Hanf auswildern! – Neue Potenz im Freiland gewinnen

Hanf auswildern! - Neue Potenz im Freiland gewinnen
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Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit entstand der Hanf unabhängig zum Menschen und wurde also nicht als künstliche Kreuzung aus anderen Pflanzen erschaffen. Damit ist der Hanf imstande, unabhängig zum Menschen zu überdauern. Noch heute gibt es Regionen, in denen Hanf wild wächst und sich immer wieder selber aussät.
Mit dem Marijuana-Verbot in den USA werden oder wurden in diesen zugleich Tausende Menschen jedes Jahr dafür abgestellt, in der Wildnis wild gewachsenen Hanf zu jäten, bevor dieser sich erneut aussäen kann. Dass diese Bemühungen über Jahrzehnte praktisch ergebnislos blieben, beweist doch, dass auch einige der heutigen Hanfsorten für den Wildwuchs taugen.
Selbst wenig geeignete Sorten können bestehen, wenn sie die ersten Jahre überstehen, da sie sich mit jeder neuen Generation an die äußeren Bedingungen anpassen. Die Pflanzen mit den besseren Eigenschaften haben die größeren Chancen, im Herbst ihre Samen zu verstreuen. Mit genau diesen Samen geben sie ihre Eigenschaften weiter und aus der nächsten Generation reifen die besser angepassten Pflanzen.

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Lasst den Hanf frei!

Es gibt wirklich einige, die gerade zur Erntezeit durch die Böschungen streifen und hoffen, dass sie irgendwo einem Outdoor-Grower zuvorkommen. Für die Vögel wäre es schade, wenn versamte Pflanzen nicht mehr reifen, da sie die Samen aus den noch stehenden Pflanzen gerne aus den Blüten picken. Hanf säen und verwildern ist damit auch Vogelfütterung und Vogelschutz.
Zumindest in Deutschland ist der Hanfanbau und damit auch die Aussaat von Hanf genehmigungspflichtig. Wer den Hanf nicht als Landwirt auf seinen Feldern anbauen und für die Verwertung ernten will, wird solch eine Genehmigung nicht erhalten. Damit soll natürlich keiner Hanf aussäen, der es nicht darf. Aber warum würde das unabhängig zu den Vögeln Sinn machen? Weil der kastrierte oder auch hochpotente Hanf sich in freier Natur nach einigen Jahren normalisiert. Der THC-Gehalt würde sich neu einpendeln. Die Pflanzen würden vermutlich irgendwann wieder bei ca. 6 % THC-Gehalt landen, wobei der CBD-Gehalt möglicherweise ähnlich hoch liegen würde.
Die Hanfpflanzen wären mit ihren Blüten leider versamt. Das bedeutet, dass man erst einmal die Samen herausschütteln müsste und dann den dabei entstehenden Staub mit all seinen Kristallen oder die Blütenreste als leichtes Marijuana rauchen kann. Es sollen in keinem Fall die Samen mitgeraucht werden, da diese Pflanzenöle enthalten. Hanfsamenöl ist weniger hitzebeständig als andere Öle und bildet durch die Hitze schneller krebserregende Stoffe. Zudem ist es kein Vergnügen, Hanfsamen zu rauchen.
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Wenn der Hanf sich gegen die Vegetation durchsetzen kann.

