5 Top-Tipps zur Bewässerung von Cannabispflanzen

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Nach dem Kauf aller Töpfe, Lampen, der Erde und des Düngers, und nachdem das Growzelt aufgebaut worden ist, müssen wir nur noch die Samen zum Keimen bringen und einfach die Pflanzen häufig bewässern bzw. gießen. Das ist vielleicht leichter gesagt als getan, denn es gibt viele Variablen, die berücksichtigt werden müssen. Nachfolgend meine 5 wichtigsten Tipps zum Bewässern/Gießen der Cannabispflanzen und wie Sie das Beste aus Ihrem Anbau herausholen.
Tip 1 – Häufigkeit Einer der Gründe, warum die Betreiber von kommerziellen Hydrokulturen, die entweder Cannabis oder Obst und Gemüse anbauen, so viel Erfolg haben, liegt in der Häufigkeit der „Fütterung“. Dies bezieht sich nicht auf die Menge der Nährlösung, die die Pflanzen erhalten, sondern auf das geregelte, beständige Versorgungsprogramm, an das sie sich gewöhnen. Pflanzen reagieren immer viel besser auf einen geregelten Düngezyklus als wenn sie sich immer nach dem Ermessen des Growers richten müssen. Die Einhaltung fester Versorgungszeiten und der konstanten Menge an Nährlösung oder einfachem Wasser ist eine Möglichkeit, um sicherzustellen, dass die Pflanzen nicht überwässert werden. Man kann, abhängig von der Temperatur, im Anbauraum die günstigste Zeit zum Bewässern/Gießen wählen. bewässerung-von-cannabispflanzen Mein Top-Tipp an dieser Stelle: In eine Wasserpumpe, eine Zeitschaltuhr und die Einrichtung von Tropfleitungen/Tropfringen um die Pflanzen herum investieren. Dies ist nicht nur eine ausgezeichnete Methode für diejenigen, die sich für eine strikte “Nur-Wasser-Bio-Diät” entschieden haben, sondern es bedeutet auch, dass der Grower nicht persönlich anwesend sein muss – und die Zeitschaltuhr lässt sich so einstellen, dass bei Bedarf mehrmals täglich eine bestimmte Menge Wasser abgegeben wird. Tipp 2 – Gieß-/Bewässerungszeiten  Nun, mit einem besseren Verständnis ausgestattet, wie wichtig die Häufigkeit der Bewässerung ist, sollte man als nächstes über die Bewässerungszeiten nachdenken. Diese können je nach verwendetem Substrat variieren. Zum Beispiel haben Erde, Kokosfaser, Steinwolle, Mapito, Hydroton alle unterschiedliche Puffer-, Drainage- und Wasserrückhalteeigenschaften. Es ist sehr wichtig, die richtige Wassermenge für die Cannabispflanzen herauszufinden, da diese zunimmt, je reifer sie werden. Wer in Erde anbaut und nur Wasser gießt oder zudem einen einfachen, auf Melasse basierenden Dünger verabreicht, für den ist einmalig Gießen bis es unten durchtropft die Standardmethode. Diejenigen, die mit Kokosmischungen arbeiten und sich in die Welt der Hydrokultur wagen, werden davon profitieren, wenn den Pflanzen 2-3 Mal am Tag unter 18/6 und 3-5 Mal unter 12/12 Nährlösung verabreicht wird. Mein Top-Tipp hier: Eine Stunde nach dem Einschalten und 2-3 Stunden vor dem Ausschalten der Lampen bewässern/Nährlösung zuführen. Nachdem der “Fütterungszyklus” eingestellt ist, wird man die optimalen EC-Werte herausfinden und wozu die Pflanzen befähigt sind. Jede Sorte ist anders, also erwarten Sie nicht, dass eine so hungrig ist wie andere, und machen Sie sich mit den angebauten Sorten vertraut. Tipp 3 – Trockenperioden