Cannabis-Edibles: Das sind die Basics

Soft Secrets
26 Feb 2018

Basics der Zubereitung von Nahrungsmitteln mit Cannabis

Eine unabdingbare Grundlage für das Kochen mit Hanf ist das Wissen um die Basics der Zubereitung und Verfügbarkeit von THC (Tetrahydrocannabinol), des Hauptwirkstoffs der Cannabispflanze, und der anderen Cannabinoide. Diesen Umstand wird der Küchenchef möglicherweise erst erkennen, wenn er die achte Tasse Hanftee trinkt und keinerlei Wirkung verspürt. Cannabinoide lösen sich nämlich nicht in Wasser, sondern nur in Alkohol und Fett. Dabei lässt sich Hanf wunderbar in Alkohol einlegen und ausziehen. Das kleingebröselte Haschisch oder die Marijuana-Blüten oder Cannabisblätter werden ein bis zwei Tage in beispielsweise Tequila oder Wodka oder für etwa eine Woche in Wein eingelegt. Eine weitere wirksame Methode ist die Verwendung von Butter oder Milch. Cannabis kann z.B. in Milch gekocht oder in Butter geschwenkt werden. Auch das einfache Vermischen von Hanf mit Butter, Schmalz oder Öl ist möglich. Vegetarier bzw. Veganer können reines Pflanzenöl verwenden. Zwar ist das Rauchen bzw. Vaporisieren zuweilen ein potenter und vor allem rasch wirksamer Weg der Aufnahme von Cannabis. Ob die Inhalation aber tatsächlich effektiver ist, kann zum Streitpunkt werden. Eines aber ist klar: Wer seine Lunge nicht mit Rauch belasten und Cannabis lieber essen möchte, der sollte sein Material wie oben beschrieben vorbereiten und die Cannabiswirkstoffe in einer Trägersubstanz lösen. Natürlich hat all der Umstand einen guten Grund. Die Aufnahme von Cannabinoiden geschieht über den Verdauungstrakt. Zwar würde eine Wirkung auch aus der einfachen oralen Einnahme, also dem Essen von rohem Cannabis resultieren, allerdings dauert ein Effektbeginn erstens um ein Vielfaches länger als dies bei gelöstem Material der Fall ist. Zumeist beginnt eine Wirkung auf diesem Wege erst nach mehreren Stunden. Zweitens wandeln sich die in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoide, die vielfach in ihrer inaktiven Säureform vorliegen, unter Hitzeeinwirkung in ihre aktiven Formen um – aus THC-Säure (THCA) wird THC, aus CBDA wird CBD und so weiter (Stichwort Decarboxylierung). Bedenken wir aber: Behandelt man das Cannabis mit Hitze, z.B. durch Kochen oder Schwenken, so sollte dies mit einer ordentlichen Portion Geduld geschehen. Denn eine zu große bzw. schnelle Hitzeeinwirkung zerstört die Cannabinoide unter Umständen durch beschleunigte Oxidation. Normale Temperaturen und üblich kurze Kochzeiten hingegen begünstigen den Cannabinoidgehalt des Materials. In der Szene halten sich hartnäckig die Gerüchte, Cannabinoide seien zuckerlöslich bzw. viel Zucker im Cannabisgericht sei gut für die schnelle Aufnahme des Wirkstoffs ins Blut. Beides ist falsch. Richtig ist, dass die Beimischung von wenig Zucker in das Hanf-Essen den Wirkungseintritt geringfügig beschleunigen kann. Zuviel Zucker hingegen bewirkt, dass das THC und die anderen Cannabinoide nicht ordentlich absorbiert werden können, weil das Essen länger unverdaut im Magen verbleibt. Lest einen Artikel zum Thema auf http://cannabis-special.com/cannabis-basics-fuer-die-kueche/
S
Soft Secrets