In einer Hamburger Polizeikaserne wird Weed angebaut.

Das berichtete jetzt die Tageszeitung TAZ. Biologen der Kriminaltechnischen Untersuchung growen höchst offiziell, um herauszufinden, welche Sorten welcherlei Erträge bzw. THC-Gehalte erbringen. Damit wolle man gebustete Grower und deren Vorhaben besser einschätzen, Strafen gezielter verhängen können. Und so sprießt in der Polizeikaserne in Hamburg-Alsterdorf der Hanf. Dabei forschen die Wissenschaftler mit verschiedenen Growmethoden, beispielsweise mit unterschiedlicher Düngemittel- und Wasserapplikation und unter dem Einfluss verschiedener Lichtregimes. Wieso die Polizei solche Testreihen selber durchführt und nicht etwa ein wissenschaftliches Institut damit beauftragt, dürfte sich mancher fragen. Die Antwort liegt nah: Weil die Polizei Narrenfreiheit genießt. Oder um es etwas eleganter auszudrücken: Landes- und Bundesbehörden benötigen keine Genehmigung, um derartige Forschungen durchzuführen. Auch Cannabisaktivist Sreffen Geyer kommt in dem Artikel der TAZ zu Wort. Geyer sieht in der Polizeitaktion nicht nur keinen Sinn, sondern er wittert einen eklatanten Nachteil für alle betroffenen Grower. Immerhin ermitteln die Wissenschaftler unter optimalen Bedingungen die THC-Werte eines bestimmten Strains: Wenn nun jemand lediglich für den Besitz von Cannabis-Saatgut und Gärtnereibedarf verurteilt wird, aber womöglich ein fatal übler Grower ist, so kann er wahrscheinlich die von den Biologen erzielten Cannabinoidwerte gar nicht erreichen. Und würde letztlich für etwas verurteilt werden, was er gar nicht getan hat. Der ganze Artikel der TAZ ist hier zu finden: https://www.taz.de/Drogen-unter-Aufsicht/!86789/

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