Mokum’s Tulip

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Samenbank - Dutch Passion
Sorte - Fem Mokum’s Tulip (Gelato x Sherbet)
Lampen - SANlight Q5 210W LED
Pflanzmedium - Plagron Bat Guano Mix, Guanokalong Complete Mix
Topfgröße - 10-Liter-Stofftopf
Dünger - Cannazyme, Hesizyme, Sensizyme 3ml pro Liter
Vegetative Phase - 21 Tage

Woche 1 – Dies wird ein Bio-Anbau, bei dem nur SANlight 210W LEDs verwendet werden. Der Düngezeitplan sieht vor, jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag eine nur aus Wasser und Enzymen bestehende Lösung zu verabreichen. Das Pflanzmedium ist von Plagron, es ist ihre vollständige Fledermausguano-Mischung. Ich habe noch ein pulverisiertes Produkt von Guanokalong namens Complete Mix beigemischt.

Meine feminisierten Samen werden bei Zimmertemperatur in einem Glas Wasser zum Keimen gebracht und die Bio-Erdmischung ist zum Einpflanzen bereit. Mit einem Zahnstocher steche ich in das feuchte Medium und mache ein 2 cm tiefes Loch, um den Samen mit der Pfahlwurzel nach unten hineinzulegen. Nachdem er vorsichtig bedeckt wurde, stelle ich den 10-Liter-Stofftopf in das Growzelt.

Die Temperatur im Inneren des Growzeltes beträgt durchschnittlich 23 ℃, und mit meinem Luftbefeuchter im Zelt kommt die relative Luftfeuchtigkeit auf fast 65%. Es dauert nur 3 Tage, bis ich einen Satz kleiner Blätter sehe, der aus dem Pflanzmedium schießt. Es ist geplant, der Pflanze nur enzymreiches Wasser zuzuführen, damit sie die Nährstoffe langsam und in natürlicher Weise aufnehmen kann.

Nach 14 Tagen Wachstum unter 18/6 war die Pflanze auf eine Höhe von etwa 15 cm gewachsen und begann die Merkmale des Gelato-Blattmusters zu zeigen. Ihr Stängel wuchs recht dünn, wurde schnell abgehärtet durch das ständige Hin-und-her-Schwanken, das durch meine Schwenkventilatoren verursacht wurde. Ich düngte weiterhin mit 3 ml pro Liter jedes einzelnen Enzymprodukts, d.h. insgesamt 9 ml pro Liter.

Nach 21 Tagen entwickelte sich an jedem Internodium ein kleinerer Bewuchs, der sich alle zwei Zentimeter “stapelte”. Aus den ersten Anzeichen ließ sich schließen, dass Mokum’s Tulip eine buschige Pflanze mit vielen Trieben wird. Mein Plan war, am Ende von Woche 4 ihre Spitze abzuschneiden, damit die Struktur buschiger wird und die Pflanze am Ende kleiner ist. Temperatur und Luftfeuchtigkeit in meinem Zelt lagen immer noch im idealen Bereich von 23,5 ℃ und 60% Luftfeuchtigkeit.

Tag 35 und ihre Höhe betrug 42 cm. Der Stängel ist hart geworden und wird schön dick, das Zelt beginnt sich zu füllen. Vom Aussehen her ist die Pflanze üppig, zeigt ein kräftiges Grün, wobei Neuaustriebe geradezu explosionsartig aus jedem Internnodium wuchern. Ich nehme mir jetzt die Zeit, die untersten Teile jedes Seitenzweigs zu beschneiden und die Triebspitze abzuschneiden. Ich tue dies jetzt, um unerwünschte Streckungsphasen zu vermeiden und damit die Seitenzweige fette und kompakte Blütenstände produzieren können.

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Die Blüten waren steinhart und sehr geschichtet

Nach 42 Tagen ist die Wuchsstruktur buschig, aber unten einwandfrei, und die Pflanze hat nach dem Abschneiden der Endknospe nun eine Höhe von 48 cm. Das Gießen geschieht wie bisher, d.h. ich gieße eine Stunde nachdem die Lichter angegangen sind, um mich überzeugen zu können, dass das Wachstumsmedium zu diesem Zeitpunkt völlig trocken ist, bevor ich so lange gieße, bis Wasser unten abläuft. Wenn man den Stängel reibt, ist ein deutliches zitroniges Sherbet-Aroma wahrzunehmen, und jetzt bin ich sehr gespannt, welche Terpene sie während der Blühphase freisetzt.

