Know to Grow: Mit Kulturmaßnahmen gegen Krankheiten und Schädlinge

S.A.D. (Sweet Afghani Delicious) Der große Zwerg

Know to Grow: Prävention mittels Kulturmaßnahmen

Im Rahmen unserer kleinen losen Reihe für Einsteiger ins Cannabisgrowing erreichen uns immer wieder Anfragen von Lesern, die wissen wollen, wie man möglichst harmonisch und umweltfreundlich gegen Krankheiten und Schädlinge vorgehen kann. Es gibt in der Tat Kulturmaßnahmen, mit denen man seine Pflanzen präventiv schützen kann – und die sehen wir uns nun an. Kulturmaßnahmen sind gärtnerische Methoden, die darauf abzielen, Probleme mit Schädlingen und Krankheiten von vornherein abzumildern oder gar auszuschließen. Dazu zählen:
Luftzirkulation: Pflanze deinen Garten so, dass zwischen den Gewächsen die Luft zirkulieren kann. Pflanzen, die zu dicht beieinander stehen, entwickeln eine gewisse Feuchtigkeit, die sie anfälliger für den Angriff von Schädlingen und Erregern machen. Außerdem können sich Insekten gut in dem dichten Grün verstecken.
Überdüngung vermeiden: Pflanzen, die überdüngt sind (vor allem mit Stickstoff), wachsen recht schnell, sind aber auch gegenüber Pathogenen anfälliger. Verwende generell einen ausgewogenen Dünger, zum Beispiel im Verhältnis 9-3-6 für guten Blattwuchs und 2-10-10 für Blüten und Früchte. Achte immer auf die Anweisungen auf der Düngerverpackung.
Keimarmer Boden: Zimmer- und Topfpflanzen sollten von Anfang an in sterilisiertem Substrat stehen, um die Gewächse vor Schädlingen und Pathogenen zu schützen.
Bepflanzung wechseln: Es ist sinnvoll, die Bepflanzung ab und an zu ändern, zum Beispiel anfällige Pflanzen durch widerstandsfähige zu ersetzen. Das reduziert die Schädlingspopulationen, weil es den Tieren ihre Futterquellen und Wirtspflanzen entzieht.
Über- und Unterwässerung vermeiden: Gestatte dem Boden, zwischen den Wässerungen durchzutrocknen, um Pilzen keinen Nährboden zu bieten. Vermeide auch, deine Pflanzen zu wenig zu wässern, weil Stress, der durch Trockenheit ausgelöst wird, die Gewächse anfällig für Krankheiten wie Mehltau macht.
Beschneiden: Befallene oder erkrankte Pflanzenteile ab- oder auszuschneiden und sie zu verwerfen, schützt vor weiterem und großräumigerem Befall und entfernt vor allem jene Organismen, die bereits im Pflanzengewebe sitzen. Das abgeschnittene Material sollte nicht in der Nähe des Gartens aufbewahrt, sondern entsorgt werden. Wirf es auch nicht auf den Kompost, es sei denn, der ist gerade in seiner „heißen Phase“ und damit in der Lage, die schädlichen Organismen abzutöten.
Frühes Wässern: Wässere früh am Tag, damit das Wasser auf den Blättern und um die Pflanzen herum Gelegenheit hat, wieder auszutrocknen. Damit wird auch die Ansiedlung von feuchtigkeitsliebenden Pathogenen unterbunden. Das hält außerdem Schnecken fern, die ja ebenfalls eine feuchte Umgebung lieben.
Resistente Pflanzen: Widerstandsfähige Pflanzen verringern Schädlinge und Krankheiten, weil sie den Organismen weder nützliche Futterquellen, noch gute Wirtspflanzen sind. Diese resistenten Pflanzen tolerieren einen Befall und wachsen dennoch gesund weiter. Es gibt bestimmte Pflanzen, die gegen Fusarium, Verticillium und Nematoden resistent sind. Der örtliche Gartenfachmarkt gibt gerne Auskunft.
Kultur und Aussaat: Bestelle deinen Garten zum Ende einer Pflanzensaison. Das gibt die im Boden lebenden Larven oder Puppen ihren Fraßfeinden und den Einflüssen der Witterung preis. Arbeite außerdem einige Pflanzenabfälle in den Boden ein, damit diese den Winter über verrotten können. Pflanze, wenn möglich, eine Zwischenfrucht, um den freiliegenden Erdboden abzudecken, Erosion zu verhindern und die Fruchtbarkeit des Bodens zu verbessern.
Meide krautige Gartengebiete: Gärten, in denen viele Wildkräuter und Gräser gedeihen, bieten unbeliebten Schädlingen massenhaft Unterkunft. Obwohl es auch einige Nützlinge gibt, die ein kleines Areal aus Wildkräutern zur Reproduktion und Überwinterung benötigen. Finde eine Balance, die funktionabel ist.

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