. Mit Derartigem wurde in Frankreich sofort eine wie auch immer geartete Drogenverherrlichung assoziiert. Jetzt hat ein Expertengremium aus Wirtschafts-Fachleuten empfohlen, von der Repression in Frankreich abzulassen und Cannabis stattdessen in die Gesellschaft des Landes einzubetten. Das berichtete unter anderem die Pharmazeutische Zeitung online am 21. Juni 2019.

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Die Wirtschaftsexperten raten Frankreich demnach, ein Monopol für die Herstellung und den Vertrieb von Hanfprodukten einzurichten und sich an den Gewinnen satt zu stoßen. Das ganze solle von behördlicher Seite kontrolliert werden, um den entsprechenden Markt zu regulieren und eine gleichbleibende gute Qualität des Cannabis zu gewährleisten. Die Fachleute gaben die Empfehlung ab, ein Gramm Marijuana für neun Euro zu veräußern.
Die Pharmazeutische Zeitung berichtet: “Der Rat für Wirtschaftsanalysen ist direkt dem Premierminister Frankreichs unterstellt. Er soll der Regierung bei politischen Entscheidungen helfen. Das bisherige System von Verboten, das in Frankreich seit 50 Jahren gefördert werde, sei ein Misserfolg, erklärten die Autoren. Denn trotz einer der strengsten Gesetzgebungen in der Europäischen Union, gehöre Frankreich zu den größten Konsumenten von Cannabis” (Quelle).
Wieso aber raten Experten für Wirtschaft Frankreich, die bislang als “schlimme Droge” verteufelte Substanz nun freizugeben? Die Qualität des Grases ist sicherlich nicht der ausschlaggebende Faktor. Vielmehr geht es um die Einnahmen, die das Land mit der Entkriminalisierung des Hanfes generieren könnte – wieso sonst sollten Wirtschaftsexperten die Sache bewerten?
Bei geschätzten 500 bis 700 Tonnen jährlichen Verbrauchs würde das für den französischen Staat bedeuten, dass annual bis zu 2,8 Milliarden Euro Steuern in die Kassen gespült werden könnten. Daneben würden Tausende, gar Zehntausende von neuen Arbeitsplätzen in Frankreich etabliert werden, die mit der neuen Hanfbranche entstehen könnten. Außerdem würde massig Geld durch fehlende Strafverfolgung eingespart werden. Frankreich könnte sich also finanziell sanieren, würde Cannabis freigegeben werden.
Bleibt abzuwarten, wie Frankreichs Regierung auf den Vorschlag reagiert. Es wäre an der Zeit, dass sich auch dort mal etwas in Richtung einer besseren Zukunft bewegen würde.
Hier geht es zum Artikel der Pharmazeutischen Zeitung: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/expertenrat-empfiehlt-legalisierung-von-cannabis/?fbclid=IwAR2pRMOJfWvhLDQYA7EJLVYjP7Ba2QuxSoow93Xf1MolY05Q07DULi5qA1Y

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