fördern  Dass Trockenperioden in der Natur auftreten, ist völlig normal, und wenn sie sich im Anbauraum ereignen, ist dies nicht immer eine schlechte Sache. Trocknet das Kultursubstrat aus oder lässt man es absichtlich zu, wird das Wurzelwachstum in der Tat erheblich stimuliert, da Wurzelhaare in trockener Erde nach Feuchtigkeit suchen. Eingeschobene Trockenperioden fördern nicht nur das Wurzelwachstum, sondern gewährleisten auch eine gute Bewässerung der Pflanzen, da sie zu keinem Zeitpunkt überwässert werden oder die Nährstoffaufnahme blockiert wird. Manche Grower, die Kokos benutzen und Tropfbewässerung anwenden, können entweder mehrmals täglich in kleinen Mengen bewässern oder alle 48 Stunden einmal reichlich mit Wasser fluten, je nachdem, wie schnell das Kultursubstrat austrocknet. bewässerung-von-cannabispflanzen Mein diesbezüglicher Top-Tipp: Trockenperioden mit einer Länge bis zu einem Tag fördern. Wer nicht die Kunst beherrscht, mit hohen EC-Werte bei der Tropfbewässerung umzugehen, läuft Gefahr, die Pflanzen zu überwässern, die Wurzeln zu belasten, schädliche Bakterien (die eine nicht sauerstoffhaltige Umgebung bevorzugen) zu begünstigen, obendrein aerobe Bakterien (die gute Kraft, deren Anwesenheit erwünscht ist) abzuschrecken. Tipp 4 – Stets Enzyme verwenden  Eines der wichtigsten Dinge, die ich gerne tue, wenn ich zu Hause anbaue, ist der Gebrauch von Enzymen. Die Aufgabe der Enzyme besteht darin, jegliches Substrat zu zerlegen, die Wurzelzone und das Pflanzmedium vollständig zu reinigen. Durch die Kombination von Enzymen mit der Nährstofflösung wird das Aufspalten und die Aufnahme von Nährstoffe sehr beschleunigt und eine optimale Gesundheit der Pflanzen bewirkt. Enzyme sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, das Pflanzmedium zu reinigen, und falls sie von Anfang bis Ende verwendet werden, können Rückstände von Düngersalzen schwerlich übrigbleiben, insbesondere wenn die Enzyme während der 14-tägigen Phase des Durchspülens zum Einsatz kommen. Mein Top-Tipp hier: Bei der Zubereitung einer Nährlösung mehrere Enzymmarken verwenden. Ich persönlich verwende gerne eine Kombination aus Powerzyme von HESI, Cannazyme von Canna und Sensizym von Advanced Nutrients mit jeweils 3 ml pro Liter. Während der letzten 14 Tage Spülung erhöhe ich die Dosis auf 5 ml pro Liter jedes Enzyms, wobei nur einfaches Wasser verwendet wird. Tipp 5 – EC und pH überprüfen  Als Grower-Neuling kann man leicht in die Falle tappen und glauben: Je mehr Nährstoffe hinzugefügt und verabreicht werden, umso viel besser und ertragreicher wird die Pflanze. In Wahrheit wirkt sich dieses Vorgehen nur negativ auf das Endergebnis, die Blüten, aus, führt zu einem kratzenden, unangenehmen Rauch, der einen bei jedem Atemzug husten lässt. Wichtiger ist, dafür zu sorgen, dass der pH-Wert Ihrer Wasserquelle genau richtig ist und die EC-Werte weder zu hoch noch zu niedrig sind. Mein Top-Tipp: Einen pH- und EC-Teststift kaufen und darauf achten, dass beides digital angezeigt wird. Die Nährstoffaufnahme einer Cannabispflanze wird weitgehend durch den pH-Wert der Wasserquelle bestimmt und dies kann den Unterschied zur Nährstoffblockade machen.

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