Außenanbau

Beim outdoor Anbau liegen immer diese Wintermonate dazwischen, die genutzt werden können, um ein geeignetes Stück Land ausfindig zu machen, damit zu beginnen, es zu bearbeiten sowie die Erde anzureichern.

Winter: Beim outdoor Anbau liegen immer diese Wintermonate dazwischen, die genutzt werden können, um ein geeignetes Stück Land ausfindig zu machen, damit zu beginnen, es zu bearbeiten sowie die Erde anzureichern. Organische Dünger brauchen einige Zeit, bis sie sich richtig in die Erde vorgearbeitet haben; der Boden wird dann einige Monate später, wenn die Anbausaison beginnt, im besten Zustand sein. Der Erde wird Zeit gegeben, eine reichhaltige Grundlage für den Start der Pflanzen vorzubereiten. Für jene, die lieber Töpfe verwenden, ist es die richtige Zeit, zum örtlichen Gartengeschäft zu gehen und einige dieser besonders großen Töpfe zu reduzierten Preisen zu bekommen.

Anfang Februar – März:

Ein guter Start ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Wer riesige Pflanzen zu kultivieren beabsichtigt, kann schon mit der Saatkeimung beginnen. Es ermöglicht, unter den Sämlingen die besten auszuwählen – und man bekommt die Zeit, einige Ableger zu entnehmen, so dass man später mehrere identische Pflanzen in den Garten umsetzen kann. Dazu wird eine Leuchtstofflampe gebraucht, aber eine Natriumlampe ist für diese frühe Anbauphase sogar noch besser. Ableger können früh in der Saison entnommen werden, so dass ihnen reichlich Zeit zur Verfügung steht, um groß und stark zu werden, was letztendlich zu besseren Erträgen führt. Es ist die Zeit, um wichtige Entscheidungen zu treffen, sprich, Saatgut und Sorten unter die Lupe zu nehmen und dann zu entscheiden, welche für den Freilandanbau genommen werden. Es ist lebenswichtig, sich über Anbauverfahren und die verschiedenen verfügbaren Cannabiszüchtungen zu informieren.

April:

Dieser Monat markiert für die meisten Outdoor-Grower den Beginn der Saison und für jene die kritische Phase, die ihre Samen noch nicht zum Keimen gebracht haben. Dafür gibt es verschiedene Wege: befeuchtetes Küchenpapier, Steinwollwürfel oder die Samen einfach in die Erde im Topf stecken. Ich persönlich bevorzuge Steinwollwürfel,da die Sämlinge in diesen viel schneller wurzeln (im Vergleich zu anderen Methoden) und ein hoher Prozentsatz gekeimter Sämlinge dabei herauskommt. Die Samen müssen feucht, aber nicht nass gehalten werden, sonst entwickeln sie sich wegen der vorhandenen, zu hohen Feuchtigkeit nicht richtig. Wurzeln lieben die Dunkelheit und im Innern eines Steinwollwürfels ist es zappenduster. Diese Würfel erweisen sich auch als sehr praktisch, wenn die Sämlinge gepflanzt werden. Ich setze einen einzelnen Samen in jeden Steinwollwürfel, anschließend weiche ich die Würfel in Wasser ein, dem ich Wurzelstimulator hinzugefügt habe. Dann stelle ich sie in eine von einer Haube überdachten Anzuchtschale, damit sich Feuchtigkeit entwickeln kann. Das Ganze kommt in einen Schrank, wo die Temperatur bei 25 °C gehalten wird. Im April kann es immer noch ganz schön kalt werden, und Kälte verhindert die Keimung. Nach zwei Tagen sind die Sämlinge 3 cm hoch.

Mai:

Die Sämlinge und Setzlinge haben eine ansehnliche Größe erreicht, sie haben sich in junge Ladies verwandelt. Im Wonnemonat Mai ist es höchste Zeit, diese hübschen Ladies aus dem Schrank zu holen, damit sie gleich den richtigen Eindruck von der Weite draußen bekommen. Im Mai beträgt die durchschnittliche Temperatur tagsüber 20-25 °C, nachts fällt sie im Durchschnitt auf 16-20 °C – und das ist gut für die Pflanzen. Im Mai wird die Sonne richtig warm und unter günstigen Umständen kann es sogar zu einer Hitzewelle kommen. Unter intensiver Sonneneinstrahlung gedeihen die Ladies prächtig.

Juni – Juli:

Maximale Sonneneinstrahlung und es ist voraussichtlich sehr heiß. Die Pflanzen wachsen sehr schnell und beginnen allmählich Bäumen zu gleichen. In dieser Periode ist der wichtigste Aspekt, dafür zu sorgen, dass die Pflanzen für die Ernährung ihrer sattgrünen Blätter zusätzlich Stickstoff erhalten. Ist es nicht unglaublich, dass der mickrige Sämling von einst sich jetzt zu einer stolzen Höhe von fast zwei Metern auftürmt?! Guter Dünger und viel Wasser ist alles, was sie benötigen. Lass' sie nicht austrocknen. Wird es einen Tag versäumt zu wässern, kann die ganze Pflanzung dem Untergang geweiht sein, vor allem wenn es an einem dieser besonders heißen Tage passiert. Bleiben Sie aktiv – faule Anbauer stehen kurz davor, alles zu verlieren.

August:

Der Moment, auf den wir gewartet haben, ist gekommen und die Pflanzen beginnen zu blühen. Es ist Zeit, von Wachstumsdüngern auf Blütedünger umzusteigen. Die Pflanzen brauchen jetzt viel Phosphor und Kalium, weniger Stickstoff. Es ist notwendig, die Nahrungsversorgung unter den extrem hohen Temperaturen aufrecht zu erhalten. Alles wässern mit reichlich Wasser ist immer eine gute Idee, gerade deshalb, weil sich Salze von den Düngern, die der Erde monatelang dazugegeben wurden, ansammeln. Die Töpfe können mit großen Mengen Wasser durchgespült werden. Blattdünger ist in dieser Zeit ebenfalls notwendig. Seien Sie wachsam wegen Blattfäule und beseitigen Sie ggf. sofort die befallenen Blätter, damit sich kein Schimmel bilden kann. Das Ende ist in Sicht.

Ende September – Ende Oktober:

Der lang erwartete Augenblick nach Monaten schweißtreibender Arbeit ist gekommen und es ist Zeit, mit der Ernte zu beginnen! Riesige, kompakte Blütentrauben, die vor Kristallen funkeln und die Pflanze von oben bis unten bedecken, langsam reifend! Die beste Zeit für die Ernte ist nicht, wenn die Sonne noch scheint. Lassen Sie die Pflanzen die Sonne so lange wie möglich genießen und so lange, bis sich mindestens 80 Prozent der Haare verfärbt haben. Sieht es danach aus, als wird es ein paar Tage regnen, ernten Sie sofort oder bringen Sie die Töpfe rein. Also – niemals am Tag nach einem Regen ernten, weil sich die Blütenstände mit zu viel Feuchtigkeit vollgesogen haben. Was jetzt noch zu tun bleibt – einige Stunden damit zubringen, die Blätter abzuschneiden und dann die Blütenstände einfach zwei Wochen trocknen lassen. Dann ist die Zeit gekommen zum Krümeln, Drehen, Anzünden und Genießen!

Jedes Jahr aufs Neue!

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