Grundkurs Cannabis-Growing (3)

Die Geschichte des Cannabis in Europa
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Grundkurs Cannabis-Growing: Schädlinge, Strains und Ernte

In diesem letzten Teil unseres Grundkurses fürs Cannabis-Growing geht es um Schädlinge und deren Bekämpfung, um die verschiedenen Strains und um die Ernte des Grases.

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Und was ist mit Schädlingen?

Es gibt zahlreiche tierische Schädlinge, die Cannabispflanzen schädigen und Grower zur Verzweiflung bringen können. Ob es sich um Thripse, Blattläuse, Wollläuse, Weiße Fliegen, Rote Spinnen oder welchen Schädling auch immer handelt, stets sind die betroffenen Gewächse in großer Gefahr. Es empfiehlt sich daher eine gute Prophylaxe im Vorfeld oder bei akutem Befall der Einsatz von händischen Maßnahmen oder Nützlingen, um diesem Problem Herr zu werden. Nützlinge sind Insekten, die sich von den Pflanzenschädlingen ernähren, dabei aber die Gewächse selbst nicht beschädigen.

Nützliche Organismen zur Schädlingsabwehr

Bakterien und Pilze sind gefürchtete Organismen, die im schlimmsten Fall einen ganzen Grow zerstören können. Allerdings ist das nur die eine Seite der Medaille, denn es existieren auch Pilze und Bakterien, die unsere Cannabispflanzen vor schädlichen Einflüssen schützen, so zum Beispiel diverse Bacillus- und Streptomyces-Arten und weitere. Diese nützlichen Organismen können käuflich erworben und zur Bekämpfung ihrer destruktiven Artgenossen eingesetzt werden.

Welcher Strain für welchen Zweck?

Es existieren unzählige Cannabis-Strains – und es werden monatlich mehr. Dabei gibt es heutzutage Cannabis für so gut wie alle Zwecke: Manche wollen psychoaktive High-End-THC-Pflanzen ernten, andere bauen Cannabis an, um anschließend Blüten mit reichlich Cannabidiol (CBD) zu erhalten, und wieder andere stehen auf ein ausgewogenes Verhältnis an Cannabinoiden. Der Grower muss sich vor dem Anbau entscheiden, welches Ergebnis er anstrebt und kann aus der Vielzahl an angebotenen Sorten auswählen, welche Strains seinem Ideal entsprechen.

Das Beste zum Schluss: die Ernte von Cannabis

Wenn nach Ablauf des Höhepunkts der Blütezeit der Reifeprozess bei Cannabispflanzen läuft, verfärben sich die aus den Blüten sprießenden Narben (zeigen sich als dünne Fäden). Wenn etwa die Hälfte bis Dreiviertel der Narben eine dunklere Farbe annehmen, ist der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) auf seinem maximalen Level angekommen. Der Grower verwendet im Idealfall ein Mikroskop, um sich diese Verfärbung anzuschauen. Die Trichomen ändern dann ihre Farbgebung von hell nach karamellfarben. Dies ist der beste Zeitpunkt, die Pflanzen abzuernten. Wird vorher geerntet, zum Beispiel aus Ungeduld oder Unwissenheit, sind die Inhaltsstoffe der Pflanzen noch nicht voll ausgebildet. Automatic-Strains machen es dem Grower ein wenig leichter, denn diese sind nach Ablauf einer bestimmten Zeit erntereif. Die Blüten sollten trotzdem gewissenhaft untersucht und kontrolliert werden.

Hier geht es zu Teil 1 unseres Grundkurses
Hier geht's zu Teil 2 des Grundkurses
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