Eine Pollinatortrommel wäre geeignet, damit die Kristalle von der restlichen Blüte getrennt werden, um mit dem Staub aus Kristallen Haschisch zu pressen. Auch bei der Eiswasser-Methode wäre es nicht weiter schlimm, wenn die Blüten mitsamt der Samen verarbeitet werden. Mit einem modernen Extraktionsgerät kann aus diesem Material allerdings auch ein potentes BHO, z.B. Wax, Shatter oder Rosin, hergestellt werden, womit der Wirkstoffgehalt pro Gramm weit höher ausfallen würde. Bei der Herstellung von Rosin durch Heizplatten sollen die Samen bei einer hohen Temperatureinstellung zur Sicherheit hinterher nicht mehr verwendet werden, bis 140 Grad sollte es jedoch unproblematisch sein.
Anstelle des Rauchens kann aber auch gebacken und danach gegessen werden. Ob man zuerst eine Hanfbutter macht, um die Cannabinoide herauszulösen oder die Hanfblüten über ein oder zwei Nächte in Butter einlegt und dann mit der ganzen Pampe backt: Ein paar Samen würden hier keinen Schaden zufügen, wären sogar noch gesund, solange nicht bei zu hoher Temperatur gebacken wird. Ob das Backen mit der Hanfbutter oder den eingelegten Blüten potenter ist, kann hier leider nicht gesagt werden. Hanfbutter herzustellen ist mit etwas Arbeit verbunden und es sollte ein funktionierendes Rezept dazu vorhanden sein und genau befolgt werden.
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Sät sich Hanf einige Jahre selber aus, hat er wieder THC.

Zurück zum Auswildern: In dem Moment, in dem sich der Hanf selber aussät und im Folgejahr wieder hochkommt, müssten nur noch einige Jahre abgewartet werden, um einen ursprünglicheren Hanf ernten und verarbeiten zu können. Angenommen, jemand würde aus diesem oder einem anderen Grund Hanf auswildern wollen: Wie genau macht er es denn richtig? Dazu muss man sich erst einmal die Hanfpflanze ansehen. Diese keimt aus einem Saatkorn und braucht guten Boden, Wasser, Luft und Sonne. In einem Wald, einer Böschung oder in ähnlichen Situationen braucht man wegen Lichtmangels gar nicht erst säen. Landwirtschaftliche Nutzflächen scheiden ebenfalls aus, da der Bauer den Hanf nicht wachsen lassen würde. In Industriegebieten oder dicht besiedelten Regionen wäre es ebenfalls schwierig, da doch jemand es sehen und alles vernichten könnte. Es müsste also eine niedrig bewachsene Brachlandfläche sein, die über guten Boden und genug Wasser verfügt, die aber so abgelegen ist, dass nicht einmal der Jäger oder Besitzer sie findet. An dieser Stelle lautet die Frage: Gibt es überhaupt solche Flächen in Deutschland?
Es gibt natürlich auch einige Grundbesitzer, die verwinkelte Ecken haben, wo auch keiner hinkommt. Wird der Hanf dennoch irgendwann gefunden und wäre noch illegal, müsste man es jedoch erklären können, von allem nichts gewusst zu haben. Könnte man das als dieser Grundbesitzer? Und auch nach der Legalisierung lautet die Gefahr weiterhin, dass jemand anderes beim Ernten der schnellere ist. Es gibt immerhin auch Personengruppen, die mit dem LKW kommen und selbst eine größere Fläche über Nacht ernten können. Das allergrößte Problem lautet also, eine geeignete Fläche zu finden. Wer diese gefunden hat, kann säen.
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Nutzhanfsamen: erst die Keimkraft prüfen.

