Selfmade-Hasch aus Ernteresten

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Aus Ernteresten lässt sich mit wenig Aufwand Selfmade-Hasch herstellen

Aus Ernteresten lässt sich auf verschiedene Art und Weise ganz wunderbar Selfmade-Hasch herstellen. So können die wertvollen Trichome zum Beispiel von Blättern und Trimm getrennt werden, indem man sie einfach absiebt. Das ist allerdings, je nach Material, recht mühsam und auch nicht maximal ergiebig, so dass sich die Herstellung von Water- oder Ice-Hasch anbietet.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, schon über einem Sieb (zum Beispiel über einem sogenannten Worktable oder mit Hilfe eines Mikronsieb-Systems, wie z. B. dem bekannten „Tan Tam“) die Buds zu trimmen. Während dieser Arbeit – also dem Maniküren der Blüten, bei dem die Blätter rund um die Buds entfernt werden – fallen schon viele Trichome herunter und wären, ohne untergelegtes Siebsystem, vermutlich verloren oder zumindest von all den Grünabfällen, die sich zwangsläufig mit auf dem Arbeitstisch befinden, verunreinigt.
Mit Mikronsieben sammelt man die Harzköpfchen, die im Fachjargon auch Skuff genannt werden. Ein gutes Beispiel, um sich das vorzustellen, wenn man es noch nie gesehen hat, sind die dreiteiligen Grinder, die am unteren Ende ein Skuff-Fach haben, in das die Harzdrüsen der gegrindeten Buds hineinfallen. Solche Siebe, auch mit größeren Flächen, lassen sich relativ leicht selber herstellen. Entweder man bedient sich dafür eines käuflich zu erwerbenden Siebs oder Mikrontuchs, das man auf einen einfachen Rahmen aufspannt. Manche nehmen aber auch die Nylonstrümpfe der Partnerin, um daraus ein feinmaschiges Sieb zu basteln. Beides funktioniert.
Über solchen Sieben kann man nun, wie erwähnt, direkt die Trimmarbeiten machen, aber es klappt auch, die Ernteabfälle nach dem Maniküren manuell abzusieben. Dazu werden die Pflanzenteile (Blätter, Trimm, Miniblütchen) auf dem Sieb entweder nur geschüttelt (das ist die schonendere Variante, bei der am wenigsten Verunreinigungen entstehen), oder aber sie werden abgerieben (wobei bei dieser Technik einiges an grünem Pflanzenmaterial mit ins Hasch gerät).
Die gesammelten Trichome können anschließend getrocknet und in Puderform verwendet oder aber zu Haschischklumpen oder -platten von guter Qualität veredelt werden.
Wie oben schon erwähnt, ist das Sieben des Pflanzenmaterials eine Technik, bei der leicht Trichome verloren gehen oder auch mit Vegetationsresten verunreinigen (was dann ein „krautigeres“ und häufig auch grüneres Haschisch ergibt). Eine bessere und ergiebigere Methode ist deshalb das Verfahren des Water- oder Ice-Hasch-Herstellens. Hierfür gibt es bezahlbare kommerzielle Systeme, die aus verschiedenen Beuteln mit Siebfunktion bestehen (so genannte Bubble Bags, weshalb das Hasch auch Bubble Hasch genannt wird). Die kommen schlicht in einen oder zwei Eimer – je nach Vorliebe lassen sich Techniken mit einem Eimer und grob siebendem Beutel und einem Eimer, in dem die anderen Siebgrößen ihre Arbeit verrichten, anwenden –, die dann mit Wasser und Eis aufgefüllt werden. Mit dazu kommen die zuvor für mehrere Tage eingefrorenen Pflanzenteile (exklusive der groben und harten Stengel, die womöglich die Bubble Bags zerstören würden), deren Harzdrüsen wir extrahieren wollen.
Das Ganze wird anschließend mit einem elektrischen Mixer verrührt. Das Eis sorgt nun dafür, dass die Trichome vom gefrosteten Pflanzenmaterial abbrechen und ins Wasser gespült werden. Dann werden die Harzdrüsen in bzw. von den Bubble Bags mit verschiedenen Maschengrößen gesammelt, wobei der engmaschigste Beutel das feinste Haschisch hervorbringt und so weiter. Das Prinzip dürfte den meisten bekannt sein. Wasser- bzw. Ice-Hasch ist mit das beste Hanfharzprodukt, was wir hierzulande aus Cannabis herstellen können.
Es wird den einen oder anderen wundern, welche Mengen Haschisch man aus den vermeintlichen Abfällen zu produzieren in der Lage ist. Wer keine Lust auf oder Zeit für Bastelarbeiten hat oder handwerklich nicht so geschickt ist, der kann auf eines der im Handel erhältlichen Fertigsysteme zurück greifen. So sind z. B. die bekannten und beliebten Systeme der Niederländerin Mila Jansen – das sind der Pollinator und der Ice-O-Lator – ganz besonders zu empfehlen.
Schließlich ist da noch das Scheren-Haschisch, das nach dem Maniküren der Buds an den Klingen unseres Schneidwerkzeugs kleben bleibt. Diese Harzrückstände lassen sich ganz urtümlich und ohne jeden Extraktor sammeln: Man kann sie nämlich einfach mit einer anderen Klinge gut abschaben und zu kleinen Kügelchen formen. Mit der Zeit und je nach Masse der Ernte kann aus einem winzigen Kügelchen ein ansehnliches Stück Dope resultieren.

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