Blühphase – 50 Tage

Ich stelle meine Zeitschaltuhr auf 12 Stunden An/12 Stunden Aus ein, und jetzt beginnt die Blühphase. Die einzige Nachbesserung, die ich zu diesem Zeitpunkt vornehme, besteht darin, dass ich einen Oberflächendünger, das Guanokalong Pulver Complete Mix, zugebe. Es riecht schon ein wenig, also aufpassen, dass nicht zu viel gegeben wird, um zu vermeiden, dass sich ein seltsamer Geruch im ganzen Haus verbreitet.

Die Wuchsstruktur dieser Pflanze wird nun gleichmäßig, auf mehreren Zweigspitzen bilden sich in gleicher Weise Blütenknospen. In den ersten 7 Tagen der Blühphase haben sich die Pflanzen beträchtlich gestreckt und wachsen nun über alles in meinem Zelt hinaus. Nach der zweiten Woche ist sie bei einer Höhe von 93 cm angekommen und somit fast doppelt so groß geworden; wenn man bedenkt, dass ich sie “geköpft” habe, und sie ist jetzt trotzdem die größte Lady im Raum…

Ich nehme sogar eine Schnur und binde ihre höchsten Spitzen nach unten, um einen möglichst gleichmäßiges Blätterdach zu schaffen und zu vermeiden, dass die Blütenknospen zu dicht an die Lampe heranwachsen. In Woche 3 produzierte sie fette Griffel und bildete extrem schnell Vorblüten. Ich konnte nicht glauben, wie schnell sie blühte, und in der 4. Woche stapelten sich die Calyxe und produzierten Ladungen von noch mehr Vorblüten.

Die Struktur der Blütenknospen war sehr dick und kompakt, sie wuchsen in Formationen an jedem Internodium. Was mich wirklich beeindruckte, ist, wie die unteren Blütenknospen genauso wie die oberen wuchsen.

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Eine schnell blühende, mit Terpenen vollgepackte Hybride

Nach Woche 5 bildet sich sehr viel Harz auf den Blütenständen, wobei die umliegenden Blätter mit Harzstreifen überzogen werden. Im Vergleich zu den anderen Anbaupflanzen im Zelt würde ich sagen, dass Mokum’s Tulip eine sehr schnell blühende Sorte ist, die in nicht mehr als 50 Tagen erntereif ist. Nun, da Tag 35 verstrichen ist, werden die letzten 2 Wochen als Zeitraum des Durchspülens bestimmt, um sicherzustellen, dass alle inneren Reserven aufgebraucht werden und die Blütenstände den ultimativen milden Geschmack produzieren.

Durchspülen – 15 Tage

 Woche 6 beginnt, und wie die Blütenstände fetter und “bereifter” werden, stelle ich fest, wie das Terpenprofil sich zunehmend als Duftwolke bemerkbar macht, mit einem Beigeschmack von cremigem Gelato. Die Blüten sind sehr kompakt, steinhart und derart gestapelt, dass es keine Popcorn-Blütenstände geben wird, was die Ernte wirklich sehr vereinfacht.

Die Griffel sind dunkelbraun geworden und haben begonnen, sich um die angeschwollenen, massigen Blütenstände zu legen. Die Farben der Blütenstände sind wunderschön, sie enthalten orangene, violette und hellgrüne Töne. Ich beschloss, diese Lady am Tag 50 zu ernten. Nachdem die Blütenstände 14 Tage lang hingen, sind sie soweit, zwecks Fermentierung in Gläser gelegt zu werden. Insgesamt bin ich von dieser neuen Dutch Passion Sorte sehr beeindruckt, empfehle sie jedenfalls allen, die sich eine schnelle Durchlaufzeit und fette Blüten wünschen.

Schluss

 Die getrockneten Blüten haben ein wirklich einzigartiges Terpenprofil, das sich als cremiges Gelato mit einer auf Limone basierenden Säuerlichkeit beschreiben lässt. Beim Rauchen sind die Aromen köstlich und belegen die Lippen mit jedem Zug. Eine großartige Wirkung, kreativitätsfördernd, und hervorragend geeignet für den Gebrauch tagsüber.

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