Wie genau sät man denn Hanf? Dort, wo Hanf wild wächst, wächst er meist sehr dicht beieinander und erstickt andere Pflanzenarten. Aus diesem Grund hat es also Sinn, eine Sorte zu wählen, die hoch wächst. Nach dem Aufgehen besteht in gewisser Weise ein Wettlauf mit der Zeit: Was schneller Höhe gewinnt, steht nicht im Schatten und kann Früchte bilden. Der Hanf wäre also dicht zu säen. Optimal wäre es, ihn niedrig in den Boden einzubringen. Bei Tausenden Samen wäre das jedoch schwierig, womit besser Zehntausende Samen auf der Fläche verteilt werden, um dann vielleicht noch mit einer Gartenhacke etwas herumzuhacken, womit das ein oder andere Korn unter der Bodenkrume landet. Man könnte bei einem lockeren Boden auch mit einem Spaten etwas Boden ausheben und auf der Fläche verstreuen. Aber selbst ohne diese Maßnahmen werden mit Glück einige Samen aufgehen und sich durchsetzen. Man könnte sogar versuchen, im Spätherbst zu säen, womit die Samen mehr Zeit haben, in den Boden einzugehen. Ansonsten wäre der April oder Mai eine gute Jahreszeit zum Aussäen. Zuvor wäre zur Sicherheit die Keimkraft der Samen zu prüfen. Ob so oder so: Selbst unter guten Bedingungen werden mit dieser Technik vermutlich weniger als 10 Prozent der Samen wirklich eine Pflanze bilden.
Weiterhin wichtig ist selbsterklärend, dass ein Strain gewählt wird, der für den Outdooranbau geeignet ist und früh genug reift. Viele Kunstlichtstrains fallen also direkt raus, auch wären die Kosten für das Saatgut erheblich. Man könnte eine geeignete potente Sorte deswegen besser einmalig selber unter Kunstlicht oder im Gewächshaus vermehren, um eine genügende Menge Saatgut zu erhalten. Ein Kilo sind ca. 60.000 Samen, so wie die versamte Pflanze von einem Quadratmeter unter sehr guten Bedingungen über 100 Gramm Saat bringen kann. Warum nicht billigen Faserhanf wählen, wenn das Ziel ist, dass die Pflanzen sich über die Jahre hinweg normalisieren? Wer hochpotentes Marijuana auswildert, der hat bei Gelingen nach ein paar Jahren doch auch nur noch um ca. 6 % THC in den versamten Blüten. Weiterhin muss es erst einmal klappen und auch unentdeckt bleiben.
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Versamte Blüte.

Die ersten paar Jahre sind entscheidend, da der ausgewilderte Hanf sich erst einmal auf einer größeren Fläche oder innerhalb einer größeren Lichtung ausbreiten und die andere Vegetation unterdrücken müsste. Wenn er erst ein oder zwei Jahre die ganze Fläche zuwuchert, erstickt er die vormals wachsende Vegetation und hat es in den kommenden Jahren um so leichter. Es könnte also helfen, wenn man in den ersten Jahren im Juni schaut, dass nicht doch andere Pflanzen den Hanf in den Schatten stellen. Man sollte sich dabei natürlich nicht beobachten lassen, da die besagten Vögel einem sonst die ganze versamte Ernte rauben.
Wenn eine geeignete Stelle gefunden wurde, dann wäre es in jedem Fall einen Versuch wert. Vermutlich wird es in den meisten Fällen jedoch nicht klappen. Der Boden ist vielleicht nicht gut oder auf diesem wachsen andere Pflanzen doch besser und schneller. Oder es findet jemand die Stelle und vernichtet alles. Solange es nicht erlaubt ist, Hanf einfach so zum Anbau zu verstreuen, kann man mit Pech auch einen Anwalt benötigen. Aber wenn es klappt, dann hat man jedes Jahr zur gleichen Jahreszeit Ende September oder im Oktober ein mildes Outdoor-Marijuana als versamte Ernte für sich. Und sobald es legal ist, braucht man sich auch nicht mehr große Sorgen machen, dass es im Ernstfall schlimm laufen würde. Denn ganz allgemein könnte einen auch einfach der Grundbesitzer belangen, wenn man auf seinem Grund irgendwelche Pflanzen auswildert oder erntet. Im Normalfall wird man jedoch nur mit Verwarnung des Platzes verwiesen.
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Würde sich diese Stelle eignen?

Es ist in jedem Fall mal was anderes, durch die Wildnis zu laufen und nach versteckten Plätzen für die Verwilderung von Hanf zu suchen. In den ersten Jahren kann man sogar zur gefährlichen Erntezeit daheim bleiben, da der Hanf sich zuerst „normalisieren“ und damit wieder THC-haltig werden soll. Selbst wenn er dann schon wieder legal und überall erhältlich wäre: Sonnenlicht ist und bleibt billiger!
Robert B.

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