Industrial Plant

Industrial Plant

Man vergisst, dass die Zeit vergeht

Industrial Plant ist eine mittelgroße Pflanze mit einer ziemlich kurzen Blühphase; ihre enormen, dichten, klebrigen Blütenstände voller Harz, die sehr ergiebigen Erträge von guter Qualität, machen diese Varietät zu einem der Favoriten des Indoor-Gowers.
Die Dinafem Samenbank hat eine weitere fantastische Kreuzung zwischen einer Afghani- und Thai-Elternpflanze herausgebracht; eine mittelgroße, extrem einfach anzubauende Pflanze, mit begrenztem Abstand zwischen den Nodien, wenigen Zweigen und einem großen Hauptstängel. Wenn die Blütenstände wachsen, nimmt ihre Größe um das Doppelte zu, wodurch sich die Lücke zwischen Seiten- und Zentralzweigen weiter vergrößert. Sie wurde speziell für den Innenanbau unter Lampen selektiert und bringt nach einer sehr kurzen Blühphase reichlich Ertrag.
Das Sativa/Indica-Verhältnis ist 50/50. Mindestens zwei oder drei verschiedenartige Phänotypen können in ein und demselben Garten auftreten, mit deutlichen Unterschieden hinsichtlich der Farbe, Anzahl der Griffel, des Geruchs und der Endfarbe des Marihuanas nach dem Trocknen. Indica-Merkmale sind deutlich zu erkennen: die große Menge dicht gedrängter Harztropfen, die sich entlang aller Zweige bilden, und die große markante Hauptknospe. Geschmack und Wirkung ähneln ein wenig einer Afghani, aber die meisten Einflüsse rühren von dem Thai-Elternteil her. Auf den Gaumen schmeckt sie frisch und süßlich, nach Zitrone und Gewürzen. Die Wirkung zwischen Psyche und Körper hält sich in der Balance, ohne dass der Zeiger zu sehr nach der einen oder anderen Seite ausschlägt. Daher eignet sie sich hervorragend zur Entspannung.
Sie gehört auch zu den schnellsten und produktivsten Pflanzen auf dem Markt. Drinnen benötigt sie nur zwischen sieben und acht Wochen bis zur Reife. Draußen kann sie von Ende September bis Anfang Oktober geerntet werden. Der Indoor-Ertrag liegt bei etwa 625 g/m2, der Outdoor-Ertrag kann unter optimalen Bedingungen mehr als ein Kilogramm pro Pflanze erreichen. Ihr niedriges Blatt-Blüten-Verhältnis erleichtert den Beschnitt und verringert die für die Pflanzenpflege aufgewandte Zeit im Vergleich zu pflegeintensiveren Sorten.
Industrial Plant eignet sich besonders für kommerziell orientierte Grower, die hohe Erträge anstreben, ohne dass dies auf Kosten der Qualität geht. Ihr einziges Problem ist die nicht geringe Anfälligkeit gegen Botrytis. In einer sehr feuchten Umgebung könnten sich wegen der großen Blütenstände und ihrer geringen Resistenz gegen Attacken Probleme mit Pilzen ergeben. Um draußen Schwierigkeiten zu vermeiden und möglichst viel aus der Pflanze herauszuholen, empfehlen wir den Anbau in einem gemäßigten oder warmen Klima.

Anbau

Wie alle anderen bisher getesteten Dinafem-Pflanzen keimten sämtliche unserer Industrial Plant-Samen problemlos in ein bis zwei Tagen. Das Wachstum dieser Varietät verläuft uniform und die Anzahl der Sekundärzweige und neuen Knospen ist konstant. Sie benötigt nicht viel Dünger, weder in der vegetativen noch in der Blühphase. Es handelt sich um eine recht kräftige und robuste Pflanze. Die Blühphase ist kurz, daher muss man besonders sorgsam sein, um keine Probleme zu verursachen, denn es steht keine Zeit zur Verfügung sie zu lösen.
Wenn die ersten Wurzeln zum Vorschein kommen, müssen sie in ein Erdsubstrat verpflanzt werden. Nach einer kurzen Zeitspanne, in welcher die Pflanzen in Töpfen von knapp einem Liter heranwuchsen, wird es notwendig, sie in größere Töpfe (mindestens sieben Liter) umzusetzen. Die größeren Töpfe, in denen wir diese Sorte anbauten, hatten ein Fassungsvermögen von 18 Litern, wobei das Endgewicht der einzelnen Pflanzen erheblich voneinander abwich.
Während der ersten zwei Wochen Wuchsphase muss ihnen zwei Mal ein Wurzelstimulator verabreicht werden. In den folgenden zwei bis drei Wochen benötigen die Pflanzen ein oder zwei Mal einen Wachstumsstimulator. Falls das verwendete Erdsubstrat reichlich Nährstoffe enthält, ist für diese Pflanze keine weitere Düngung erforderlich.
Nach etwas weniger als einem Monat – und nachdem wir zuvor Stecklinge entnommen hatten zwecks Selektion einer Mutterpflanze – lösten wir die Blühphase aus. Stecklinge von Pflanzen, die aus verschiedenen Industrial Plant-Samen gewachsen waren, wurzelten ebenfalls schnell und büßten nichts an Vitalität ein. Die entnommenen Stecklinge sind normalerweise gut, aber die Anzahl der Klone, die eine Industrial Plant-Mutterpflanze produzieren kann, ist im Vergleich zu anderen Varietäten geringer.
Wenn sich die Photoperiode der Pflanze verändert, stoppt sie sogleich das Wachstum und der Abstand zwischen den Nodien verkürzt sich. Bald werden die ersten Griffel sichtbar und sie werden immer größer und zahlreicher. Eine geringe Dosis Blütestimulator in der Mitte dieser Phase erhöht die Qualität und Anzahl der Trichome. In wenigen Wochen werden die Blüten steinhart und mit glänzenden THC-Kristallen überzogen sein. In unserem Fall – als die Blüten reif waren, schnitten wir sie ab und brachten sie in den Trocknungsbereich. Die Beseitigung von Düngersalzen zwölf oder fünfzehn Tage vor der Ernte produziert ein Marihuana von schöner Farbe und hervorragendem Geschmack. Wir fanden mehrere Phänotypen vor; innerhalb jeder Gruppe waren alle Individuen ziemlich homogen und folglich fiel uns die Entscheidung schwer, welche wir als Mutterpflanze auswählen sollten.
Der Ertrag ist bei dieser Pflanze die beachtlichste Eigenschaft, wobei er bei einzelnen Pflanzen in 7-Liter-Töpfen mindestens 25 g erreicht und in 18-Liter-Töpfen bis stolze 80 g.
Nach dem Trocknen und Wiegen muss das Gras nur noch probiert werden. Aroma und Geschmack sind mild, mit einem zitrusartigen Nachgeschmack und würzigen Noten, die an Hasch erinnern. Die vielen Trichome, welche die Blütenstände bedecken, machen diese besondere Varietät zu einem geeigneten Kandidaten für die Herstellung aller Arten von Extrakten. Ihre Wirkung ist nicht zu stark, aber angenehm und hält lange genug an; sie erzeugt auch ein wohliges Gefühl zerebraler und physischer Entspannung – daher ist sie ideal um Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen.
Text: TricomaTeam (tricomateam@gmail.com)

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